Massachusetts hat vor fünf Jahren als erster us-amerikanischer Bundesstaat gleichgeschlechtliche Ehen rechtlich anerkannt. Bekanntlich verweigert Obama auf Bundesebene schwulen Menschen genau dieses Grundrecht. Nun gibt es, aus der Clinton-Zeit stammend, in den USA ein Gesetz (euphemistisch: ’Defence of Marriage Act – DOMA’), dass die Regelung von Ehefragen in die Zuständigkeit der Bundesstaaten verweist.
Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Massachusetts, Martha Coakley, fragt nun, warum die Obama-Administration die nach dem Recht des Bundesstaates Massachusetts rechtsgültig geschlossenen gleichgeschlechtliche Ehen nicht anerkennt Den Rest des Beitrags lesen »
If they gather together, assuming they [gemeint sind friedliche schwule Menschen, StM] are allowed to hold a parade, other people will simply kill them. There are radical Christians in Moscow Den Rest des Beitrags lesen »
Ich zögere noch, die Frage mich ‘ja’ zu beantworten. Konstatieren lässt sich jedoch, das Obama für schwule Menschen schon nach wenigen Monaten im Amt eine größere Katastrophe ist, als Bush es während seiner gesamten Amtszeit war. Ihm, dem Obama, haben sie ihr Geld und ihre Wählerstimmen hinterhergeworfen, weil er ihnen breit grinsend alles mögliche versprochen hat. Nun ist das Desaster groß. Bush hat nichts versprochen und konnte insofern nicht entäuschen.
Eine Überraschung ist das alles nicht. Schon während des Präsidentschaftswahlkampfes hat Hussein Obama deutlich gemacht, was er von schwulen Menschen hält Den Rest des Beitrags lesen »
Vor wenigen Tagen sind in irgendwelchen Schmierenblättchen und bei irgendwelchen Schmierenbloggern (ie Perez Hilton) Fotos aufgetaucht, die den Milk-Drehbuchautor und Oscar-Gewinner Dustin Lance Black beim Sex zeigen. Oral- und Analverkehr sind zu sehen; sogenannter ungeschützter Oral- und Analverkehr.
“It is unfortunate that individuals and other outside parties are trying to profit from material which is clearly private. I have had the privilege to speak to people across the country, both gay and straight, on a number of critical issues including safe sex.
“More important than the embarrassment of this incident is the misleading message these images send. I apologise and cannot emphasise enough the importance of responsible sexual practices.”
Marion Robertson, männlich, führender Evangelikaler, Fernsehprediger in den USA, Multimillionär, Ex-US-Präsidentschaftskandidat, verkündete in seiner Fersehsendung:
“Ich bin nicht überzeugt, dass so genannte Homosexuelle wegen biologischen Problemen zu Homosexuellen wurden”, sagte der 79-Jährige in seiner christlichen Magazinsendung, die weltweit auf hunderten Kanälen ausgestrahlt wird. Die meisten seien schwul geworden, weil ein “Sportlehrer, ein Berufsberater oder ein anderer männliche Vertrauensperson sie missbraucht hat. Dadurch denken sie, etwas sei mit ihrer Sexualität nicht in Ordnung.” Den Rest des Beitrags lesen »
Der Supreme Court of California hat vor einem Jahr erklärt, dass die Verfassung des US-Bundesstaates Kalifornien gleichgeschlechtlichen Ehen nicht im Wege steht und dass der Gleichheitsgrundsatz der Verfassung es gebietet, gleiches nicht nur gleich zu behandeln, sondern gleich zu nennen. Der Vorsitzende Richter Ronald M. George verfasste damals das Urteil und beschwor mit großem Pathos die alten amerikanischen Werte Freiheit, Gleichheit, Recht auf (Streben nach) Glück und Individualität. Die Ausführungen des Gerichts gehören zweifellos zu den bedeutensten rechtstheoretischen und rechtspraktischen Überlegungen der jüngeren Zeit. Das höchste Gericht Iowas hat sich dem Urteil inhaltlich vollständig angeschlossen.
Mit knapper Mehrheit haben die Kalifornier, soweit sie sich an der Abstimmung beteiligt haben, durch eine ‘election’ im November des vergangenen Jahres der Verfassung einen Zusatz (Proposition 8 ) hinzugefügt, nach dem ‘marriages’ in Kalifornien nur geschlossen oder anerkannt werden dürfen, wenn sie zwischen Mann und Frau eingegangen wurden.
Kürzlich habe ich in einem Post ausgeführt, was ich von demokratischen Systemen halte. Ich schrieb:
Akzeptabel wird ein solches System nur dann, wenn es eine Reihe von grundlegenden Rechten und Freiheiten nicht antastet. Bestimmte fundamentale Rechte und Freiheiten dürfen nicht in das Belieben der Mehrheit und ihrer Führer gelegt werden. […].
Und ein zentralen Element muss die Gleichberechtigung der Menschen sein.
[…]
Fehlen diese elementaren Garantien oder werden sie durch den Mehrheitswillen eingeschränkt, zeigt die Demokratie ihr wahres Gesicht: Diktatur der Mehrheit!
Kalifornien ist nun ein aktueller praktischer Anwendungsfall meiner Befürchtungen. Eine Abstimmungsmehrheit zwingt einer Minderheit ihre Sichtweise und ihr Lebensbild auf und zwar ohne Not. Gleichgeschlechtlichen Beziehungen die gleichen rechtlichen Möglichkeiten und die gleichen Bezeichungen zuzubilligen, würde verschiedenengeschlechtlichen Beziehungen in keiner Weise schaden. Es gibt keinen sachlichen Grund für das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen. Es ist reinste Willkür, es ist Diktatur, es ist Tyrannei!
Nun ist Kalifornien nicht der Nabel der Welt und das Faszinierende an den USA ist, dass das, was in einigen Landesteilen unmöglich scheint, in anderen Gegenden fast selbstverständlich gelebt wird. In Connecticut zum Beispiel scheint die Gehirnwäsche der Mormonen, Evangelikalen und Fundamentalkatholiken nicht gewirkt zu haben und die Menschen dort haben es mehrheitlich schlichtweg abgelehnt, sich überhaupt mit der Frage zu beschäftigen, ob gleichgeschlechtliche Ehen verboten werden sollten. Dort will die Mehrheit mit, und nicht gegen ihre Minderheiten leben. Den Rest des Beitrags lesen »
Der Supreme Court of California hat heute den Verfassungszusatz Nummer 8, der gleichgeschlechtliche Eheschließungen unzulässig macht und der durch einen Volksentscheid vom 04.11.2008 der Verfassung des Staates Kalifornien zugefügt worden war, für gültig erklärt.
Diese Entscheidung ist falsch. Sie ist schon deshalb falsch, weil sie zu einer sachlich nicht begründet Differenzierung zwischen den Bevölkerungsgruppen unter zeitlichen Gesichtspunkten führt. Den Rest des Beitrags lesen »
In verschiedenen us-amerikanischen Bundesstaaten wird die Eheöffnung für schwule Menschen diskutiert, so auch in Rhode Island.
Wie immer in solchen Fällen hetzen die römisch-katholischen Glaubensführer ihre Anhänger auf, den Verstand auszuschalten und aktiv gegen schwule Menschen vorzugehen. Den Rest des Beitrags lesen »
Outrage, ein Film von Kirby Dick, ist in den us-amerikanischen Kino angelaufen. In diesem Film geht es um homophobe Politiker, wie den auch hierzulande bekannte gewordenen Larry Craig, die tagüber alles daran setzen, schwulen Menschen das Leben schwer zu machen, gegen die Homo-Ehe wettern, schwule Männer mit Pädophilen vergleichen und AIDS als Geißel Gottes verkaufen, und des Nachts genau bei diesen Männer, die sie in ihren öffentlichten Reden am liebsten auf dem elektrischen Stühl sähen, ihren sexuellen Gelüsten freien Lauf zu lassen.
Douglas Manchester, römisch-katholischer Betreiber des Hyatt Hotels in San Diego, hat im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Prop 8 Abstimmung (Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen) den kalifornischen Schwulenhassern USD 125000 gespendet. Darauf haben schwullesbische Aktivisten zum Boykott seinen Hotels aufgerufen. Obgleich Bill Clinton überhaupt keine Problem damit hatte, in diesem Hotel zu Gast zu sein, scheint der Boykott doch Wirkung zu zeigen. Manchester will sich freikaufen:
Manchester offered to give $100,000 in hotel credits to local gay and lesbian organizations so they can use the Grand Hyatt for events such as fundraisers, and to donate $25,000 to an organization, which will be announced within a few weeks, said Howard Bragman, a Los Angeles public relations and crisis management executive who is working with Manchester on the issue.
[...]
Manchester began taking advice from Bragman three months ago, according to the newspaper. Bragman is gay, married his partner last year and opposed Prop. 8.
Bragman hatte auch schon den Schauspieler Isaiah Washington (Greys Anatomie) nach dessen homophoben Ausfällen beraten. Den Rest des Beitrags lesen »
Nun hat also auch der US-Bundesstaat Main die gesetzlichen Voraussetzungen für gleichgeschlechtliche Ehen geschaffen, oder besser, die bisherigen Hürden beseitigt:
The Maine Senate voted 21-13, with one absent, for a bill that authorizes marriage between any two people rather than between one man and one woman, as state law currently allows. The House had passed the bill Tuesday.
Democratic Gov. John Baldacci, who hadn’t previously indicated how he would handle the bill, signed it shortly afterward. In the past, he said he opposed gay marriage but supported civil unions, which provide many benefits of marriage.
Debate was brief. Senate President Elizabeth Mitchell, D-Vassalboro, turned the gavel over to an openly gay member, Sen. Lawrence Bliss, D-South Portland, to preside over the final vote.
Aber es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Die Kleingeister wollen wie üblich Schwierigkeiten machen. Einzelheiten beim Box Turtle Bulletin.
Any country where much of the male population is willing to occasionally march around in vests, little boy shorts and/or suspenders is at least a little gay.
Evangelikale und anderen Kleingeister zeigen nun endlich Bilder, nein, nicht ihres Gottes, sondern ihrer Musterehefrau, also des weiblichen Bestandteils der traditionellen Ehe.
Es handelt sich um Carrie Prejean, Nummer 2 der diesjährigen us-amerikanischen Misswahlen (ganz bewußt ohne Bindestrich geschrieben).
Schaut man sich diese Frau nun an, so wie Gott sie nach evangelikaler Theorie schuf, dann sehe selbst ich, dass da nicht viel zu sehen ist. Will heißen: Gott hat da etwas zusammengebastelt, was für eine Misswahl, in der es darum geht, eine pralle Wichsvorlage für die notgeile evangelikale Männerwelt (soweit diese nicht auf kleine Jungs und Mädchen steht), ganz offiziell zu präsentieren. Also musste bei der Prejean erstmal nachgearbeitet werden, um die göttliche Sparsamkeit zu korrigieren. Danach präsentierte sie sich in einem Zustand, der auch alten evangelikalen Säcken zu einer Erektion verhelfen soll: Den Rest des Beitrags lesen »
Ach, was hat dieser Barack Obama doch im Wahlkampf den schwulen Menschen für Versprechungen gemacht. Alles sollte schön und gut werden und nicht wenige schwule Menschen in den USA haben ihm geglaubt und ihn gewählt.
Nun sind 100 Tage seit seinem Tritt ins Amt vergangen und was hat er geleistet? Nichts! Jedenfalls hat er nichts für schwule Menschen in Bewegung gesetzt. Und darüber hinaus ist auch nur bekannt geworden, dass seine Frau auf alte Omis steht, jedenfalls wenn diese den Rang einer Königin haben, und er sich für die Folterknechte von Guantanamo begeistert. Letzteres überrascht nicht weiter, denn im Wahlkampf hat Obama den Todesstrafenbefürworter gegeben.
Er hat im Wahlkampf sich aber auch mit Schwulenhassern umgeben, verkündet, dass es statt gleichgeschlechtlicher Ehen allenfalls, und auch nur auf Ebene der Einzelstaaten, civil unions für schwule Menschen geben dürfe und sich glaubensverirrte Menschen aller Art warmgehalten.
Dass er diese Schwulenverdummungspolitik beibehalten würde, hat er im Rahmen seiner Vereidigungsshow deutlich gemacht, indem er den evangelikalen Hassprediger und Adolf-Hitler-Bewunderer Rick Warren auftreten ließ. Um die Mütchen der schwulen Menschen zu kühlen, ließ er noch am Tag seiner Wahl einen 8-Punkte-Plan für seine Politik für schwule Menschen auf der Homopage des Weissen Hauses verkünden (dokumentiert auf ondamaris).
Was ist nach 100 Tagen daraus geworden? Nichts! Und es wird daraus auch nichts mehr werden, denn der Plan ist weg! Den Rest des Beitrags lesen »
Das evangelikale Nachrichtenportal idea bejubelt einen Schwulenheilerkongress in London:
„Wir wollen die Botschaft verbreiten, dass Veränderung möglich ist“, erklärte Nicolosi vor der Londoner Konferenz. Homosexualität sei nicht biologisch vorbestimmt. Schon über 30 Jahre lang versuchten Forscher vergebens, ein „schwules Gen“ zu finden. Es sei tragisch, dass man Menschen, die unter ihrer Homosexualität leiden, einzureden versuche, dass sie keine andere Wahl hätten. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen stärker unter Depressionen, Ängsten und gescheiterten Beziehungen litten als Heterosexuelle.
Der von idea verehrte us-amerikaner Nicolosi ist ein Scharlatan erster Güte:
Vor wenigen Tagen hat sich das oberste Gericht des US-Staates Iowa in den Reigen der obersten Gericht eingereiht, die gleichgeschlechtliche Ehen für zulässig erklären.
Hat der Supreme Court of California sich in seiner Entscheidung ausführlich mit den Themen Freiheit und Gleichheit befasst und der Connecticut Supreme Court zulässige und unzulässige Diskriminierungen diskutiert, so geht es dem Iowa Supreme Court um die gesamtgesellschaftlichen Nachteile, die gleichgeschlechtlicher Ehen mit sich bringen; genauer gesagt: angeblich mit sich bringen.
Dankenswerterweise hat das Gericht in Iowa eine Zusammenfassung seines Urteils geliefert, aus der ich im Folgenden zitiere (Hervorhebungen durch mich).
Häufig wird argumentiert, das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen diene dem Schutz traditioneller (verschiedengeschlechtlicher) Ehen.
Das Gericht meint, das Argument ziele darauf ab, eine Tradition um ihrer selbst Willen zu bewahren. Das genügt dem Gericht aber nicht, um zur Unzulässigkeit gleichgeschlechtlicher Ehen zu kommen. Es müssten schon ein andere Gründe gefunden werden: Den Rest des Beitrags lesen »
Hin und wieder hüpfen Menschen auf dem Mond herum. Warum, weiß niemand so genau. Welche Sprache sprechen diese Menschen dort eigentlich? Oder, präziser formuliert: Welche Sprache sollten sie dort sprechen? Welche Sprache ist die Amtssprache des Mondes?
Die Amtssprache der USA ist englisch. In der us-amerikanischen Verfassung und ihren Zusätzen steht das zwar nicht, aber es steht auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nichts davon, dass in Deutschland deutsch Amtssprache ist. In verschiedenen einfachgesetzlichen Regelungen, ist allerdings festgelegt, dass für bestimmte Behördenzweige deutsch die zu sprechende und zu schreibende Sprache ist (zum Beispiel der § 87 der Abgabenordnung für den Bereich der Finanzverwaltung: “Amtssprache ist deutsch”). Aber auch ohne diese Regelung würde in deutschen Ämtern deutsch gesprochen und nicht etwas chinesisch oder türkisch oder englisch.
In den USA gibt es auf Bundesebene keine gesetzliche Regelung des Sprachgebrauchs für Behörden. Den Rest des Beitrags lesen »
In den USA gibt es seit den 1970iger Jahren eine der republikanischen Partei nahestehende Gruppe, die sich Log Cabin Republicans nennt. Auf ihrer Homepage fabulieren sie einige wirre Statements zusammen. Größter Lacher ist wohl,
We believe equality for gay and lesbian people is in the finest tradition of the Republican Party,
denn mit dieser Auffassung dürften sie in der Republican Party ziemlich alleine dastehen (von den Richtern am obersten Gericht Kaliforniens und ein paar anderen abgesehen). Vergleiche exemplarisch hierzu nur das Theater, das die Republikaner in Iowa veranstalten: Iowa’s G.O.P. Lawmakers Take Aim at Gay Marriage
Mir erschließt sich nicht, warum, erstens, schwule Menschen konservativen (und damit rückwärtsgewandten) Parteien anhängen und, zweitens, Wert darauf legen, in diesen Parteien als eigene Gruppe wahrgenommen zu werden. Wenn man gegen gesellschaftlichen Fortschritt (nichts anderes heißt ‘konservativ’ in Zusammenhang mit einer Partei) ist, macht es keinen Unterschied, ob man diese Haltung als schwuler Mensch oder als nicht schwuler Mensch einnimmt. Falsch ist sie allemal!
Ein zentrales mediales Sprachrohr der Blockhüttenrepublikaner war für einen langen Zeitraum der Blog GayPatriot, dessen Credo lautet: Wenn nicht schwule Menschen sich dumm verhalten, müssen sich schwule Menschen zehnmal dümmer verhalten, wenn nicht schwule Menschen G W Bush zujubeln, müssen schwule Menschen zehnmal lauter jubeln, wenn nicht schwule Menschen im Irak begeistert Krieg spielen, müssen schwule Menschen zehnmal begeisterter sein, wenn nicht schwule Menschen sich bei den Saudis einschleimen, müssen schwule Menschen zehnmal schleimiger sein.
Es verwundert nicht, dass diesem Blogger die Log Cabins nicht rückständig genug waren. Deshalb verkündet er mit stolzgeschwellter Brust, an der Gründung einer Konkurrenzfirma beteiligt zu sein:
I am thrilled to help announce the birth of a new national gay conservative organization, GOProud. As long-time readers know I have been very critical of the national Log Cabin Republicans for many years.
So I’m proud to announce my involvement as a board member of this new organization. Many more details will follow and I will be sure to let you know how to get involved. For now, please go to GOProud.org and sign up.
Was diesen neuen Konservativen an den alten nicht passt? Ganz einfach, die haben sich nicht ausreichend als Bewahrer aufgespielt:
Their left-of-center positions on important issues have bothered me as LCR has continually sucked the teet of the Gay Leftist agenda. LCR’s silence and unwillingness to stand up and be vocal on true gay conservative issues (outing of Republican staffers, increasing threat of gays being selectively aborted, peril gays face by Islamic extremists) has been mind-boggling. And LCR’s continued obsession in trashing Republicans, yet letting Democrats get a pass on their gay-related hypocrisies, has been infruriating.
Der designierte Chef dieser GOProuds, Christopher Barron, erklärt:
If your main issue is hate crimes or [federal anti-discrimination legislation] or marriage, you’re probably not a Republican.
Mit anderen Worten: Aus schwulenrelevanten Politikfragen sollen sich schwule Menschen gefälligst heraushalten. Warum braucht’s dann schwule Republicans? Einfach Republican ist doch schon schlimm genug!
Nun werden wir aus der Ferne beobachten dürfen, wie die schwulen Konservativen herumzicken und sich gegenseitig darüber belehren, wie ‘rechte’ schwule Konservative sein sollten.
Ich bin übrigens ein konservativer Schwuler - und das ist etwas vollkommen anderes als ein schwuler Konservativer.
The Vermont Legislature on Tuesday overrode Gov. Jim Douglas’s veto of a bill allowing gay couples to marry, mustering exactly enough votes to preserve the measure. (weiter; NYT)
Wie sieht so eine traditionelle Ehe aus, die da in den USA von Evangelikalen, Mormonen, Erzkonservativen und Fundamentalkatholiken so tapfer verteidigt wird? Zum Beispiel so:
A Florida man wearing an “I ♥ My Marriage” t-shirt was arrested last night for allegedly choking his wife during an argument in their Tampa-area home. Bradley Gellert, a 32-year-old financial consultant, was busted by Hillsborough County Sheriff’s Office deputies and booked into jail on a felony domestic battery by strangulation charge. According to a police report, Gellert, pictured in the below mug shot, got into an argument with his wife and “screamed at the victim and threw numerous items.” Den Rest des Beitrags lesen »
Das Williams Institute der University of California ist der Frage nachgegangen, was dran ist am Mythos der reichen schwulen Menschen.
Das Vorhaben gestaltete sich als schwierig, denn es ist nicht einfach, an geeignetes Datenmaterial zu kommen:
Finding appropriate data for studying poverty among LGB people is difficult for several reasons. First, few large surveys with representative samples collect information on sexual orientation and on income. This makes it hard to identify LGB people in these surveys and equally hard to define their families. Second, since we are interested in a small fraction of a relatively small group—poor and LGB—we need a survey of a very large sample to find enough such individuals to study.
Teilweise wurde auf Daten des us-amerikanischen Census Bureau zurückgegriffen.
Since 1990, the Census Bureau has allowed researchers to identity households that include same-sex ―unmarried partners.
Zunächst einmal war aber zu klären, was “unmarried partners” sind. Dazu bedurfte es mehrerer Studien:
Several studies suggest that people who have same-sex unmarried partners are very likely to be lesbian, gay, or bisexual (Black et al. 2000; Carpenter 2004; Gates and Ost 2004).
Bedauerlicherweise hat man dann im weiteren Verlauf homo- und bisexuelle Menschen in einen Topf geworfen.
“We’re publicly announcing our sexuality, our orientation,” said 1st Lt. Dan Choi, a National Guardsman with the 1st Bn., 69th Infantry, based in Manhattan.
Da ich aber mit Soldaten und Nationalgardisten so meine Schwierigkeiten habe, beeindruckt mich eine Meldung aus Bremen viel mehr:
Die Untersuchung ist nicht repräsentativ, aber „eine Studie mit wissenschaftlichem Anspruch“, so Hans-Wolfram Stein. Er ist Politiklehrer am Schulzentrum Walliser Straße. Unter seiner Anleitung hat sich eine elfte Klasse neun Monate lang mit dem Thema Homosexualität und Homophobie an ihrer Schule auseinander gesetzt. Den Rest des Beitrags lesen »
More than half the hate crimes reported in the county south of San Francisco were directed at the LGBT community. Last year, 56 percent of hate crimes were designated as homophobic. The year before, it was 15 percent.
“My belief from having done this work for many years is that surges in types of hate incidents are linked to the headlines and controversies of the day,” Deputy District Attorney Jay Boyarsky told The Mercury News.
Boyarsky monitors hate crimes for the District Attorney’s office. “Marriage equality and Proposition 8 have been in the news, and we have seen an increase in gay-bashing,” he told the paper.
Es ist zum Verzweifeln! Sechs kanadische schwule beziehungsweise lesbische Menschen haben ein zehn Seiten langes Pamphlet erstellt, mit dem sie sich bei der kanadischen Menschenrechtskommission über die staatliche kanadische Gesundheitsverwaltung beschweren und fordern, die Gesundheitsbehörden mögen mehr Augenmerk auf die Belange schwuler und lesbischer Menschen legen. Zur Begründung ihrer Forderung stellen sie zusammen, warum schwule Menschen häufiger krank sind und eine geringere Lebenerwartung haben. Dabei stützen sich größtenteils auf niemals zuverlässig erhobenes oder längst überholtes Zahlenmaterial. Sie dilettieren derart, dass das Papier ein gefundenes Fressen für das homophobe Pack in Nordamerika ist.