Poppadoms

25/12/2008

Anstelle einer Weihnachtsgeschichte: Gay Banker über englische Trinkgewohnheiten, die Bankenkrise, über die Sicht nicht schwuler Männer auf schwule Männer, …

Beers with some straight guys


Der homosexuelle Betrüger

23/12/2008

Ursula Sinemus, Jahrgang 1940, pensionierte Lehrerin, hat ein Buch geschrieben. Einen Liebesroman. Hauptfigur ist  Johannes, ein 70jähriger Mann. Das ist nichts besonderes, niemand kennt Ursula Sinemus und so würde sich wohl auch niemand für das Buch interessieren. Das erkannte auch Frau Sinemus:

Ihm eine junge Geliebte anzudichten, das war mir zu öde, zu gewöhnlich.

Also machte sie das, was auch RTL in seiner Bauern-Show und Rowling mit ihren Potter-Geschichten machten: Ein Schwuler musste her.

Heliane bereitet den 70. Geburtstag ihres Mannes Johannes vor. Dabei entdeckt sie beim Aufräumen einen Brief, der sich in einer Schreibtisch-Schublade verklemmt hatte, und fällt aus allen Wolken: Ihr Mann betrügt sie. Heliane ist natürlich schockiert, aber das ganze Ausmaß der Katastrophe wird ihr erst beim zweiten Hinschauen klar:

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Was ist männlich?

22/12/2008

Morgens in der Bahn bleibt es nicht aus, dass ich das ein und andere Gespräch mithöre, denn viele meiner Zeitgenossen meinen, sich irgendwelche elektronischen Bauteile, aus denen unerklärliche Geräusche kommen, tief in die Gehörgänge stecken zu müssen. In Folge dessen fangen sie an zu schreien, um sich ihrem gleich ausgestatteten Gegenüber verständlich zu machen.

Vor ein paar Tagen saßen zwei Männer und zwei Frauen in meiner Nähe. Alle so um 16, 17 Jahre alt. Sie kamen auf das Thema Schwule zu sprechen (besser: zu schreien). Aus den Gesprächsfetzen, die bis zu mir drangen, ergab sich, dass die beiden Jungs der Meinung sind, Schwule seien ”unmännlich”. Eine der Frauen fragte, was denn ”männlich” sei. Ihr wurde erklärt, männlich sei man, wenn

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Scheidenspülung mit Coca-Cola

21/12/2008

Ich bin so froh, dass so etwas für mich gar niemals nie nicht einmal ansatzweise in Betracht kommt:

Coca Cola ist kein geeignetes Verhütungsmittel - weder oral noch vaginal zu sich genommen. Dass die US-Medizinerin Deborah Anderson diesen wenig überraschenden Umstand im Fachmagazin “British Medical Journal” erklären musste, hat seinen Grund: Dieses Jahr wurde eine alte und längst widerlegte Studie Andersons und ihrer Kollegen aus den 80ern nachträglich mit dem ig-Nobel-Preis für Chemie “ausgezeichnet”.

Das Getränk habe keine empfängnisverhütende Wirkung, stellte Anderson nun erneut klar. Zudem würde eine Cola-Dusche nach dem Sex die Samenzellen auch gar nicht mehr “einholen”. Tatsächlich könne Cola für den Unterleib der Frau sogar gefährlich sein:

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Nur ein alter Homosexueller

18/12/2008

Ich habe von diesem - unten zu schildernden - Verbrechen bis heute nichts gehört oder gelesen. Eine gut recherchierende ’schwule Presse’ gibt es in Deutschland nicht und für die überregionalen Mainstream-Medien war der Fall nicht interessant. Die Staatsanwältin erklärt warum:

Ich glaube, aus zwei Gründen. Einmal waren Polizei, Staatsanwaltschaft und Verteidigung still. So hat man es auch vor Gericht leichter, weil niemand etwas aus Zeitungen weiß und nachbetet. Und der zweite Grund ist der, dass das Opfer nicht jung und sexy war, nicht mal prominent, sondern ein alter Homosexueller. Da ist die Aufmerksamkeit nicht so groß, was auch wieder traurig ist.

Die Ortspresse schnüffelte ein wenig im Umfeld und in der Vergangenheit des Opfers,

Einmal, das war im Bierzelt beim Sommerfest im Ort, habe sich Jan S. auch an seinen Nachbarn heranmachen wollen, habe sich hautnah an den ehemaligen Lehrer hingesetzt, habe dessen Knie gestreichelt und ihm ins Ohr gehaucht: „Du hast so schöne Ohren.“ Der heute 67-Jährige blieb gelassen und sagte damals in sehr freundlichem Ton: „Bitte lasse zwischen Deinem und meinem Oberschenkel künftig immer zehn Zentimeter Luftraum. Und mein Ohrläppchen gehört ausschließlich dem weiblichen Geschlecht und da wiederum nur meiner Frau. – Von da an“, so sagt der ehemalige Lehrer vor Gericht, „war die Sache bereinigt und Jan hat nie mehr einen weiteren Versuch unternommen.“

ohne genügend Stoff für einen Skandal zu finden. ‘Der alte Homosexuelle’ war wohl zu anständig. Vielleicht passt es den Medien aber auch nicht, dass nicht ‘der alte Homosexuelle’ als schwer gestörte Lebensform dargestellt werden kann, sondern vielmehr die heterosexuellen Täter in diesem grausamen Verbrechen so gar nicht in das schöne schwäbisch-hessische Familienweltbild passen. Szenen, in denen der spätere Mörder von seiner Großmutter sexuell mißbraucht wurde und seinerseits seine Mutter und Mittäterin vergewaltigte, mag man, die in diesem Post verlinkten Presseartikel belegen es, der hochanständigen Welt nur andeutungsweise und sehr versteckt zumuten.

Jeder kann sich wohl die wochenlange mediale Schlammschlacht ausmalen, die sich abgespielt hätte, wenn das Opfer heterosexuell und die Täter homosexuell gewesen wären.

Ein Lob dem Gericht, das, soweit ersichtlich, es gar nicht erst, wie sonst durchaus nicht unüblich, erwogen hat, strafmildernd zu berücksichtigen, dass das Opfer, weil homosexuell, an seinem Schicksal selbst schuld gewesen sei:

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann und seine 49-jährige Mutter den 64 Jahre alten Rentner im April 2008 in Großerlach aus Geldgier zu Tode gequält haben. Sie hatten bei dem Opfer Wertgegenstände und 90 000 Euro Bargeld vermutet. Um den Mann zum Öffnen seiner Tresore zu bewegen, hatten sie ihn über mehrere Stunden schwer misshandelt.

So täuschte der 27-Jährige seinem Opfer, mit dem er eine homosexuelle Beziehung hatte, Zärtlichkeiten vor und schlug ihm dann mehrfach mit einer leeren Weinflasche auf den Kopf. Anschließend schoss er ihm, den Ausführungen des Richters zufolge, fünfmal mit einer Schreckschusspistole ins Gesicht. Dabei wurde das Trommelfell des 64-Jährigen beschädigt. Später übergoss der Mann den Rentner mit Reinigungsmittel und wollte ihn anzünden oder ihm einen Stromschlag versetzen.

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Diskriminierung: Gegenmaßnahme Schwangerschaft!

17/12/2008

Zunächst war ich etwas erstaunt, als ich auf canada.com las:

Gay teenagers at higher risk for pregnancy: Study

Aha, eine Studie. Wie schön!

The University of British Columbia study looked at adolescent health surveys of 1992, 1998, and 2003, which were random studies of about 70,000 students in Grades 7 through 12 in public schools across the province of B.C.

Bitte kurz innehalten:

70000 Schüler, verteilt auf drei Jahre (1992, 1998 und 2003) macht je Jahr 23333 Befragte, davon geschätzt die Hälfte männlichen Geschlechts, macht 11666, davon sind vielleicht 5 % schwul (oder auch nicht), macht 583. 

So, was hat lead author Elizabeth Saewyc denn nun herausgefunden?

Among boys, the numbers were also higher that same year for gay teenagers, with 9.6 of gay males and 11.6 per cent of bisexual teen boys reporting involvement with a pregnancy, compared with 1.5 per cent of heterosexual young men [Die vH-Sätze beziehen sich offenbar auf das Jahr 2003, TGD].

In absoluten Zahlen:  Im Jahr 2003 haben von den männlichen Studienteilnehmern 56 schwule Jungs Mädels geschwängert und mindestens 167 hetero- und bisexuelle Jungs haben das Gleiche gemacht. Ich frage mich, wer hat das alles so genau nachgehalten und aufgezeichnet?

Die Mär von den schwulen Männern, die nicht zur Arterhaltung beitragen, ist jedenfalls widerlegt.

Nun dachte ich immer, schwule Jungs lassen die Finger von Frauen (jeden Alters), aber Elizabeth Saewyc meldet aus Vancouver:

It is a common misconception that gay boys don’t have sex with girls.

Ok, da habe ich vorschnell von mir auf andere geschlossen.

“We assume that sexual attraction, sexual behaviour and sexual identity are going to be 100 per cent consistent for people. And that’s not the case. Especially not for teenagers,” she said from Vancouver.

Nun gut (oder auch nicht), wenn das aber so ist, woher weiß Lizbeth dann, wie viele “gay males” und “bisexual teen boys” an ihrer Studie teilgenommen haben?

“So they may know who they’re attracted to. They may identify. But they’re not necessarily only going to be having sex with their same gender.”

Aha, und warum hat ein schwuler Junge, der sich zu Jungs und Männern sexuell hingezogen wird, Sex mit Frauen?

Gay and lesbian teens may have sex with members of the opposite sex for a variety of reasons. Some do it to hide, to deflect the abuse that they see inflicted on gay, lesbian and bisexual teens. They call it “camouflage.”

The report suggests that for youth, the stigma of being gay may lead to engaging in heterosexual dating and sex as a form of “camouflage” to avoid being identified as homosexual.

“Those who experience harassment and discrimination may choose pregnancy involvement as a way to deny their orientation, to prevent further enacted stigma,” the report suggests.

Eine interessante Theorie. Die Evangelikalen und Rechtskonservativen werden die Sache natürlich umdrehen und behaupten, die schwulen Jungs seien schuld daran, dass so viele minderjährige  Frauen schwanger werden. Nicht die Diskriminierung schwuler Menschen führe zu unüberlegtem Sexualverhalten, sondern das unüberlegte Sexualverhalten sei zu geißeln und die für die Zeit nach dem Ableben angedrohten Höllenqualen seien den schwulen Menschen möglichst schon zu Lebzeiten zu bereiten. Das widerum sei keine Diskriminierung, sondern Gottes Wille.

Allerdings können tatsächliche oder befürchtete Diskriminierungserfahrungen nicht der alleinige Grund für die heterosexuellen Eskapaden der schwulen Jungs sein, denn

Only 18.4 per cent of gay teenage boys who were involved in getting a woman pregnant said they had experienced discrimination, while 60.4 per cent of those who were not involved in pregnancy said they had not been discriminated against.

Aber auch hierfür hat Lizzy eine Erklärung:

“For some, it may be that they’ve been told that this is abnormal and wrong and they may think: ‘Well, if I just have sex with enough opposite-gender people that will cure me,”‘ Saewyc said.

For some, it’s curiosity - ‘Well, how do I know I’m really gay until I’ve tried and decided no, I really don’t like that?”‘

Und dann noch:

Other explanations for the higher rates of pregnancy may be the higher number of gay and lesbian youth who live on the streets. The study finds that street youth - those who have run away from home, for example - are at higher risk for teen pregnancy, in part because survival sex or sexual exploitation can increase the frequency of sex and make it difficult to negotiate contraception and safer sexual practices.

Schön, dass die Jungs trotzdem artig zur Schule gehen, sich an Studien beteiligen, über ihr Sexualleben Auskunft geben und offenbar Buch über nachweislich reproduktive Sexakte führen.

Elizabeth Saewyc macht zusammen mit ihrem Team zu Recht darauf aufmerksam, dass schwule Jungs nach wie vor auch und gerade in ihrer jeweiligen Altergruppe erhebliche Probleme haben. Verbale und pysische Gewalt sind nicht selten. Ich habe keine Zweifel daran, das manch ein schwuler Junge meint, er könne durch Heterosex diese Diskriminierungen abwenden. Anzutreffen ist dieses Tarnverhalten auch bei erwachsenen Menschen. Dass es dabei zu ungewollten und gewollten Schwangerschaften kommt, zeigt den Erfolg der kirchlich verwirrten Gesellschaft, zeigt den Mißerfolg der aufgeklärten Gesellschaft.

Zweifel habe ich allerdings an dem Zahlenwerk der Studie.

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Quellen:

Discrimination and Abuse Linked to Higher Rates of Pregnancy Among LGB Teens: UBC Study

Gay teenagers at higher risk for pregnancy: Study

Gay, lesbian, bisexual teens at higher pregnancy risk than straight peers


Das heterokopulative Syndrom: Ein einziger Penis-Vagina-Kontakt genügt!

14/12/2008

Vor kurzem erzählten mir ein paar Freunde (alle schwul, keine Frage), dass sie alle schon Sex mit Frauen hatten. Früher, irgendwann einmal, versteht sich.

Ich mache mir Sorgen. Jungs, lasst die Finger (und Schwänze) davon, das ist gefährlich!

Einer meiner Leser, diese Sorgen ahnend, machte mich auf eine Veröffentlichung im International Journal of Epidemiology (Oxford University) aufmerksam. In einem Ausatz mit dem Titel “Heterocopulative Syndrome: Clinico-Pathologic Correlation of 260 Cases” heißt da zum Beispiel:

The hazards of heterosexual behaviour have been well documented. They include, but are not limited to, unplanned pregnancies, penile and cervical cancer, vaginitis, a host of sexually transmitted diseases (some of them incurable or deadly), a disproportionate propensity to engage in child molestation, global overpopulation, socially oppressive gender roles, and more. A recurring pattern of these health disorders resulting from the union of the penis and vagina has been named heterocopulative syndrome. These people could pose a serious public health threat if such practices continue unchecked and may be especially dangerous if employed as food handlers.

Und weiter:

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Inner-Amerikanisches und Inner-Lesbisches

12/12/2008

Janet Jenkins und Lisa Miller fusionierten im Jahr 2000 im US-Bundesstaat Vermont zu einer civil union nach dortigem Recht. Bald musste ein Kind her. Lisa wurde mit dem Sperma eines unbekanntes Mannes künstlich befruchtet. Nach einem Umzug der Mütter erblickte die so gezeugte Isabella im US-Bundesstaat Virginia im April 2002 das Licht der Welt.

Die beiden Frauen zogen dann samt Bella zurück nach Vermont. Aber schon nach einem Jahr wollte Lisa Miller nicht mehr lesbisch sein. Sie trennte sich von Janet und begab sich unter Mitnahme von Bella wieder nach Virginia. Sie gestattete es ihrer Ex nicht, das Kind zu besuchen.

Der Fall beschäftige die Gerichte. Dabei ist es nicht interessant, dass sich zwei (ex-)lesbische Frauen in die Haare kriegten, sondern das zwei US-Bundesstaaten in den Fall verwickelt sind, deren Gesetzeslage in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht unterschiedlicher sein könnte.

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Anti-schwule Gewalt kann jeden treffen

12/12/2008

Nach dem Angriff auf einen Radfahrer in Berlin wird nun aus New York City von einem Überfall auf zwei Brüder, die für schwul gehalten wurden, berichtet. Einer der Beiden hat nicht überlebt.

Brothers beaten after attackers thought they were gay

Siehe zum Thema auch:

Antischwule Gewalt richtet sich nicht nur gegen Schwule


Im Darkroom zu kurz gegriffen

10/12/2008

Ich mag keine Darkrooms. Jedenfalls nicht so wirklich. Ich sehe ganz gerne, wen ich anfasse und wen ich besser nicht anfasse. Außerdem finde ich, dass die Augen beim Sex eine Rolle spielen: Sich anschauen, mit den Augen sprechen, mit den Augen Gefühle vermitteln. Aber um Gefühle gehts im Darkroom ja gar nicht, vielmehr ums Fühlen - und das kann Mann ja auch im Dunkeln. Wenn Mann nichts sieht, greift Mann jedoch manchmal zu kurz und dann muss Mann es nochmal versuchen. In der Schweiz, in Zürich, darf Mann jetzt so viele Versuche wagen, wie Mann will. Ganz offiziell! Sagt das Obergericht daselbst:

Darkrooms in Lokalen für Schwule sind nicht illegal.

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Die Prinzessin Diana Bibel

03/12/2008

The Guardian berichtet:

A gay version of the Bible, in which God says it is better to be gay than straight, is to be published by an American film producer.

New Mexico-based Revision Studios will publish The Princess Diana Bible – so named because of Diana’s “many good works”, it says – online at princessdianabible.com in spring 2009. A preview of Genesis is already available, in which instead of creating Adam and Eve, God creates Aida and Eve.

“And the Lord God caused a deep sleep to fall upon Aida, and she slept: and he took one of her ribs, and closed up the flesh instead thereof; and the rib, which the Lord God had taken from woman, made he another woman, and brought her unto the first. And Aida said, ‘This is now bone of my bones, and flesh of my flesh: she shall be called Woman, because she was taken out of me. Therefore shall a woman leave her mother, and shall cleave unto her wife: and they shall be one flesh.’ And they were both naked, the woman and her wife, and were not ashamed.”

Mit einigem Entsetzten stellt sich mir die Frage:

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Täglich ficken, dann klappt’s auch mit der Ehe

28/11/2008

… empfiehlt Reverend Ed Young seiner (evangelikalen) Gemeinde. Aber immer nur der Ehemann mit seiner Ehefrau!

Pastor’s Advice for Better Marriage: More Sex

Ich bin so froh, dass ich mit den ganzen Wirrköpfen, die sich da Priester nennen, nichts zu tun habe.

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“Er warf mir vor, schwul zu sein!”

25/11/2008

“Dann warf er mir vor, schwul zu sein, weil ich nicht mal eine Freundin habe. Überhaupt ein Versager.”

so lies sich der Angeklagte in einem Bielefelder Mordprozess ein.

Mir ist nicht klar, wie ’schwul sein’ als Vorwurf aufgefasst werden kann.

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Ich müsste schon längst im Tode sein

16/11/2008

Immer wieder ist die dumme Behauptung zu hören, dass schwule Männer eine deutlich geringere Lebenserwartung hätten, als nicht schwule Männer. Ginge es danach, dürfte ich schon nicht mehr leben.

Vergleiche hierzu nur diese Diskussionen auf Yahoo! Clever

Einfluss aktiver Homosexualitaet auf Lebensdauer/Gesundheit?

und

Einfluss aktiver Homosexualitaet auf Lebensdauer/Gesundheit?

in der ein gewisser narrowdoor einfach nicht einsehen will, dass er auf dem Holzweg ist. Lässt man auf die mittelbare oder unmittelbare Einwirkung durch nicht schwule Menschen zurückzuführende gewaltsame Tode außer Betracht, gibt es gegenwärtig keinen Grund zu der Annahme, dass die Lebenszeit schwuler Männer signifikant kürzer ist, als die des männlichen Bevölkerungsdurchschnitts.

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Gay Marriage is a Question of Love

12/11/2008

Der schwarze Schwan

08/11/2008

Mr Schweiz, Stephan Weiler, reifer geworden?

07/11/2008

Die Neue Luzerner Zeitung Online titelt:

Stephan Weiler ist reifer geworden

Wirklich? Er verkündet:

Am meisten verletzt hat mich das Gerücht, dass ich schwul sei. Ich bin ein Mister für alle und wollte mich deshalb auch für Homosexuelle einsetzen - ohne Hintergedanken”, erzählt Weiler gegenüber der Tageszeitung.

Wenn ein nicht schwuler Mensch ein Problem damit hat, als schwul bezeichnet zu werden, ist das nicht gerade ein Zeichen von Reife. Ich fange auch nicht gleich an zu weinen, wenn ich als Hetero bezeichnet werde.

Kürzlich wurde der Kraftfahrzeugfahrer Michael Schumacher als schwul bezeichnet:

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Homophobes Mobbing kann jeden treffen,…

06/11/2008

… auch nicht schwule Menschen. Ein Fall aus England:

Stephen English, who is heterosexual, says he was called a “faggot” and “Mr Franglais” by fellow members of staff at the blind and awning firm where he worked.

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Erfundene Diskriminierung?

29/10/2008

DCRS-Online, Nachrichtenmelder allerbester Güte und Qualität, ist einem unglaublichen Skandälchen auf der Spur.

Der 32-jährigen Karl A. aus Köln dürfte wohl der erste heterosexuelle Mann sein, der nun wegen Diskriminierung vor Gericht ziehen will. Er fühlt sich bei der Bewerberauswahl für eine Anstellung in einem Lokal wegen seiner Sexualität benachteiligt.

Dummerweise arbeiten die Herr- und Damschaften bei DCRS nicht gerade sorgfältig, denn sonst wäre ihnen aufgefallen, dass die  meisten Menschen, die die Anti-Diskriminierungs- und Gleichstellungsregelungen in Anspruch nehmen, heterosexuell sind. Dass also DCRS nun den ersten heterosexuellen Mann gefunden haben will, der wegen “Diskriminierung vor Gericht ziehen will”, ist mehr als nur ein Semantikfehler; es ist ein klassisches Anzeichen dafür, dass die DCRS-Schreiber, in diesem Fall eine Schreiberin, nicht wissen, wovon sie schreiben.

Hier nun die herzzerreißende Story von Karlchen, dargereicht von DCRS:

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Ein Quantum Trost…

26/10/2008

… heißt der neue James Bond Film und ich frage mich, wie kommt so ein blöder Titel zustande? Im Englischen lautet der Titel Quantum of Solace, aber im Verbiegen von Filmtiteln und abenteuerlichen Synchronisationen sind wir Deutschen ja geübt.

Noch dämlicher ist, was der Berliner Kurier über den Film schreibt:

Dass Bond neuerdings auch ein Quantum schwul sein könnte, dieses Gerücht wurde wochenlang von der Produktionscrew gestreut.

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Homosexuelle Käfer

24/10/2008

Irgendwo muss die Bezeichnung ‘heißer Käfer’ ja herkommen:

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