09/07/2009
Philipp Gut, Reservatsleiter für Kult bei der Zürcher Lokalzeitung ‘Die Weltwoche’, offenbart uns seine geschundene Seele. Geschunden und geplagt von der Einsicht, dass es mit der heterosexuellen Kultur zu Ende geht.
Auslöser für seinen Schrei um Hilfe ist der Film ‘Brüno’. In diesem Film macht ein heterosexueller Mann mit der Modellbezeichnung Sacha Baron Cohen allerlei merkwürdige Sachen, die, so Philipp Gut, eines heterosexuellen Menschen unwürdig sind. Anders als Gut bin ich nicht der Meinung, dass man diesen Film sehen muss. Damit aber auch ich den geistigen Verfall heterosexueller Menschen bewundern kann, hat Gut seinen Beitrag für die Weltwoche, Dose, Verzeihung, Dossier genannt, mit einem Bild geschmückt. Auf diesem Bild ist ein heterosexueller Mann in einer Art Stierkostüm mit übergroßem Stoffpenis zu sehen. Ich kann Guts entsetzen über diese, in der jüngsten Zeit immer häufiger zu beobachtenden Dekadenz heterosexueller Menschen verstehen. Sie hat auch Gut selbst erfasst und in seiner übergroßen inneren Not versucht er, schwule Menschen für seine Seelenqualen verantwortlich zu machen.
Er bezeichnet Cohen, heteronormativ ordnungsmäßig verheiratet und Vater von mindestens zwei Kindern, als “stockschwul” und meint Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
06/07/2009
Im Journalistenmilieu scheint sich die Verwendung des Begriffs ‘Homosexuellen-Milieu’ wieder einer zunehmenden Beliebtheit zu erfreuen.
In den verstaubten Redaktionsräumen der Würzburger Mainpost hat man sich folgendes ausgedacht:
Statt dem Lover kam die Kripo: Schwuler verurteilt Den Rest des Beitrags lesen »
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Homophobie, Medien, Nicht schwul | Mit Tag(s) versehen: Homosexuellen-Milieu, Homosexuellenmilieu, Milieu |
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Verfasst von Steven
28/06/2009
Timm., der erste Fernsehsender für schwule Männer in Deutschland, kürzlich bei mir noch wohlgelitten, hat eine Studie in Auftrag gegeben, um sich für Werbekunden interessant zu machen.
Die Studie zeigt, dass sich Werbung in schwulen Medien lohnt und zu einem erhöhten Käuferpotenzial beiträgt: 58% der Befragten finden Unternehmen und Marken, die in schwulen Medien werben, besonders sympathisch. 39% der Befragten vertrauen Unternehmen und Marken sogar stärker, die in schwulen Medien werben.
So weit, so fragwürdig.
Es geht weiter:
Die „Double Income No Kids“-Zielgruppe verfügt über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen: In rund 70% der Zweipersonenhaushalte sind beide im Haushalt lebenden Personen berufstätig. Diese attraktive Zielgruppe bevorzugt auch beim Einkauf „schwulenfreundliche“ Marken: Rund ein Drittel aller Befragten kauft bevorzugt Marken, die in schwulen Medien beworben werden. Diese Präferenz korreliert positiv mit der Höhe des Einkommens, das heißt je höher die Einkünfte, desto stärker werden „schwulenfreundliche“ Marken gekauft.
Irrtum: Eine Marke, die in ’schwule Medien’ beworben wird, ist nicht allein deshalb schwulenfreudlich, geschweige denn macht die Werbung den Produkthersteller schwulenfreundlich. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
25/06/2009
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am 24.06.2009 in St. Gallen im Rahmen des 1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongress (SÖDAK 2009) ihren Medienpreis 2007/2008 verliehen. Einer der Preisträger ist Ulli Würdemann, der diesen Preis für seinen Blog ondamaris verliehen bekommen hat. SÖDAK 2009 und ondamaris – wie passt das zusammen?
Fragen und Antworten:
StM: Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ist ein eher unbekannter Preis, der von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird. Was bedeutet dieser Preis für Dich?
o: In AIDS-Kreisen ist der Medienpreis sehr bekannt, wohl auch in den Medien. Er ist einer der sehr wenigen nicht-wissenschaftlichen Preise im Bereich HIV/AIDS.
Mir scheint besonders wichtig, dass nun mit ondamaris erstmals auch ein Angebot aus dem Web 2.0 als preiswürdig erachtet wird, und zudem ein Angebot von und für Menschen mit HIV.
StM: Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongresses in St. Gallen. Auf Deinem Blog hast Du mehrere kritische Posts zur Rezeption dieses Kongresses verfasst beziehungsweise externe Stellungnahmen, wie zum Beispiel der Deutschen AIDS-Hilfe und der AIDS-Hilfe NRW wiedergegeben. Wogegen genau richtet sich die Kritik? Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
23/06/2009
Die Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg berichtete am 20.06.2009 über einen nach 29 Jahren aufgeklärten Mord an einem schwulen Mann.
Wärend damals vor 29 Jahren dieser Zeitung in ihrer Berichterstattung eine schlichte Sachverhaltsschilderung genügte,
Er [das spätere Mordopfer, StM] soll sich öfters in der Nähe der Bahnhöfe in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen aufgehalten haben.
wird zu dem Fall in der aktuellen Meldung kurzerhand mitgeteilt, dass
die Tat im Homosexuellen-Milieu abgespielt Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
21/06/2009
Bei der konservativen Presse ist es Absicht, bei den anderen Blättern hoffentlich nur Gedankenlosigkeit: In den letzten Tagen kommt kaum ein Nachrichtensender oder -blatt umhin, die aktuellen Ereignisse in Teheran als “Krawall” zu bezeichnen.
Wikipedia erklärt den Begriff Krawall wie folgt:
Im politischen Sinne bedeutet Aufruhr (auch: Krawall) eine tumultartige, gewalttätige Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch die widerrechtliche Zusammenrottung von Menschen gegen die Staatsgewalt in Straßenschlachten.
Ein Aufruhr ist gekennzeichnet durch fortgesetzte kollektive Bereitschaft einer Menschenmenge, schwere Straftaten bis hin zum Landfriedensbruch zu begehen. Ein Aufruhr kann sich zur Revolte oder zum politischen Aufstand entwickeln. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
21/06/2009
meint Alfonso Pantisano zu einem aktuellen Vorfall in Berlin,
Ein 38-jähriger irakischer Imbissbesitzer hatte vor zwei Wochen aus offensichtlich homophoben Motiven ein Homo-Paar mit einer Stange angegriffen und dabei einen 23-Jährigen verletzt
und hat recht. Es sieht mal wieder so aus, als würde die Polizei in Berlin den Täterschutz wichtiger nehmen, als den Opferschutz. Aber wovor soll der Tater geschützt werden? Er ist es, der prügelnd auf andere losgegangen ist. Rechnet die Polizei damit, dass sich schwule Menschen auf gleiche Weise revanchieren? Nun, sie sollte nach den verschiedenen Aktionen schwuler Menschen in der letzten Zeit, zuletzt dem Kiss-In vor einer Eisdiele eines schwulen Berliners eigentlich wissen, dass schwule Menschen ihre Missbilligung schwulenfeindlichen Verhaltens nicht mit Eisenstangen und Fäusten zum Ausdruck bringen. Vermutlich ist es aber die tiefsitzende Homophobie in der Berliner Polizei, die der dortige Polizeigewerkschaftschef mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat, die hier das prügelnde schwulenfeindliche Pack schützt.
Wer aber ist Alfonos Pantisano, der sich da so treffend geäußert und die Proteste vor dem Imbiss des prügelnden Imbissbesitzers
Pantisano hat daher für Samstag ab 13 Uhr eine Demonstration vor dem “Habibi” (Oranienstraße 30) angemeldet. An diesem Tag findet auch das schwul-lesbische Straßenfest statt.
Pantisano hatte bereits zuvor eine Demo gegen die Eisdiele Dolce Freddo organisiert, nachdem der italienische Besitzer Schwule und Lesben beleidigt und angegriffen hatte.
mitorganisiert hat?
Nun, die queer.de weiß nichts über ihn, zumindest verrät sie nichts, und ich weiß auch nichts (es kann natürlich sein, dass alle Welt bestens weiß, wer Alfonso Pantisano ist und ich, Mainstreammedien- und Werbungverweigerer, der einzige bin, er nichts mitbekommen hat). Gays.de hat mit Alfonso Pantisano gesprochen, bedauerlicherweise haben sie nicht viel miteinander gesprochen. Was weiß denn das Internet? Den Rest des Beitrags lesen »
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15/06/2009
Vor wenigen Tagen sind in irgendwelchen Schmierenblättchen und bei irgendwelchen Schmierenbloggern (ie Perez Hilton) Fotos aufgetaucht, die den Milk-Drehbuchautor und Oscar-Gewinner Dustin Lance Black beim Sex zeigen. Oral- und Analverkehr sind zu sehen; sogenannter ungeschützter Oral- und Analverkehr.
Nunmehr hat Dustin Lance Black sich entschuldigt:
“It is unfortunate that individuals and other outside parties are trying to profit from material which is clearly private. I have had the privilege to speak to people across the country, both gay and straight, on a number of critical issues including safe sex.
“More important than the embarrassment of this incident is the misleading message these images send. I apologise and cannot emphasise enough the importance of responsible sexual practices.”
Er hätte sich nicht entschuldigen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »
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12/06/2009

Die von der Homosexuellen-Bewegung scharf kritisierte Kinder- und Jugendärztin Christl Vonholdt (Reichelsheim/Odenwald) will sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Sie könne Männer und Frauen, die unter ihrer Homosexualität leiden und um Hilfe bitten, „doch nicht einfach wegschicken“, sagte die Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.
Ungeklärt bleibt, welche Männer und Frauen unter Vonholdt’s Homosexualität leiden und mit welchen unlauteren Mitteln Vonholdt diese Menschen in ihre Fänge lockt.
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Verfasst von Steven
01/06/2009
Bisher haben mich beide Herren nicht interessiert, aber jetzt im direkten Vergleich ist es ganz klar zu sehen: Brüno hat einen schönen Popo und Eminem ein ziemlich dummes Gesicht:

(via Towleroad)
Hier ein Video von dem Zwischenfall bei der MTV Movie Award Verleihung: Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
20/05/2009
Ach, es ist immer wieder herrlich bei Eliane (die elektronische Form der Liane, ich erwähnte es bereits) vom schweizer Blick zu lesen. Lorene, eine Brieffreundin der Liane, macht sich Sorgen wegen ihres Freundes und schreibt der Liane:
Mein Freund (53) und ich (45) sind seit fünf Jahren zusammen. Ich lebe aber mit meinen Kindern (heute 8+10) immer noch allein. Unsere Beziehung war am Anfang sehr leidenschaftlich, ich blühte nach langen enthaltsamen Jahren richtig auf. [...]
Wenn da nicht ein Freund von ihm wäre!
Die beiden wirken extrem vertraut, wenn sie zusammen sind. Sie berühren sich oft, sitzen Knie an Knie und wechseln z.B. vielsagende Blicke, wenn ich etwas sage. Den Rest des Beitrags lesen »
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15/05/2009
Die Deutsche AIDS-Hilfe hat eine Online-Umfrage gestartet und möchte wissen, wie ihr Internetauftritt auf www.aidshilfe.de ankommt, wer ihn nutzt oder nicht nutzt, warum, beziehungsweise warum nicht, und was besser gemacht werden kann. Die Ergebnisse sollen in die für dieses Jahr geplante Neukonzeptionierung des Internetauftritts einfließen.
Also: Alle mitmachen! Auch oder gerade weil’s weder Gratisabos für Irgendwas, noch Badehandtücher zu gewinnen gibt.
Wir wollen’s wissen | Nutzerbefragung bis 24. Mai 09
Vorbildlich wie ich nun einmal bin, ähm, also,… egal, jedenfalls gibt’s hier direkt von mir den ersten Verbesserungsvorschlag. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
09/05/2009
Nun, so wirklich gut scheint es bei Timm., dem ersten TV-Sender für schwule Männer in Deutschland, trotz aller Erfolgsmeldungen nicht zu laufen:
Nach DWDL.de-Informationen hat sich TIMM schon vergangene Woche von 25 Mitarbeitern getrennt, darunter in erster Linie eine Vielzahl freier Mitarbeiter, deren Dienste vorerst nicht benötigt werden. Besonders hart traf es die Redaktion von “TIMM Today”. Das werktäglich produzierte Magazin, seit Mitte November auf Sendung, ist in bisheriger Form seit einer Woche Geschichte. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
07/05/2009
Was ist eine schwule Leiche? Woran erkennt man, dass eine Leiche schwul ist?
Ich weiß es nicht. Jedoch weiß ich, dass es ganz gut wäre, wenn die Herrschaften bei ggg.at gelegentlich nachdenken würden, bevor sie den Freigabeknopf drücken:

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Verfasst von Steven
05/05/2009
Mit Bürgermeister Jurij Luschkow und Patriarch Kyrill verhindern „alle gesunden Russen“ (Kirchenslogan), dass der 54. Schlagergipfel wieder ein homosexueller Höhepunkt wird.
Eine Drohung aus dem Innenministerium, wonach europäische Empfindlichkeiten bei Gewalt gegen Minderheiten keine Rolle spielen, zeigte Wirkung. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von Steven
18/04/2009
In diesen Tagen wirbelt die Berichterstattung über die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa, ihre HIV-Infektion und die angebliche Weitergabe derselben an einen oder mehrere ihrer Sexpartner durch den Blätterwald.
Ich bin sehr verwundert, dass Frau Benaissa ein Geheimhaltungsinteresse für sich beansprucht. Jemand, der sich freiwillig in der medialen Welt präsentiert, ja sogar davon lebt, in der Medienwelt präsent zu sein, macht damit sein Privates zum Öffentlichen. Zu glauben, es könne gesteuert und dosiert werden, was die Medien und damit die Öffentlichkeit erfährt, wird sie als Fehleinschätzung verbuchen müssen. Wer zur Erhöhung des eigenen Marktwertes die Billigmedien und ihre primitiven Leser mit Geschichten über den Nachwuchs, Substanzmissbrauch und den Schuldenstand anlockt, darf getrost davon ausgehen, dass die Meute sich auch für staatsanwaltliche Ermittlungen, Haftbefehle und den Gesundheitsstatus interessiert. Wer seinen Rechtsbeistand gegenüber der BLÖD-Zeitung brühwarm über die Verhältnisse und Befindlichkeiten während der Untersuchungshaft berichten lässt, gleichzeitig aber dieser und anderen Zeitungen gerichtlich untersagt, über die Hintergründe des Verhaftung zu schreiben, setzt sich dem Verdacht aus, hier den Weg für eine ertragreiche Exklusivstory freihalten zu wollen.
Meine Verwunderung erstreckt sich aber auch auf das, was uns die Medien unter Hinweis auf das (angebliche) Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit präsentieren. Den Rest des Beitrags lesen »
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Leben, Medien | Mit Tag(s) versehen: Leben, Medien |
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Verfasst von Steven
14/04/2009
Ich wundere mich manchmal sehr über die Biografen großer Musiker. Nun, da sich Georg Friedrich Händels Todestag zum 250. mal jährt, rückt er ins Zentrum des Interesses. Deutschlandradio liefert einen Überblick über aktuelle Händelbiografien. Darin heißt es:
Weil die Quellenlage, nicht was die öffentliche Figur angeht, wohl aber das Persönliche, womöglich Intime, so überraschend dünn ist, fühlten sich Händelbiografen immer schon zum freimütigen Auspinseln jener Leerstellen eingeladen, an denen man dann den wahren, den eigentlichen Mann Händel zu erkennen meint.
“Dass Händels Privatleben geheimnisvoll, hinter einer Mauer des Schweigens versteckt ist, zeigt, wie schwierig, bedroht, einsam und leidvoll er es empfand”,
so wieder Messmer, der auch weiß, warum das so war: Der Meister war schwul.
Geheimnisvoll? Mauer des Schweigens? Versteckt? Den Rest des Beitrags lesen »
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Gay, Medien, Orgelmusik, Schwul | Mit Tag(s) versehen: Biografien, Gay, Georg Friedrich Händel, Händel, Medien, Orgelmusik, Schwul |
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Verfasst von Steven
10/04/2009
Ich habe nicht die Absicht, bei diesem unerträglichen Reich-Ranicki-Kult mitzumachen. Deshalb nur so viel:
Die Welt Online veröffentlichte heute ein Interview mit R-R unter der Überschrift “Reich-Ranicki über Google und schwule Musik”. In diesem Interview kommen google und schwule Musik so gut wie nicht vor. Es ist so langweilig und, soweit es R-R’s Äußerungen angeht, wie üblich bedeutungsschwanger nichtssagend, dass wohl das Wort schwul in die Überschrift musste, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Hier nun der fragliche Interviewabschnitt, der die Überschrift rechtfertigen soll:
WELT ONLINE: 1986 haben Sie mich in der FAZ-Redaktion, als wir über Erotik in der Musik und Tschaikowsky diskutierten, mal mit der Frage verunsichert: „Gibt es homosexuelle Musik?“ Den Rest des Beitrags lesen »
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Dummheit, Gay, Homophobie, Medien, Schwul | Mit Tag(s) versehen: Dummheit, Пётр Ильи́ч Чайко́вский, Fatum, Gay, Homophobie, Medien, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Schwul, Tschaikowski |
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Verfasst von Steven
03/04/2009
Die blu ist vollkommen überrascht, die Queer.de hingegen berichtet gelassen und mit einigem Spott über das Ringen der BLÖD-Zeitung um ihr und ihrer Leser Großbuchstabenweltbild:
Für Schwule mit funktionierendem Gaydar war es keine große Überraschung, für die “Bild”-Zeitung jedoch ein Paradoxon: “Er ist ein echter Frauenschwarm. Doch unser deutscher Grand-Prix-Teilnehmer … liebt privat Männer.”
[...]
Das Paar berichtete aber offenbar nichts von privaten Bettgeschichten. Darum fiel der Schlusssatz in der “Bild” etwas spießiger aus als gewohnt: Wir machen gern Spiele-Abende. Wir lieben es, bei einer Runde Monopoly zusammenzusitzen”, so der Eurovisions-Oscar.
Oscar Loya wird also, nachdem nun alle wissen, was alle, die es wissen mussten, schon wussten, die schwule Welt mit einem belanglosen Liedchen in Aufregung versetzten. Getäuscht wurde die BLÖD-Zeitung vermutlich von genau diesem Liedchen, in dem Mr Loya singt: Den Rest des Beitrags lesen »
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Homophobie, Medien | Mit Tag(s) versehen: Eurovision Song Contest, Grand Prix, Homophobie, Medien, MoscowPride, Moskau, Oscar Loya, Russland |
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Verfasst von Steven
27/03/2009
Aus der Bildzeitung weiß ich, dass Meisner weiß, dass der Papst nichts weiß:
Der Papst wusste nichts [...] Sicher kann man mal Fehler machen.
Und die Liste des päpstlichen Nichtwissens und der ebenso päpstlichen Fehler ist lang. Aber davon weiß die Bildzeitung nichts und der Erdbeerschorsch will davon nichts wissen.
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Erdbeerschorsch, Glauben, Medien | Mit Tag(s) versehen: Glauben, Medien, Erdbeerschorsch, Papst, Bildzeitung, Bild-Zeitung, Bild |
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Verfasst von Steven
20/03/2009
Gays Without Border hat am 03.05.2009 ein Video gepostet, und heute Morgen ohne Erklärung wieder entfernt, im dem zu sehen ist, wie zwei Männer von einem Hausdach gestoßen werden. Mit dem Begleittext “Iran: Men Thrown Off a Roof (Sentence for Homosexuals)” wird der Eindruck erweckt, es sei die Folterung von schwulen Männern im Iran zu sehen. Entsprechend findet dieses Video in der englischsprachigen Bloggerszene als neuer Beweis für die grausame Behandlung schwuler Männer im Iran Verbreitung.
Dieses Video seit dem 20.02.2009 auf der Seite von IranPressNews, und seit dem 21.02.2009 auf der Seite von Iran-Resist.org zu sehen. Von dort hat es seinen Weg zu Gays Without Borders gefunden.
Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass das Video nicht neu ist, die schreckliche Szene nicht im Iran, sondern im Irak spielt und es keinen Anhaltspunkt für die Annahme gibt, die beiden Männer seien schwul (was das zu sehende nicht weniger bestürzend macht).
Hier die Originalquelle: Den Rest des Beitrags lesen »
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Medien | Mit Tag(s) versehen: Folter, Irak, Medien |
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Verfasst von Steven