26/03/2009
Das Williams Institute der University of California ist der Frage nachgegangen, was dran ist am Mythos der reichen schwulen Menschen.
Das Vorhaben gestaltete sich als schwierig, denn es ist nicht einfach, an geeignetes Datenmaterial zu kommen:
Finding appropriate data for studying poverty among LGB people is difficult for several reasons. First, few large surveys with representative samples collect information on sexual orientation and on income. This makes it hard to identify LGB people in these surveys and equally hard to define their families. Second, since we are interested in a small fraction of a relatively small group—poor and LGB—we need a survey of a very large sample to find enough such individuals to study.
Teilweise wurde auf Daten des us-amerikanischen Census Bureau zurückgegriffen.
Since 1990, the Census Bureau has allowed researchers to identity households that include same-sex ―unmarried partners.
Zunächst einmal war aber zu klären, was “unmarried partners” sind. Dazu bedurfte es mehrerer Studien:
Several studies suggest that people who have same-sex unmarried partners are very likely to be lesbian, gay, or bisexual (Black et al. 2000; Carpenter 2004; Gates and Ost 2004).
Bedauerlicherweise hat man dann im weiteren Verlauf homo- und bisexuelle Menschen in einen Topf geworfen.
Folgende Erkenntnisse fördert der Report des Williams Institute zu Tage: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
19/03/2009
Eine Meldung aus den USA:
“We’re publicly announcing our sexuality, our orientation,” said 1st Lt. Dan Choi, a National Guardsman with the 1st Bn., 69th Infantry, based in Manhattan.
Alles weiter hierzu auf Towleroad.
Da ich aber mit Soldaten und Nationalgardisten so meine Schwierigkeiten habe, beeindruckt mich eine Meldung aus Bremen viel mehr:
Die Untersuchung ist nicht repräsentativ, aber „eine Studie mit wissenschaftlichem Anspruch“, so Hans-Wolfram Stein. Er ist Politiklehrer am Schulzentrum Walliser Straße. Unter seiner Anleitung hat sich eine elfte Klasse neun Monate lang mit dem Thema Homosexualität und Homophobie an ihrer Schule auseinander gesetzt. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
17/03/2009
Ich bin auf der Suche. Ich habe schon überall nachgesehen: Im Keller, im Kühlschrank, unter’m Bett, im Bett. Sie ist nirgendwo zu finden. Auch nicht in meinem Portemonnaie, nicht auf meinem Bankkonto. Sie ist einfach nicht da, die Kaufkraft, die enorme Kaufkraft über die ich angeblich verfüge und die mich von meinen kindergeldgesegneten nicht schwulen Mitmenschen unterscheiden soll:
Aktuelle Studie von PINK Marketing und Marketagent.com belegt, dass schwule Männer trotz Wirtschaftskrise über deutlich höhere Kaufkraft als heterosexuelle Männer verfügen. Geld wird vor allem in Kosmetikprodukte, Luxusgüter und Bekleidung investiert.
Aha, eine Studie. Ein kurzer Blick auf die Formalien:
knapp 500.000 schwulen Männer in Österreich
Wer hat die gezählt?
in der 585 homosexuelle und 570 heterosexuelle Männer zu ihrem Konsum-, Lifestyle- und Freizeitverhalten befragt wurden
585 Männer sind rund 0,1 vH der angeblichen 500000 schwulen Männer in Österreich. Für Volksverdummung reicht das aus; für mehr nicht. Der vH-Satz bei den heterosexuellen Männern ist noch um ein Vielfaches kleiner. Bei genauem Hinsehen lässt sich feststellen, dass in diesen 585 Männern auch bisexuelle Männer enthalten sind, ohne das die Zahlen auseinandergezogen werden.
Wer die Deppen sind, die diese Unfug verbreiten? Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
08/03/2009
Kanadische Forscher haben im Rahmen einer Befragung von 34 Männern, die Sex mit Männern haben,
34 Männer! Der geneigte Leser mag sich vorstellen, wie ich gröhlend unter’m Tische liege, und diese Zahl beim weiteren Studium dieses Posts in Erinnerung behalten.
jetzt untersucht, welche verbalen und nonverbalen Mitteilungen und welche stillschweigenden Annahmen rund um ungeschützten Analverkehr eine Rolle spielen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
22/01/2009
Seit ein paar Tagen schon schiebe ich eine Umfrage der Kölner Respondi AG, die unter dem Label sozioland eine Befragung nach der anderen durchführt, von einer Ecke meines Schreibtischs zur nächsten. Ich hoffte, sie würde vielleicht von selber in den Papierkorb fallen, denn da gehört sie hin.
Es geht um eine Befragung zum Welt-Aids Tag 2008 und die als Studie bezeichnete Auswertung dieser Befragung.
Ein grobes Querlesen dieser Studie zeigt schon, dass hier wenig Belast- und Verwertbares produziert wurde. Ein paar Beispiele:
Die Studienteilnehmer rekrutieren sich aus Menschen, die online ohne Anmeldung oder ähnliches einen Fragebogen ausfüllen, oder die, weil bei Respondi bekannt, gegen Geld- oder Sachwertversprechen zur Teilnahme an der Studie aufgefordert werden. Angeblich kann Respondi dabei auf 40000 potenzielle Studienteilnehmer zurückgreifen. Er darf bezweifelt werden, dass diese 40000 Menschen einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt darstellen. Für die hier diskutierte Befragung wurden knapp 1200 Teilnehmer gewonnen, von denen anzunehmen ist, dass sie keineswegs den Bevölkerungsquerschnitt repräsentieren.
Die Befragungsergebnisse werden nach der sexuellen Identität der Befragten aufgegliedert. Und so kommt es, dass gerade mal 73 Menschen, die von sich angeben, sie seinen bisexuell, das Befragungsergebnis bisexueller Menschen tragen, und sage und schreibe 40 Menschen, die von sich sagen, sie seien lesbisch, das Befragungsergebnis lesbischer Menschen tragen. Diese Befragungsteilnehmer haben offenbar nicht alle Fragen des ermüdenden Fragebogens beantwortet, so dass sich die Aussagen teilweise auf noch deutlich weniger Antworten (in einem Fall nur 2 Antworten) stützen.
In der Aufgliederung der Antworten nach Altergruppen wird teilweise auf die Antworten von nur einer einzigen (!) Person zurückgegriffen. Den Rest des Beitrags lesen »
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21/01/2009
“Führt Komasaufen zu mehr HIV-Infektionen?”, titelt die Queer.de und berichtet:
Die Studie “Alcohol Use and Risky Sex in New York City” fand heraus, dass insbesondere Schwule mehr und eher ungeschützten Sex haben, wenn sie extrem betrunken sind. Demnach hat einer von vier New Yorker Schwulen im vergangenen Monat mindestens einmal ein Komasaufen mitgemacht, aber nur einer von sieben in der Gesamtbevölkerung. Komasaufen wird dabei definiert als fünf oder mehr standardisierte alkoholische Getränke – das entspricht ungefähr 0,35 Litern harter Alkoholika, also mindestens eine halbe Flasche Wodka oder Whiskey. (usw)
Wie schön! Eine Studie über schwule Komasäufer. Oder so ähnlich? Oder vielleicht gar keine Studie? Jedenfalls keine richtige? Vielleicht gar wieder nur der übliche Studienunfug?
Schauen wir und das doch mal genauer an:
Drinking alcohol causes many health risks, and excessive drinking is quite common.
More than one in seven New York City (NYC) adults (15%) binge drink — consume five or more drinks on one occasion — at least once a month, similar to the prevalence nationwide (16%).
verkündet das New York City Department of Health and Mental Hygiene vollmundig. Na, die müssen es ja wissen, bestimmt haben sie jahrelange Forschungen betrieben. Haben sie aber nicht und sie wissen es auch nicht, denn:
This report is based on data from several surveys.
Das heißt, hier wurden solange Zahlen miteinander verrührt, bis das gewünschte Ergebnis dabei herauskam. Einige dieser surveys waren Telefonumfragen (!!!). Ergänzend ist das Department höchstselbst zum Ort des Geschehens vorgerückt: Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Homophobie, Schwul, Studien, USA | Mit Tag(s) versehen: Alkohol, Gay, Homophobie, New York, Nicht schwul, Schwul, Studien, USA |
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Verfasst von Steven
31/12/2008
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Gay, Leben, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Schwul, Gesundheit, MSM, AIDS, HIV, Gay, WZB, BZgA, Leben, Studien |
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Verfasst von Steven
17/12/2008
Zunächst war ich etwas erstaunt, als ich auf canada.com las:
Gay teenagers at higher risk for pregnancy: Study
Aha, eine Studie. Wie schön!
The University of British Columbia study looked at adolescent health surveys of 1992, 1998, and 2003, which were random studies of about 70,000 students in Grades 7 through 12 in public schools across the province of B.C.
Bitte kurz innehalten:
70000 Schüler, verteilt auf drei Jahre (1992, 1998 und 2003) macht je Jahr 23333 Befragte, davon geschätzt die Hälfte männlichen Geschlechts, macht 11666, davon sind vielleicht 5 % schwul (oder auch nicht), macht 583.
So, was hat lead author Elizabeth Saewyc denn nun herausgefunden?
Among boys, the numbers were also higher that same year for gay teenagers, with 9.6 of gay males and 11.6 per cent of bisexual teen boys reporting involvement with a pregnancy, compared with 1.5 per cent of heterosexual young men [Die vH-Sätze beziehen sich offenbar auf das Jahr 2003, TGD].
In absoluten Zahlen: Im Jahr 2003 haben von den männlichen Studienteilnehmern 56 schwule Jungs Mädels geschwängert und mindestens 167 hetero- und bisexuelle Jungs haben das Gleiche gemacht. Ich frage mich, wer hat das alles so genau nachgehalten und aufgezeichnet?
Die Mär von den schwulen Männern, die nicht zur Arterhaltung beitragen, ist jedenfalls widerlegt. Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Glauben, Homophobie, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Gay, Glauben, Homophobie, Kanada, Nicht schwul, Schülersex, Schwul, Studien |
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Verfasst von Steven
14/12/2008
Vor kurzem erzählten mir ein paar Freunde (alle schwul, keine Frage), dass sie alle schon Sex mit Frauen hatten. Früher, irgendwann einmal, versteht sich.
Ich mache mir Sorgen. Jungs, lasst die Finger (und Schwänze) davon, das ist gefährlich!
Einer meiner Leser, diese Sorgen ahnend, machte mich auf eine Veröffentlichung im International Journal of Epidemiology (Oxford University) aufmerksam. In einem Ausatz mit dem Titel “Heterocopulative Syndrome: Clinico-Pathologic Correlation of 260 Cases” heißt da zum Beispiel:
The hazards of heterosexual behaviour have been well documented. They include, but are not limited to, unplanned pregnancies, penile and cervical cancer, vaginitis, a host of sexually transmitted diseases (some of them incurable or deadly), a disproportionate propensity to engage in child molestation, global overpopulation, socially oppressive gender roles, and more. A recurring pattern of these health disorders resulting from the union of the penis and vagina has been named heterocopulative syndrome. These people could pose a serious public health threat if such practices continue unchecked and may be especially dangerous if employed as food handlers.
Und weiter: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
05/12/2008
Kanadische Wissenschaftler wollen einen Zusammenhang zwischen der körperlichen Attraktivität eines Mannes und dessen Safer-Sex-Verhalten herausgefunden haben:
Gay men who are not considered sexually desirable are more likely to engage in risky sexual behavior, Canadians researchers have found.
Adam Isaiah Green interviewed dozens of gay men in Toronto to determine what qualities made some men more sexually desirable than others, and what the consequences of being undesirable might be on mental and physical health.
“I found that young, white, middle-class men are considered much more sexually desirable than men who are racial minorities, over 40 and poor,” Green said in a statement.
It also highlighted cases whereby undesirable gay men will forgo safe-sex discussion and, in some cases, condom use, in the context of sex with a more attractive partner.
Üblicherweise würde ich nun ein paar Bemerkungen zum Studiendesign machen (”dozens of gay men”), aber geschenkt. Denn: Im wesentlichen entsprechen die in Toronto verkündeten Erkenntnisse meinen Beobachtungen. Ob die Kategorisierung “young, white, middle-class” hier ebenso gültig ist, mag dahingestellt bleiben.
Tatsächlich habe ich den Eindruck (virtuell und im wirklichen Leben), dass Männer, die ich für sexuell unattraktiv halte, eher (!) zu ‘unsafem Sex’ (ich lasse den Begriff jetzt einmal so unbestimmt stehen) bereit sind und sich eher in möglicherweise gefährliche Situationen (abseits von STIs) bringen, als Männer, die ich attraktiv finde. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
25/10/2008
Das Center for Sexual Health der Indiana Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika führt eine Komdomumfrage durch.
Ist weiß nicht, warum ausgerechnet eine Universität in Indiana sich mit europäischen Kondombenutzungsfragen beschäftigt. Ich will es aber auch gar nicht wissen, denn es sind wieder einmal Dilletanten am Werk. Mit der Studienteilnahme ist die Aussicht auf einen Gewinnspielpreis verbunden:
Die Gewinner der Geschenkkarten werden aus allen Teilnehmern ausgelost. Wenn Sie sich entscheiden sollten, an dieser Studie teilzunehmen, haben Sie die Möglichkeit and einem Losverfahren teilzunehmen und eine von 10 Visa Geschenkkarten in Höhe von 50 Euro zu gewinnen. Ihre Chance eine Geschenkkarte zu gewinnen liegen bei 1:100.
Nach der Lotterie werden wir alle E-Mail-Adressen (ungefähr August 2008) löschen. Den Rest des Beitrags lesen »
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29/09/2008
Einige Londoner ‘Wissenschaftler’ haben sich aufgemacht, mal wieder das Seelenleben schwuler und lesbischer Menschen zu erforschen. Herausgekommen ist eine Art Metastudie mit der Bezeichnung
A systematic review of mental disorder, suicide, and deliberate self harm in lesbian, gay and bisexual people
Darin heißt es in der dem Haupttext vorangestellten Zusammenfassung
Background
Lesbian, gay and bisexual (LGB) people may be at higher risk of mental disorders than heterosexual people.
und
Conclusion
LGB people are at higher risk of mental disorder, suicidal ideation, substance misuse, and deliberate self harm than heterosexual people.
Erst im Haupttext werden mögliche Ursachen angedeutet: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
19/09/2008
Die Damen und Herren des schwedischen Karolinska Institut in Stockholm haben wieder etwas ganz Aufregendes herausgefunden:
Das Gen bildet einen Rezeptor für den Hirnbotenstoff Arginin-Vasopressin, kurz AVP. Frühere Untersuchung hatten gezeigt, dass es bei Wühlmäusen Monogamie [Anm TGD: Muss es nicht Monotonie heißen?] begünstigt. Paul Lichtenstein vom schwedischen Karolinska Institut in Stockholm und seine Mitarbeiter untersuchten nun, ob dasselbe Gen auch beim Menschen die Bindungsfähigkeit beeinflusst. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
17/09/2008
Durch unglaublich wichtige Studien ist nun geklärt worden, nach welchen Kriterien sich nicht schwule Menschen ihre Lebenspartner/-innen aussuchen:
Der Partner einer Frau sieht oft ihrem Papa ähnlich – das haben ungarische Forscher jetzt genau ausgemessen. Das Gesicht der eigenen Eltern beeinflusst ihrer Studie zufolge die spätere Partnerwahl. Das gelte auch für Männer: Söhne bevorzugten Partnerinnen, die ähnliche Gesichtszüge wie ihre Mutter haben, Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
16/09/2008
schreibt die Queer.
Wer auf SM-Praktiken steht, ist glücklicher als diejenigen, die den “normalen” Sex bevorzugen. Das ist das Resultat einer wissenschaftlichen Untersuchung aus Australien.
und der kleine TGD freut sich, weil er jetzt endlich weiß, warum er glücklich ist.
Studie? Da war doch was? Genau, bei Studien dieser Art schaut der kleine TGD doch immer ganz genau hin.
Wie sind die Damen den Herren in Australien denn vorgegangen?
In Australia in 2001–2002 [sic!, also kalter Kaffee, TGD], a representative sample of 19,307 respondents aged 16–59 years was interviewed by telephone.
Geil, Telefonsexinterview:
“Guten Tag, ich rufe sie im Auftrag der School of Public Health and Community Medicine, University of New South Wales, Sydney. Sagen sie mal, stehen sie auf Bondage und Disziplin, Sadomasochismus oder Dominanz und Unterwerfung?” Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: BDSM, Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Dominanz, Gay, Sadism & Masochism, Schwul, Studien, Unterwerfung |
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Verfasst von Steven
30/08/2008
Nun gut, Wissenschaft an sich ist nicht zum Erbrechen. Aber wenn dumme Schreiberlinge sich aufmachen, halbseidene wissenschaftliche Erkenntnisse zu einem Zeitschriftenartikel zu verrühren, löst das schon gewisse unangenehme Reize aus.
In der schweizerischen Weltwoche äußert sich ein gewisser Rolf Degen zur Evolutionsbiologie und würfelt dabei einige der Studien und Thesen, in der letzten Zeit durch die Weltgeschichte geisterten, zusammen.
Er beginnt seine Ausführungen mit der spannenden Frage
Warum gibt es Homosexuelle?
Und ich möchte mit der Gegenfrage antworten: Warum gibt es Heterosexuelle? Den Rest des Beitrags lesen »
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Dummheit, Homophobie, Medien, Studien | Mit Tag(s) versehen: Dummheit, Homophobie, Medien, Schweiz, Studien, Weltwoche |
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Verfasst von Steven
24/08/2008
Ich bin mir nicht sicher, mit welchem Grad an Ernsthaftigkeit ich diesen Post schreiben soll.
Andrej König hat studiert, und zwar den Gang von Menschen. An der Ruhr-Universität Bochum kann man das studieren und sogar darüber dissertieren. Herausgekommen ist dabei eine Studie. Wie immer höchst repräsentativ, denn immerhin 34 Probanden, davon zwei homosexuelle Männer, wurden für Zwecke der Studie heran gezogen. Sie mussten den Gang von Menschen, also die Art und Weise, wie sie gehen, beurteilen.
Dabei sind vollkommen neue und bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen worden:
Heterosexuelle Frauen und Männer fanden erwartungsgemäß Läufer des jeweils anderen Geschlechts attraktiver, die beiden homosexuellen Versuchspersonen bevorzugten gleichgeschlechtliche Läufer.
Tja, lieber Leser, ich habe mich auch erstmal hingesetzt. Darauf wäre wir doch nie gekommen! Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Gay, Nicht schwul, Pädophilie, Schwul, Studien |
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Verfasst von Steven
11/08/2008
…schreibt der Stadt-Anzeiger unter Berufung auf die Apotheken-Rundschau (boah!).
Ja, was denn sonst?? Ist doch normal! Wenn ich meinem Freund einen Heiratsantrag mache (ich hab’s schon getan), ist das naturgemäß Männersache. Wenn mein Freund mir einen Heiratsantrag macht, ist das ebenso naturgemäß ebenfalls Männersache – ist also ganz natürlich, geht gar nicht anders! Einer Studie hätte es dafür nicht bedurft.
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Verfasst von Steven
03/07/2008
… wird wohl nie ergründet werden.
Schon seit Jahrzehnten wird geforscht, gedacht und verdächtigt. Die einen sagen, die Gene seien schuld, die anderen meinen, die Hormonmischung in der Muttermilch habe Auswirkungen. Manche Menschen halten heterosexuelle Verführungen im Kindesalter für ursächlich und Glaubende glauben, Heterosexualität sei eine freie Willensentscheidung.
Das berüchtigte Karolinska Institut in Stockholm, welches immer wieder durch missglückte Studien auffällt, schickte nun 43808 zwischen 1959 und 1985 geborenen Zwillingen in Schweden jeweils einen Fragebogen zu. 3826 scheinbar brauchbar ausgefüllte Fragebogen wurden an das Institut zurückgesandt. Und dann wurde monatelang analysiert, geschaut, welches Gen denn nun die Menschen heterosexuell macht. Oder, wenn schon nicht die Gene, dann doch die falsche Erziehung, oder zumindest ein paar Umwelteinflüsse wollte man verantwortlich machen. Die Antworten wurden hin und her gewendet, Zahlen hoch und runter gerechnet.
Und was fanden die hochmögenden Gelehrten heraus: Nichts! Den Rest des Beitrags lesen »
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Studien | Mit Tag(s) versehen: Nicht schwul, Studien |
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Verfasst von Steven
23/06/2008
Wissenschaftler, diesmal italienische, sind einmal mehr dem schwulen Gen auf der Spur. Das, was sie herausgefunden zu haben glauben, präsentieren sie in einer Studie (wie könnte es anders sein?):
Sexually Antagonistic Selection in Human Male Homosexuality
Kurz zusammen gefasst: Die Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass die Frauen in den Familien, in denen es homosexuelle Männer gibt, besonders fruchtbar sind. So sollen Mütter von schwulen Söhnen in Durchschnitt 2,7 Kinder bekommen, und Mütter, die keine schwulen Söhne haben, bekommen im Durchschnitt 2,3 Söhne. Im Verhältnis Tante zu schwulen beziehungsweise nicht schwulen Neffen soll es einen ähnlichen Trend geben. Daraus wird nun geschlossen, dass das gleiche Gen (oder mehrere Gene, wirklich sicher ist man sich nicht), welches für die Homosexualität von Männern verantwortlich sein soll, bei den weiblichen Verwandten dieser Männer dafür sorgt, dass diese Frauen ganz besonders heiß auf Männer sind. Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Gay, Genetik, Nicht schwul, Schwul, Studien |
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Verfasst von Steven
21/06/2008
Schon wieder eine Umfrage, vor der ich nur warnen kann!
Queer.de berichtet:
Forscher der Justus-Liebig-Universität in Gießen wollen in einer Online-Umfrage feststellen, wie hoch der tatsächliche Anteil Schwuler im Vereinsfußball ist und wie viel Interesse Homosexuelle an dem Massensport haben.
Um die nur wenige Fragen umfassende Umfrage möglichst vertraulich zu halten, bedienen sich die Forscher der Randomized-Response-Technik. Teilnehmer sind aufgefordert, vor der Beantwortung der Frage “Sind Sie homosexuell/bisexuell orientiert?” zwei Mal in Folge eine Münze zu werfen. Wenn man zwei Mal “Zahl” oder zwei Mal “Kopf” als Antwort erhält, soll man die Frage ehrlich beantworten. Im anderen Fall soll man “ja” antworten, auch wenn man keine homosexuellen Neigungen hat. Die Forscher können am Ende herausrechnen, wie viele “Ja”-Antworten münzwurfbedingt sind und wie viele “echt” sind. Damit wollen sie auch Menschen erreichen, die selbst anonymen Internet-Befragungen kritisch gegenüber stehen.
Wenn ich so etwas lese, weiß ich nie so recht, ob wir nur verarscht werden sollen, oder ob einfach Dilettantismus hinter so einem Studienansatz steckt. Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Fußball, Gay, Schwul, Studien, Umfragen |
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Verfasst von Steven
20/06/2008
In englischsprachigen Blogs wird zur Zeit eine ‘neue’ Studie mit dem Titel
Is Homophobia Associated With Homosexual Arousal
herumgereicht. Nun ist diese Studie keineswegs neu; sie wurde bereits im Jahr 1996 veröffentlicht. Irgendjemand hat sie offenbar wieder ausgegraben.
Der hartnäckige Leser weiß, dass ich kaum an einer Männer betreffenden Studie so einfach vorbei gehen kann; schon gar nicht, wenn es um Schwänze geht.
Was haben also Adams, Wright und Lohr herausgefunden?
Ausgangspunkt für ihre Studie war die Vermutung, dass Homophobie auf versteckte Homosexualität hindeutet. Den Rest des Beitrags lesen »
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Homophobie, Penis, Studien | Mit Tag(s) versehen: Homophobie, Nicht schwul, Penis, Schwanz, Sexuelle Erregung, Studien |
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Verfasst von Steven
17/06/2008
Und schon wieder eine Studie, die beweisen soll, dass Schwulsein etwas Krankhaftes ist. Diesmal lässt sich die Wissenschaft vor diesen Karren spannen: Seit Jahrzehnten schon wird immer wieder ins Feld geführt, dass homosexuelle Männer depressiv oder sonstwie Gemütskrank seien, jedenfalls häufiger als nicht homosexuelle Männer, dass sie gar per se unglücklich seien, und ähnliches mehr. Dem lässt sich ohne weiteres entgegen halten, dass dies zu einem großen Teil darauf zurück zu führen ist, wie die lieben Mitmenschen mit homosexuellen Männern umgehen. Und genau diesen Hinweis wollen Schwulenhasser, -heiler und -aussortierer nicht hören. Also muss gefälligst wissenschaftlich bewiesen werden, dass in der Homosexualität schon der Keim zu Neurosen jeder Art liegt.
Ein paar schwedische ‘Forscher’ haben sich also aufgemacht, diesen ‘Beweis’ zu führen.
Ivanka Savic und Per Lindström vom Karolinska Institute in Stockholm suchten, nach welchen Kriterien auch immer, 45 Männer und 45 Frauen zusammen. 25 der Männer sollen heterosexuell und 20 homosexuell (Welcher schwule Mann gibt sich eigentlich für solche Studien her?) sein. Wie das überprüft wurde, bleibt unklar. Den Rest des Beitrags lesen »
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Homophobie, Studien | Mit Tag(s) versehen: Gehirn, Homophobie, Studien |
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Verfasst von Steven
11/06/2008
Der Kölner Express meldete am 05.06.2008:
Neue Studie enthüllt: Jede 2. Ehefrau geht fremd
„In jeder zweiten Ehe“, schätzt die Paar-Therapeutin Katja Sundermeier, „sind Frauen schon mal fremdgegangen.“ Auch die Untreue-Studie des Göttinger Psychotherapeuten und Sexualberaters Ragnar Beer spricht Bände: Für das Uni-Projekt „Theratalk“ befragte er 5934 Männer und Frauen.
55 Prozent der Frauen, auch verheiratete, gaben an, dass sie in ihrer Partnerschaft einen Seitensprung begangen haben.
Am gleichen Tag berichtet der aus dem gleichen Hause stammende Kölner Stadt-Anzeiger unter Bezugnahme auf das Gewis-Institut: Den Rest des Beitrags lesen »
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Medien, Studien | Mit Tag(s) versehen: Medien, Meinungsforschung, Nicht schwul, Studien, Umfragen |
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Verfasst von Steven
01/06/2008
Ein Blick in die nicht schwule Welt.
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet:
Der Hälfte der europäischen Fußballfans ist einer Umfrage zufolge ein bedeutendes Spiel wichtiger als Sex. Besonders spanische Fans sähen sich lieber ein wichtiges Fußballspiel an, als Geschlechtsverkehr zu haben, heißt es in einer Studie des britischen Instituts Sirc für die Firma Canon. Demnach gaben 72 Prozent der Spanier bei der Internetumfrage an, lieber dem rollenden Ball zuzusehen, als Sex zu haben. Danach folgten die Norweger mit 67 Prozent sowie die Niederländer und die Deutschen mit 64 beziehungsweise 62 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »
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Studien | Mit Tag(s) versehen: Fußball, Nicht schwul, Sex, Studien |
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Verfasst von Steven
24/05/2008
Im Rahmen einer früheren Zusammenarbeit mit dem SIOIT hatte ich erfahren, dass dort an einem Artikel über Schwulenheiler gearbeitet wird. Nach einigem Drägeln und Quängeln habe ich eine Datei mit diesem bisher nicht veröffentlichen Beitrag zur Homoheilerforschung erhalten, die ich, auch wenn ich dafür mit dem SIOIT wahrscheinlich Ärger bekommen werde, nicht für mich behalten möchte.
Homosexuellenheilung verstehen
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Gay, Glauben, Homophobie, Schwul, Studien | Mit Tag(s) versehen: Schwul, Homophobie, Glauben, Gay, Studien, Homosexuellenheilung, Schwulenheiler, Homoheiler, Homoheilung, Vonholdt |
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Verfasst von Steven
05/05/2008
Im vergangenen Jahr hat uns der iranische Präsident darüber belehrt, dass es im Iran keine Schwulen gibt. Deshalb sind im Iran auch keine Schwulen hingerichtet worden, sondern nur Verbrecher aller Art. Daraufhin meldete sich der britische Parlamentarier Galloway zu Wort und, des Präsidenten These folgend, stellte er die Behauptung auf, dass die im Königreich lebenden Iraner auch nicht schwul seinen; es seien vielmehr alles Kinderschänder. Diese Einsichten haben dann John Scott, Direktor des Lesbian, Gay, Bisexual, and Transgender Rights Programme von Human Rights Watch, dazu bewogen, Peter Thatchell und andere aufzufordern, endlich Ruhe zu geben und nicht weiter zu behaupten, im Iran würde Schwule hingerichtet. Es sei denn natürlich, man könne endlich mal ein paar Hingerichtete präsentieren, die erwiesenermaßen echte Schwule waren. Den Rest des Beitrags lesen »
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Dummheit, Gay, Homophobie, Schwul, Studien, USA | Mit Tag(s) versehen: Bevölkerungsanteil schwule Menschen, Dummheit, Gay, Homophobie, Hunter College, Schwul, Studien, Telefonumfrage, USA |
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Verfasst von Steven