Kaufen kann man sie allerdings nicht, wohl aber anhören.
Die Orgel wurde 1904 erbaut von Harris/Los Angeles Art Organ Company für die Kansas City Convention Hall, wo sie jedoch nie aufgestellt werden sollte. Statt dessen wurde sie in St. Louis auf der Louisiana Purchase Exposition als Ausstellungsstück präsentiert. Bereits damals war sie mit 140 Registern und 10.000 Pfeifen die größte Orgel der Welt.
„Als Theologe kann ich gut und gerne auf jedwede Musik in der Liturgie verzichten, da diese die Worte nur verzerren und entstellen. Demnach haben auch Kirchenmusiker in der Kirche der heutigen Zeit keine Daseinsberechtigung mehr und somit sind auch alle Musikinstrumente in der Kirche überflüssig und daher entbehrlich.”[1]
Der Mann irrt. Er verkennt die fatale vernebelnde Wirkung von Glockengeläut, Orgelmusik und Weihrauch. Würden die Menschen auf die Worte hören, die in den Kirchen gesprochen werden, wären die Kirchen schon längst leer. Die Menschen müssen in einen spirituellen (Rausch-)Zustand versetzt werden, damit sie die Worte nicht richtig deuten. Und dabei spielen die Organisten eine wichtige Rolle.
Hierzulande gibt es in fast jeder katholischen oder evangelischen Kirche (noch) eine Pfeifenorgel. Mal in guter, mal in schlechter Qualität ausgeführt. Mal gut erhalten, mal ziemlich heruntergekommen. Bedient werdend die Instrumente durch Organisten oder Organistinnen. Auch diese mal von guter, mal von schlechter Qualität, und manchmal so unfähig, dass dem Zuhörer klar wird, was der Ausdruck ‘die Orgel schlagen’ bedeutet.
Die Propsteigemeinde Sankt Urbanus ist die mitgliederstärkste römisch-katholische Kirchengemeinde in Deutschland. Mit rund 41000 Pfarrangehörigen ist sie zahlenmäßig größer als zum Beispiel das Bistum Görlitz oder das Erzbistum Vaduz.
Der Buerer Siegelstreit ließ im vergangenen Jahr die alten Wunden der vor mehr als achtzig Jahren nach Gelsenkirchen eingemeindeten Bueraner wieder aufbrechen.Â
In der Hauptkirche Sankt Urbanus steht eine der klangschönsten Orgeln, die ich kenne. Gustav K Ommer schreibt über diese Orgel:
So eigenwillig wie schlicht das strenge quadratische Gehäuse wirkt, läßt es die Größe und Vielseitigkeit der Orgel kaum vermuten. Der klaren, ja kühlen Gliederung steht jedoch ein sehr differenziertes, mit vielen Farbnuancen und Klangfacetten ausgestattetes Werk gegenüber.
Die Bezeichnung von Homosexualität als Sünde ist für mich ein klarer Fall von Schwulenfeindlichkeit. Und wer Homosexualität für eine Krankheit hält, ist natürlich ein Schwulenhasser.
Die Pathologisierung (Krankheit) und das Absprechen der Moral (Sünde) einer ganzen Bevölkerungsgruppe, allein auf der Basis derer Zuneigung zum gleichen Geschlecht, kann ich nur als Hass bezeichnen.