Die größte Orgel der Welt … befindet sich in einem Kaufhaus!

18/10/2008

Kaufen kann man sie allerdings nicht, wohl aber anhören.

Die Orgel wurde 1904 erbaut von Harris/Los Angeles Art Organ Company für die Kansas City Convention Hall, wo sie jedoch nie aufgestellt werden sollte. Statt dessen wurde sie in St. Louis auf der Louisiana Purchase Exposition als Ausstellungsstück präsentiert. Bereits damals war sie mit 140 Registern und 10.000 Pfeifen die größte Orgel der Welt.

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Le Grand Orgue Aristide Cavaillé-Coll de Saint-Sulpice de Paris

30/06/2008

Eine der besten Orgeln, wenn nicht sogar die beste Orgel auf unserem Planeten: Die Große Orgel von Aristide Cavaillé-Coll in der Pariser Kirche Saint Sulpice. Die Orgel geht auf ein Instrument aus dem Jahr 1781 von Francois-Henri Cliqout zurück. Unter Verwendung eines großen Teils des alten Pfeifenwerks baute Cavaillé-Coll im Jahre 1862 sein größtes Opus: Eine Orgel mit 100 Registern auf fünf Werken. 1934 machte die Kirchengemeine Widor zwei weitere Register (eingebaut von Mutin) zum Geschenk. Seitdem ist diese Orgel nahezu unverändert ‘im Dienst’.

Die Kirche hat eine bemerkenswerte Organistentradition. Charles-Marie Widor war 64 Jahre lang Organist an der großen Cavaillé-Coll-Orgel, ohne jemals offiziell ernannt worden zu sein, Marcel Dupré folgte ihm für 38 Jahre und der gegenwärtige Organist, Daniel Roth, ist seit nunmehr 23 Jahren im Amt.

Daniel Roth,  titulaire du Grand-Orgue, erklärt ’seine’ Orgel:

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Eine Orgel kann man spielen … oder vergewaltigen

13/05/2008

Hier sehen und hören wir einen Organisten auf seiner Orgel spielen:

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Die Macht des Organisten

07/04/2008

„Als Theologe kann ich gut und gerne auf jedwede Musik in der Liturgie verzichten, da diese die Worte nur verzerren und entstellen. Demnach haben auch Kirchenmusiker in der Kirche der heutigen Zeit keine Daseinsberechtigung mehr und somit sind auch alle Musikinstrumente in der Kirche überflüssig und daher entbehrlich.”[1]

Der Mann irrt. Er verkennt die fatale vernebelnde Wirkung von Glockengeläut, Orgelmusik und Weihrauch. Würden die Menschen auf die Worte hören, die in den Kirchen gesprochen werden, wären die Kirchen schon längst leer. Die Menschen müssen in einen spirituellen (Rausch-)Zustand versetzt werden, damit sie die Worte nicht richtig deuten. Und dabei spielen die Organisten eine wichtige Rolle.

Hierzulande gibt es in fast jeder katholischen oder evangelischen Kirche (noch) eine Pfeifenorgel. Mal in guter, mal in schlechter Qualität ausgeführt. Mal gut erhalten, mal ziemlich heruntergekommen. Bedient werdend die Instrumente durch Organisten oder Organistinnen. Auch diese mal von guter, mal von schlechter Qualität, und manchmal so unfähig, dass dem Zuhörer klar wird, was der Ausdruck ‘die Orgel schlagen’ bedeutet.

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Die große Orgel von Franz Breil aus Dorsten in der Sankt Urbanus Propsteikirche zu Gelsenkirchen-Buer

19/01/2008

breil

 

 

Die Propsteigemeinde Sankt Urbanus ist die mitgliederstärkste römisch-katholische Kirchengemeinde in Deutschland. Mit rund 41000 Pfarrangehörigen ist sie zahlenmäßig größer als zum Beispiel das Bistum Görlitz oder das Erzbistum Vaduz.

Der Buerer Siegelstreit ließ im vergangenen Jahr die alten Wunden der vor mehr als achtzig Jahren nach Gelsenkirchen eingemeindeten Bueraner wieder aufbrechen. 

In der Hauptkirche Sankt Urbanus steht eine der klangschönsten Orgeln, die ich kenne. Gustav K Ommer schreibt über diese Orgel:

So eigenwillig wie schlicht das strenge quadratische Gehäuse wirkt, läßt es die Größe und Vielseitigkeit der Orgel kaum vermuten. Der klaren, ja kühlen Gliederung steht jedoch ein sehr differenziertes, mit vielen Farbnuancen und Klangfacetten ausgestattetes Werk gegenüber.

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