Radio Vatikan, die Stimme des Papstes und der Weltkirche, verkündet (Hervorhebungen durch mich, TGD):
Der homosexuelle Betrüger
23/12/2008Ursula Sinemus, Jahrgang 1940, pensionierte Lehrerin, hat ein Buch geschrieben. Einen Liebesroman. Hauptfigur ist Johannes, ein 70jähriger Mann. Das ist nichts besonderes, niemand kennt Ursula Sinemus und so würde sich wohl auch niemand für das Buch interessieren. Das erkannte auch Frau Sinemus:
Ihm eine junge Geliebte anzudichten, das war mir zu öde, zu gewöhnlich.
Also machte sie das, was auch RTL in seiner Bauern-Show und Rowling mit ihren Potter-Geschichten machten: Ein Schwuler musste her.
Heliane bereitet den 70. Geburtstag ihres Mannes Johannes vor. Dabei entdeckt sie beim Aufräumen einen Brief, der sich in einer Schreibtisch-Schublade verklemmt hatte, und fällt aus allen Wolken: Ihr Mann betrügt sie. Heliane ist natürlich schockiert, aber das ganze Ausmaß der Katastrophe wird ihr erst beim zweiten Hinschauen klar:
Diesmal ‘liegt’ er richtig, der Elmar Kraushaar
23/12/2008in seiner Wahrheit Nr 17 über den homosexuellen Mann in
Sex unter der Bettdecke
19/12/2008Sex unter der Bettdecke finde ich doof. Kuscheln gerne, besonders im Winter. Aber Sex, nee, da sieht man nix und verheddert sich ständig in der Decke, kann sich alles mögliche stoßen und verletzten. Ein neuseeländischer Fernsehzuschauer ist der gleichen Ansicht:
Ein Fersehsender zeigt zwei Jungs
The episode was transmitted back in April, showing the men kissing and undressing, then getting into bed together. A later scene shows one of them disappearing under the covers, until there’s a ‘thud’ and he reappears with a bloodied nose.
und der Zuschauer, vermutlich einer dieser hilflosen Menschen, die immer gegen ihren Willen gezwungen werden, Männern beim Knutschen zuzuschauen, beschwerte sich sofort bei der zuständigen ‘Fernsehaufsicht’:
Hey Kölle - do bes e Jeföhl
19/12/2008Auf der offiziellen Tourismuswebsite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es jetzt spezielle Hinweise für schwule Deutschlandbesucher. Auf das die schwulen Jungs und Männer zahl und insbesondere reich nach Deutschland strömen:
Germany’s gay & lesbian culture is legendary and needs to be experienced first hand to be believed. On the next few pages we would like to give you a taste of Germany: a Germany whose many faces will surprise you; one that combines traditions with the modern, art with culture, partying, gastronomy and shopping in a whole new way.
Es gibt also doch noch ein anderes Deutschland…
The people of Cologne love their city - and you can sense this. Nowhere else are people’s ties to their city as celebrated as they are here. No other metropolis has so many songs written about it, and so many musicians, who sing their anthems with a typical local flavor: “Hey Kölle - do bes e Jeföhl” (”Hey Cologne - you are a feeling”). Cologne also has its own beer - Kölsch a light, top-fermenting beer. The beer-brewing tradition in Cologne dates back to the year 873. Today the “Kölsch-Konvention” manages which beer may be named Kölsch.
Above all Cologne has its own right wing party, called ‘pro Köln’, hat man vergessen zu erwähnen. Das ist aber vielleicht ganz gut so, denn sonst würde womöglich ein ganz spezielles schwules Publikum nach Köln gelockt.
Und weiter:
Cologne is not the German gay and lesbian capital for nothing. Every tenth inhabitant of Cologne claims to be attracted to members of their own sex. The locals are down to earth, sometimes slightly off-hand, communicative, optimistic and tolerant. Cologne’s cosmopolitan attitude allows for an easygoing life in the cathedral city. Women, walking hand in hand or male couples kissing in the street don’t cause a stir.
Gemeint ist offenbar: Mann bekommt gegebenenfalls ein paar auf die Schnauze und das regt niemanden auf.
Es gibt genug Menschen, die alles daran setzen, dass mit dem “easygoing life”, falls es das überhaupt in Köln gibt, bald Schluss ist. Zum Beispiel dieser wahnwitzigen Günter Wallraff:
Nur ein alter Homosexueller
18/12/2008Ich habe von diesem - unten zu schildernden - Verbrechen bis heute nichts gehört oder gelesen. Eine gut recherchierende ’schwule Presse’ gibt es in Deutschland nicht und für die überregionalen Mainstream-Medien war der Fall nicht interessant. Die Staatsanwältin erklärt warum:
Ich glaube, aus zwei Gründen. Einmal waren Polizei, Staatsanwaltschaft und Verteidigung still. So hat man es auch vor Gericht leichter, weil niemand etwas aus Zeitungen weiß und nachbetet. Und der zweite Grund ist der, dass das Opfer nicht jung und sexy war, nicht mal prominent, sondern ein alter Homosexueller. Da ist die Aufmerksamkeit nicht so groß, was auch wieder traurig ist.
Die Ortspresse schnüffelte ein wenig im Umfeld und in der Vergangenheit des Opfers,
Einmal, das war im Bierzelt beim Sommerfest im Ort, habe sich Jan S. auch an seinen Nachbarn heranmachen wollen, habe sich hautnah an den ehemaligen Lehrer hingesetzt, habe dessen Knie gestreichelt und ihm ins Ohr gehaucht: „Du hast so schöne Ohren.“ Der heute 67-Jährige blieb gelassen und sagte damals in sehr freundlichem Ton: „Bitte lasse zwischen Deinem und meinem Oberschenkel künftig immer zehn Zentimeter Luftraum. Und mein Ohrläppchen gehört ausschließlich dem weiblichen Geschlecht und da wiederum nur meiner Frau. – Von da an“, so sagt der ehemalige Lehrer vor Gericht, „war die Sache bereinigt und Jan hat nie mehr einen weiteren Versuch unternommen.“
ohne genügend Stoff für einen Skandal zu finden. ‘Der alte Homosexuelle’ war wohl zu anständig. Vielleicht passt es den Medien aber auch nicht, dass nicht ‘der alte Homosexuelle’ als schwer gestörte Lebensform dargestellt werden kann, sondern vielmehr die heterosexuellen Täter in diesem grausamen Verbrechen so gar nicht in das schöne schwäbisch-hessische Familienweltbild passen. Szenen, in denen der spätere Mörder von seiner Großmutter sexuell mißbraucht wurde und seinerseits seine Mutter und Mittäterin vergewaltigte, mag man, die in diesem Post verlinkten Presseartikel belegen es, der hochanständigen Welt nur andeutungsweise und sehr versteckt zumuten.
Jeder kann sich wohl die wochenlange mediale Schlammschlacht ausmalen, die sich abgespielt hätte, wenn das Opfer heterosexuell und die Täter homosexuell gewesen wären.
Ein Lob dem Gericht, das, soweit ersichtlich, es gar nicht erst, wie sonst durchaus nicht unüblich, erwogen hat, strafmildernd zu berücksichtigen, dass das Opfer, weil homosexuell, an seinem Schicksal selbst schuld gewesen sei:
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann und seine 49-jährige Mutter den 64 Jahre alten Rentner im April 2008 in Großerlach aus Geldgier zu Tode gequält haben. Sie hatten bei dem Opfer Wertgegenstände und 90 000 Euro Bargeld vermutet. Um den Mann zum Öffnen seiner Tresore zu bewegen, hatten sie ihn über mehrere Stunden schwer misshandelt.
So täuschte der 27-Jährige seinem Opfer, mit dem er eine homosexuelle Beziehung hatte, Zärtlichkeiten vor und schlug ihm dann mehrfach mit einer leeren Weinflasche auf den Kopf. Anschließend schoss er ihm, den Ausführungen des Richters zufolge, fünfmal mit einer Schreckschusspistole ins Gesicht. Dabei wurde das Trommelfell des 64-Jährigen beschädigt. Später übergoss der Mann den Rentner mit Reinigungsmittel und wollte ihn anzünden oder ihm einen Stromschlag versetzen.
Protest und Boykott wegen Harvey-Milk-Film
15/12/2008
In den USA sieht sich die Kinokette Cinemark Legacy mit Protesten und Boykotten konfrontiert, nachdem sie den Film ‘Milk’ ins Programm genommen hat. In diesem Film geht es um den ersten offen schwulen Stadtrat in San Francisco, der nach nur wenigen Monaten Amtszeit ermordet wurde.
Dies wäre Grund genug für eine großangelegte Boykottaktion der Evangelikalen und der sonstigen üblichen Verdächtigen. Doch der Wind weht aus einer anderen Richtung:
Schwuler Bauer sucht Frau
12/12/2008RTL hat sich wieder einmal Mediengeschichte machendes vorgenommen. Für die Sendung ‘Bauer sucht Frau’ dürfen sich nun auch Männer bewerben.
Der Kölner Privatsender hat Berichte bestätigt, wonach in der nächsten Staffel von “Bauer sucht Frau” auch schwule Landwirte unter die Haube gebracht werden sollen. (Quelle: queer.de)
Rechtslastige Auszeichnung für rechtslastige Autorin
09/12/2008Kürzlich wurde der nicht weiter beachtliche Gerhard-Löwenthal-Preis an die durch hirnrissige Werke1. bekannt gewordene Junge-Freiheit-Autorin Ellen Kositza verliehen. ‘eigentümlich frei’ stimmt in die unangebrachte Bejubelung der Kostiza ein und zerrt anlässlich der Bepreisung einen geistlosen Groschenaufsatz der Preisträgerin, “Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck: Frischfleisch in Moskau Über die Reiseziele eines engagierten Grünen”, nochmals hervor.
Ich wiederum nutzte die Gelegenheit, an eine sehr geistreiche Auseinandersetzung mit eben diesem Aufsatz auf GayWest zu erinnern:
Bock auf russisches Frischfleisch - Ellen Kositza erklärt die Welt
Auch Alleskenner, Allesversteher und Alleserklärer Peter Scholl-Latour wurde mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis bedacht.
Der Unterschied zwischen dem Schweizer Fernsehen und der SVP
09/12/2008Aus einer Sendung im SF:
Zu den Linken am Fernsehen meint [SVP-Präsident] Brunner: «Es gibt ein Gerücht bei uns in der SVP, dass beim Fernsehen alle mindestens…» – «schwul sind», fährt [SF-Fersehkasper] Giacobbo dazwischen. «Ja, links und schwul.»
Schwarzer Humor?
05/12/2008
Nein, es ist kein Humor, weder schwarzer noch weißer, sondern eine mehrfache Verumglimpfung und Entgleisung, die sich Exit da geleistet hat. Blogger Takatukaland schreibt sehr zu recht:
Mir fällt es sehr schwer das noch als eine unüberlegte, unreflektierte oder dumme Handlung abzutun.
Rupert Murdoch hat Durchzug im Hirn
04/12/2008Rupert Murdoch, rechtslastiger Meinungsmanipulator aus Australien, weiß es ganz genau:
Rebekah Wade, the editor of the Sun in London, recalls Murdoch telling a joke after a few drinks, as they wait for Robert Thomson to arrive at a posh London restaurant. “God this is brilliant…what’s the difference between a fridge and poofter?”
Bundeswertpapiere als Anlageempfehlung für HIVpositive Menschen!?
03/12/2008Auf die Frage:
Verbände weisen auf einen höheren Versorgungsbedarf der älteren HIV-Infizierten hin. Wie kann der Staat hier stärker helfen?
fand es die Redaktion von NWZ Online angemessen, durch eine Werbeeinblendung auf die staatlichen Angebote zur Selbstveranwortung und Selbstvorsorge HIVpositiver Menschen hinzuweisen:
Däm Clooney sin Ex sin Vatter war schwul
02/12/2008Clooney’s ex-girlfriend’s dad was gay
meldet irgend so ein Käseblättchen.
1. Frage: Wer ist Clooney?
2. Frage: Wer war seine Freundin? Den Rest des Beitrags lesen »
“Die Todesstrafe ist viel zu gut für Schwule. Sie sollten zusammengetrieben und öffentlich ausgepeitscht und gefoltert werden!”
25/11/2008Joe Brummer macht auf seinem ausgezeichneten Blog “replace the lies with truth” auf einen neuerdings auf youtube verfügbaren Mitschnitt einer Talkshow aufmerksam:
Hier eine ins Englische übersetzte Mitschrift des letzten Teils des Gesprächs:
Dr. Sa’d Al-’Inzi: When a person commits an abominable act, like homosexuality, for example, or lesbianism, in the case of women’s parlors this constitutes “spreading corruption in the land,” and should be punished by death. […]
Moderator: Other than life imprisonment and the death sentence, what can be done?
Dr. Sa’d Al-’Inzi: According to Islamic law, a homosexual should be thrown from a tall building.
Moderator: What would you do with them?
Dr. Sa’d Al-’Inzi: To be honest, death is too good for them. They should be gathered in a public place, where they would be flogged and tortured, so the truth about these people is made clear and they serve as a lesson to others, because they are an epidemic plaguing society. (mehr)
Dieser muslimische Kleriker aus Kuwait liefert damit einen weiteren Einblick in die Gedankenwelt des Islam.
Doch soeben lese ich auf Queer.de, dass ich mir wohl die falsche Quelle gesucht habe, um mich über das Verhältnis des Islam zu schwulen Menschen zu informieren. In einem Werbebeitrag schreibt die Queer.de, dass ein gewisser Georg Klauda für einen der größten Islamexperten zu halten sei und er habe ein Buch geschrieben, in dem alles erklärt wird. Ich erwähnte dieses Buch bereits, aber, wenn ich der Queer.de glauben darf, habe ich erstens keine Ahnung was Klauda schreibt und zweitens den Islam völlig missverstanden, denn
Die Mormonen sind doch gar nicht so schlimm
17/11/2008Auf diesen Gedanken könnte man beim Lesen einer von ggg.at verbreiteten Meldung kommen:
Lesbischwule Aktivisten im amerikanischen Bundesstaat Utah sehen gute Chancen, im Mormonen-Bundesstaat mehr Rechte zu bekommen. Würdenträger der Mormonen, die sich stark für die Abschaffung der Homo-Ehe in Kalifornien eingesetzt haben, haben nichts dagegen, gleichgeschlechtlichen Paaren andere Rechte zu gewähren.
So erklärt Stephanie Pappas, die Vorsitzende der Organisation “Equality Utah”, dass sich mit L. Whitney Clayton einer der höchsten Würdenträger der Mormonen erst vor wenigen Tagen dafür ausgesprochen hat, Eingetragene Partnerschaften nicht zu bekämpfen. “Wir nehmen die Kirche bei ihrem Wort”, so Pappas.
In einer Stellungnahme, die obersten Mormonen herausgegeben haben, nachdem die Homo-Ehe in Kalifornien vorläufig gescheitert ist, heißt es, sie “erheben keinen Einspruch gegen Rechte für gleichgeschlechtliche Paare bei Krankenhausaufenthalten und bei der ärztlichen Betreuung, im Wohn-, Arbeits- oder Erbrecht”.
Doch, wie immer, ist vorsicht angebracht, wenn ggg.at etwas meldet oder einfach nur nachplappert. Denn die Damen und Herren Mormonen haben bereits klargestellt, dass sie keinesfalls die Situation von schwulen Menschen im Staate Utah verbessern wollen:
“Männer steckten Opfer absichtlich mit Aids an”
17/11/2008Stop! Nicht aufregen, noch nicht! Den Posttitel habe ich eins zu eins übernommen aus der Überschrift eines Artikels auf Welt Online. Mir ist durchaus klar, dass man sich nicht mit AIDS anstecken kann. Anscheinend fehlen aber so manchem Journalisten und Redakteur diese Grundkenntnisse, denn auch Die Zeit und Der Tagespiegel hatten zeitweise ähnliche Überschriften gebildet. Zwischenzeitlich ist dort ‘AIDS’ durch ‘HIV’ ersetzt worden.
Es geht um den folgenden Fall:
Ein Gericht im niederländischen Groningen hat zwei HIV-positive Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie mindestens 14 Schwule Männer [geändert, TGD] vergewaltigt und dann ihr Blut mit einer Spritze den Opfern injiziert haben.
Der 49-jährige Peter M. wurde wegen Vergewaltigung zu neun Jahren, sein Komplize Hans J. zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Der 49-jährige Wim M., der beschuldigt wurde, die Kontakte zwischen den Tätern und den Opfern per Internet hergestellt zu haben und in dessen Haus die Taten begangen wurden, erhielt keine Haftstrafe [Queer.de irrt. Der Mann wurde zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt, aber auf freien Fuß gesetzt, weil die Dauer der Untersuchungshaft bereits die Dauer der angeordneten Gefängnisstrafe überschreitet, TGD]. Die Staatsanwaltschaft hat bereits angekündigt, das Urteil anfechten zu wollen. Sie hält es für zu milde.
Der Fall hatte im vergangenen Jahr für Bestürzung in den Niederlanden gesorgt (queer.de berichtete). Die Verurteilten sollen die Opfer zu einer Sexparty eingeladen, dann mit der Partydroge “Liquid Ecstasy” betäubt und anschließend ihre Taten begangen haben.
Es verwundert nicht, dass die Welt Online schon im Mai 2007, als die jetzt verhandelten Vorgänge bekannt wurden, desorientiert war und blutrünstig schrieb:
LSVD erstattet Anzeigen gegen Hassmusik
15/11/2008Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat Strafanzeige erstattet gegen die Kölner Firma GoodToGo GmbH, bei der die neue CD des Rappers Trick Trick erscheint – außerdem geht der LSVD gegen einen Auftritt von Capleton vor.
Daniel Craig: “Ich kann mir durchaus vorstellen, jemand Schwules in einem Film zu spielen.”
12/11/2008In einem Interview mit Uwe Mies verkündete Daniel Craig das im Posttitel wiedergegebene.
1. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Daniel Craig einen schwulen Mann spielt.
2. Die Verwendung des Neutrums (in der Übersetzung) ist eine freche Beleidigung. Oder soll “Schwules” ein Nomen darstellen? Das wäre dann allerdings eine extreme Vergewaltigung der deutschen Sprache und ebenso beleidigend.
Wie konnten wir Capleton nur so missverstehen?
10/11/2008Capleton, jamaikanischer Reggea-Sänger, verlangt in seinen Liedern, schwule Männer zu töten, zu verbrennen… Stop! Halt! Stimmt alles gar nicht. Capleton singt in einer Sprache, die nicht jeder versteht, am allerwenigsten die Jamaikaner, deshalb stimmt auch das alles nicht, was die schwulen Jungs aus Jamaika berichten und wie sie Liedtexte übersetzten. In Wirklichkeit mag Capleton nämlich Schwule und sorgt sich um deren Seelenheil.
Eine übertrieben geduldige Baseler Zeitung hat sich die Mühe gemacht, Capleton zu befragen. Nach dem er sich zunächst mädchenhaft zickig angestellt hat, ließ er sich schließlich doch interviewen. Allerdings nicht, ohne sich des Beistands eines Vertreters der Homosexuelle Arbeitsgruppe Basel (Habs) zu versichern.
Verfasst von TheGayDissenter
Verfasst von TheGayDissenter
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