Wer wird neuer EU-Parlamentspräsident?

09/07/2009

In Kürze wird das neugewählte EU-Parlament einen Parlamentspräsidenten wählen. Gute Chancen hat Jerzy Buzek, ein homophober Politiker aus Polen.

Lukazs Palucki hat ein paar Informationen zusammengestellt (Quelle: GaysWithoutBorders): Den Rest des Beitrags lesen »


Martha macht’s

09/07/2009

Massachusetts hat vor fünf Jahren als erster us-amerikanischer Bundesstaat gleichgeschlechtliche Ehen rechtlich anerkannt. Bekanntlich verweigert Obama auf Bundesebene schwulen Menschen genau dieses Grundrecht. Nun gibt es, aus der Clinton-Zeit stammend, in den USA ein Gesetz (euphemistisch: ’Defence of Marriage Act – DOMA’), dass die Regelung von Ehefragen in die Zuständigkeit der Bundesstaaten verweist.

Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Massachusetts, Martha Coakley, fragt nun, warum die Obama-Administration die nach dem Recht des Bundesstaates Massachusetts rechtsgültig geschlossenen gleichgeschlechtliche Ehen nicht anerkennt Den Rest des Beitrags lesen »


Heterosexueller Hilfeschrei

09/07/2009

Philipp Gut, Reservatsleiter für Kult bei der Zürcher Lokalzeitung ‘Die Weltwoche’, offenbart uns seine geschundene Seele. Geschunden und geplagt von der Einsicht, dass es mit der heterosexuellen Kultur zu Ende geht.

Auslöser für seinen Schrei um Hilfe ist der Film ‘Brüno’. In diesem Film macht ein heterosexueller Mann mit der Modellbezeichnung Sacha Baron Cohen allerlei merkwürdige Sachen, die, so Philipp Gut, eines heterosexuellen Menschen unwürdig sind. Anders als Gut bin ich nicht der Meinung, dass man diesen Film sehen muss. Damit aber auch ich den geistigen Verfall heterosexueller Menschen bewundern kann, hat Gut seinen Beitrag für die Weltwoche, Dose, Verzeihung, Dossier genannt, mit einem Bild geschmückt. Auf diesem Bild ist ein heterosexueller Mann in einer Art Stierkostüm mit übergroßem Stoffpenis zu sehen. Ich kann  Guts entsetzen über diese, in der jüngsten Zeit immer häufiger zu beobachtenden Dekadenz heterosexueller Menschen verstehen. Sie hat auch Gut selbst erfasst und in seiner übergroßen inneren Not versucht er, schwule Menschen für seine Seelenqualen verantwortlich zu machen.

Er bezeichnet Cohen, heteronormativ ordnungsmäßig verheiratet und Vater von mindestens zwei Kindern, als “stockschwul” und meint Den Rest des Beitrags lesen »


Abnormale Heterosexualität?

08/07/2009

Die amtierende Bundesministerin für Justiz hat sich in Zusammenhang mit der römisch-katholischen Piusbruderschaft wie folgt geäußert:

Anlass für den Diskussionsbeitrag der Ministerin war die Vorstellung eines neu erschienenen Buches mit dem Titel “Strategien der extremen Rechten”. Zypries sagte, das Thema sei “aktuell wie nie”. Inzwischen gebe es eine erstarkende “neue Rechte”. Ihre Leitfiguren “treten nicht mehr als ewig-gestrige Hitler-Verehrer, als Radaubrüder mit Springerstiefeln und Bomberjacken auf”, so die Justizministerin. Stattdessen “geben sie sich ganz bürgerlich”.

Sie hat recht. Ich möchte an einem Beispiel zeigen, wie junge Menschen ganz ohne griffige Parolen, ohne Nazivokabular, dafür umso mehr mit geschmeidigen, scheinbar logischen Überlegungen und ebenso scheinbar folgerichtigen Argumenten versuchen, andere junge Menschen mit rechtsextremen Gedankengut zu intoxinieren.

Auf dem Blog ‘Raus aus der Box’ ist unter Überschrift ‘Homosexualität völlig normal?’ zu lesen:

Allerdings sollten Homosexuelle in der Gesellschaft ein anderes Prestigebild bekommen, als es momentan stattfindet. Denn es ist logisch nachvollziehbar, dass Homosexualität etwas nicht Normales ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Heranwachsende Testosteronbömbchen

07/07/2009

Wichsen, aber nur jeder für sich!

07/07/2009

Lesetipp:

Auf ein Bier? (someabout.net)


Im Milieu

06/07/2009

Im Journalistenmilieu scheint sich die Verwendung des Begriffs ‘Homosexuellen-Milieu’ wieder einer zunehmenden Beliebtheit zu erfreuen.

In den verstaubten Redaktionsräumen der Würzburger Mainpost hat man sich folgendes ausgedacht:

Statt dem Lover kam die Kripo: Schwuler verurteilt Den Rest des Beitrags lesen »


Intellektueller Klugscheißer fordert: Hass muss als Kunst anerkannt werden

06/07/2009

Michael Bärnthaler, Österreich, ausweislich seines Blogs in luftdünnen intellektuellen Sphären schwebend , vertritt die These, Aufrufe zum Mord an schwulen Menschen seien Kunst.

Die Lautäußerungen  des jamaikanischen Hasssänger Bennie Man qualifiziert er zunächst

als eine schöne Kunst Den Rest des Beitrags lesen »


Die Tories spendieren einen schwulen Premierminister für Großbritannien und in Polen wird alles gut

05/07/2009

Der Chef der britschen konservativen Partei (Conservative and Unionist Party), David Cameron, hat sich entschuldigt für die, zum Glück überwundene, schwulenfeindliche Gesetzgebung in Großbritannien:

Apologising for Section 28, a Conservative law introduced in the late 1980s which effectively prevented teaching about gay issues, he said: “Yes we may have sometimes been slow and yes we may have made mistakes, including Section 28, but the change has happened.”

Damit nicht genug, als Wiedergutmachung soll’s bald einen schwulen Premierminister geben: Den Rest des Beitrags lesen »


Amtsgericht Moabit: Schwule sollen sich verstecken!

04/07/2009

Etwas Ungewöhnliches hat sich in Berlin ereignet. Polizei und Staatsanwaltschaft haben es tatsächlich geschafft, drei Gewalttäter vor Gericht zu stellen.

Es geschah nach einer schwul-lesbischen Geburtstagsfeier im ehemaligen Kino Kosmos in Friedrichshain: Eine Gruppe Jugendlicher beleidigt Gäste der Party, ein 23-jähriger Transsexueller und sein 25-jähriger Begleiter stellen sie zur Rede. Worte wie “Scheißschwuchteln” fallen. Später kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Am Ende haben die beiden das Nachsehen. Sie tragen Prellungen und Gehirnerschütterungen davon. Der Ältere kommt zudem mit einem Bruch des Mittelhandknochens ins Krankenhaus. Den Rest des Beitrags lesen »


FDP: Macht ist wichtiger als die Interessen schwuler Menschen

02/07/2009

Die FDP macht in diesen Wahlkampfzeiten schönes Wetter und versucht, sich als schwulenfreundliche Partei darzustellen. Anzeigen in verschiedenen Szeneblättern und Äußerungen des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle über die Verfolgungen schwuler Menschen in Teilen des Auslandes sollen den Eindruck erwecken, als sei der FDP das Wohlergehen schwuler Menschen angelegen. Die tatsächliche Politik der FDP beweist anderes.

In Nordrhein-Westfalen stemmt sich die FDP schon seit Jahren gegen eine rechtliche Annäherung, geschweige denn Gleichstellung, von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Vor wenigen Tagen hatte der Landtag des Landes Baden-Württemberg darüber zu entscheiden, ob Eingetragene Lebenspartnerschaften zukünftig, wie fast überall im Bundesgebiet, in den örtlichen Standesämtern beurkundet werden sollen, oder ob sie weiterhin abgesondert von der Öffentlichkeit in den Landratsämtern oder irgendwelchen Hinterzimmern der kreisfreien Städte besiegelt werden.

Die Stimmen der FDP-Abgeordneten waren ausschlaggebend dafür, dass es bei dem Baden-Württembergischen Diskriminierungsverfahren bleibt.

In der Landtagsdebatte legt die FDP dar, warum sie die nette Anzeigenkampagne und die warmen Worte von Klein-Guido überhaupt nicht interessieren, und  begründet ihren neuerlichen Arschtritt für schwule Menschen wie folgt: Den Rest des Beitrags lesen »


Die lieben, harmlosen Evangelikalen: Morddrohungen gegen Schüler

01/07/2009

Im Internet kennengelernt, im Regenrückhaltebecken ermordet

01/07/2009

Alexander G., der seit drei Jahren in Paderborn in einer Innenstadt-Unterkunft für betreutes Wohnen lebt, hat seine Mörder in Internet-Chaträumen in der Homosexuellen-Szene kennengelernt.

Was treibt heterosexuelle Männer in Chaträume für schwule Männer?

Sex wollen sie nicht und über Sex reden wollen sie auch nicht, aber: Den Rest des Beitrags lesen »


“America is changing more quickly than the government”

29/06/2009

Queer.de klärt auf: Sexsucht unter Schwulen

29/06/2009

Schwule Männer sind in der Regel stolz auf ihr freizügiges Sexualleben. Wann wird Sex eigentlich krankhaft?

fragt queer.de und, um es vorwegzunehmen, findet die Anwort trotz Bemühens des weltbekannten Psychologen Boris Maschke nicht.

Bei der Sexsucht, so wird behauptet,

handelt es sich tatsächlich eine psychische Störung wie Alkoholsucht oder Magersucht.

Mag alles sein, aber weder Queer.de noch der Psychologe rücken damit raus, wann eine Sexsucht vorliegt. Einmal ein Tag ficken zu wollen, ist vielleicht schon zu viel, und wer das Bedürfnis hat, zweimal am Tag zu wichsen, ist vermutlich schon ein besonders schwerer Fall.  Und wer mit mehr als einem Mann Sex haben möchte, ist vermutlich unrettbar verloren. Allerdings dürfen diese Fragen unbeantwortet bleiben, denn Queer.de hat, vermutlich ohne es zu merken, mit Maschke sich eine Vertreter der Homophoben-Fraktion der Psychologengilde gesucht1.

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Anis Ferchichi (alias Bushido) nassgespritzt

28/06/2009

Die Sachlage ist noch unklar, Antiteilchen berichtet vom Transgenialen CSD,

Am U-Bahnhof Schlesisches Tor kam es dann zu einem Zwischenfall. Der Wortführer des Hauptwagens entdeckte an einer Imbissbude am Zugweg den Rapper Bushido und begann sofort, ihn für seine Hass Songs gegen Schwule und Lesben, lautstark zur Rechenschaft zu ziehen. Es gab ein kleines Handgemenge das die Polizei aber sehr schnell unter Kontrolle hatte. Bushido ging offensichtlich so die Muffe das er den Schutz der Polizisten regelrecht suchte. Angesichts so vieler Menschen war er eingeschüchtert und versuchte nicht die Situation weiter an zu heizen. Nach etwa 10 Minuten und unter Protest gegen den Rapper, begann sich der Marsch wieder in Bewegung zu setzen.

die Morgenpost weiß, dass am

am Rande des Umzugs, an der Skalitzer Straße in Kreuzberg, zu einem Wortgefecht zwischen dem Rapper und einer Frau gekommen sein.

Dabei habe Bushido die Frau wegen ihrer sexuellen Orientierung verbal angegriffen und massiv beschimpft. Als andere Demonstrationsteilnehmer das bemerkten, beschütteten sie Bushido mit einem Getränk.

Das kleine homophobe Großmaul hatte natürlich seine Wachhunde dabei:

Freunde des Rappers sollen daraufhin die Demonstranten mit Glasflaschen beworfen und sogar mit einer abgeschlagenen Glasflasche bedroht haben. Damit die Situation nicht weiter eskalierte, mussten Beamte der Berliner Polizei eingreifen. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde gegen Bushido eine Anzeige wegen Beleidigung gestellt.

Ferchichi, alias Bushi, im Bild mit gelber Warnfarbenjacke zu sehen, ist übrigens einer der Vorzeigekünstler des Berliner Senats.

Die polizeilichen Ermittlung werden, wie üblich in Berlin, im Sande verlaufen, denn die Wachtmeister sind ja anderweitig beschäftigt, denn es könnte ja sein, dass schwule Menschen in Berlin ganz schlimme Straftaten begehen, zum Beispiel gegen Nichtraucherschutzbestimmungen verstoßen:

Hunderte schwuler Männer feierten friedlich und ausgelassen im LaVie in der Pariser Str. 23 zum Ausklang des CSD. Zwischen 1 und 2 Uhr in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni betraten 4-5 Polizisten in Uniform die Lokalität, mit ihnen mehrere zivil Gekleidete. Angeblich ein Einsatz des Ordnungsamtes zur Überprüfung des Nichtraucher- und Jugendschutzes. Die offene Tür zum Nichtraucherbereich wird geschlossen, einige umherstehende Abfalleimer für Zigaretten entfernt. Die Polizisten geben sich grimmig, breitbeinig, geben keine Auskunft. Man solle “die Frau mit dem Klemmbrett im Arm” fragen. Nach etwa 10-15 Minuten verlässt die Einsatztruppe das Lokal.

Mit Steinen und Fackeln gegen schwule Menschen

27/06/2009

Stadtzentrum von Ljubljana

Brutaler Angriff auf Homosexuelle

Maskierte Täter stürmten mit Steinen und Fackeln ein gayfreundliches Lokal – Innenministerin verurteilt “feige Tat”

Ljubljana – Der brutale Angriff auf Homosexuelle in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Laibach), bei dem am Donnerstagabend ein bekannter slowenischer Gay-Aktivist krankenhausreif geprügelt wurde, ist in der slowenischen Öffentlichkeit schärfstens verurteilt worden. Den Rest des Beitrags lesen »


Jetzt heulen die LSU schon wieder

27/06/2009

LSU, das ist so ein richtiger Weicheierclub:

Doch der Vorsitzende der Berliner Schwulen-Union, Eike Litocha, attackiert die Klientel-Politik Wowereits: “Er übernimmt zu oft Schirmherrschaften für homosexuelle Veranstaltungen. Am vergangenen Wochenende war er auf dem Straßenfest in der Motzstraße. Und im September ist er beim Folsom Festival mit Lack und Leder.”

Nun habe ich Wowi alles andere als ins Herz geschlossen, Den Rest des Beitrags lesen »


Entreicherung – Mangelnde Homophobie als Kündigungsgrund

27/06/2009

Die Baptisten-Gemeinde in Friedrichshafen hat sich von ihrem Pfarrer Wolf Bruske getrennt. Bruske hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder dafür eingesetzt, dass Baptisten und andere Evangelikale ihre Ansichten über schwule Menschen überdenken. “Man kann die Bibel wörtlich oder ernst nehmen – beides zusammen geht nicht”, schrieb er seiner Gemeinde ins Gebetbuch. Den Rest des Beitrags lesen »


Homophobie in Litauen (aktualisiert)

26/06/2009

Hinweis auf eine Eilaktion von amnesty international:

Litauen: HOMOPHOBES GESETZ VERHINDERN!

Nachtrag (26/06/2009):

Der Litauische Präsident hat heute von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht und das Gesetz einstweilen blockiert.

Lithuanian President blocks homophobic law


Moskauer Bürgermeister warnt vor mörderischen Christen

26/06/2009

Offenbar hat der Moskauer Bürgermeister sich mit der Frage beschäftigt, von wem in seiner Stadt welches Gewaltpotenzial ausgeht. Und er hat eine Bevölkerungsgruppe als ganz besonders gefährlich erkannt:

If they gather together, assuming they [gemeint sind friedliche schwule Menschen, StM] are allowed to hold a parade, other people will simply kill them. There are radical Christians in Moscow Den Rest des Beitrags lesen »


“Ich glaub Sie sind schwul!” – “Na Gott sei dank.”

24/06/2009

Gequirlte Hühnerkacke in ‘Die Presse’

24/06/2009

Ich bitte um Nachsicht für den Post-Titel, aber das, was manchmal in der Zeitung steht, kann ich nicht anders bezeichnen. Zeitung ist in diesem Fall ‘Die Presse’ aus Wien.

Unter der nicht weiter aufregenden Überschrift “80 Prozent der Fußballerinnen sind lesbisch” heißt es als subhead, “Der Wiener Sportsoziologe Otmar Weiß sieht in der weitverbreiteten Homosexualität im Frauensport ein Problem”. Auf die Erklärung hierfür bin ich gespannt.

Für den Wiener Sportsoziologen Otmar Weiß stellt „der hohe Anteil an Homosexuellen im Frauensport“ ein „Riesenproblem“ dar. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Katholische Kirche ignoriert Schwulenfeindlichkeit

22/06/2009

Das Pamphlet im Taschenformat flatterte am Wochenende vor der Europawahl Haushalten im Bereich Übertal [Walshut-Tiengen, StM], aber auch dem katholischen Stadtpfarrer in den Briefkasten. In den „katholischen Bemerkungen zu Guido Westerwelle“ heißt es unter anderem, „einige“ hätten „gegen die beständige Lehre des heiligen Lehramts und das sittliche Empfinden des christlichen Volkes begonnen, die homosexuellen Beziehungen des Herrn Westerwelle mit Nachsicht zu beurteilen“. In den heiligen Schriften würden homosexuelle Handlungen als schwere Abirrungen dargestellt.

Der Ortpfarrer hielt es nicht für notwendig, sich namens der römisch-katholischen Kirche von dieser Schmähschrift zu distanzieren. Er tut lieber so, als wäre nichts gewesen: Den Rest des Beitrags lesen »


“Bei einer Lebensmittelvergiftung würden die Behörden ja auch warnen. Warum tun sie es nicht genau so, wenn Schwule verprügelt werden?”

21/06/2009

meint Alfonso Pantisano zu einem aktuellen Vorfall in Berlin,

Ein 38-jähriger irakischer Imbissbesitzer hatte vor zwei Wochen aus offensichtlich homophoben Motiven ein Homo-Paar mit einer Stange angegriffen und dabei einen 23-Jährigen verletzt

und hat recht. Es sieht mal wieder so aus, als würde die Polizei in Berlin den Täterschutz wichtiger nehmen, als den Opferschutz. Aber wovor soll der Tater geschützt werden? Er ist es, der prügelnd auf andere losgegangen ist. Rechnet die Polizei damit, dass sich schwule Menschen auf gleiche Weise revanchieren? Nun, sie sollte nach den verschiedenen Aktionen schwuler Menschen in der letzten Zeit, zuletzt dem Kiss-In vor einer Eisdiele eines schwulen Berliners eigentlich wissen, dass schwule Menschen ihre Missbilligung schwulenfeindlichen Verhaltens nicht mit Eisenstangen und Fäusten zum Ausdruck bringen. Vermutlich ist es aber die tiefsitzende Homophobie in der Berliner Polizei, die der dortige Polizeigewerkschaftschef mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat, die hier das prügelnde schwulenfeindliche Pack schützt.

Wer aber ist Alfonos Pantisano, der sich da so treffend geäußert und die Proteste vor dem Imbiss des prügelnden Imbissbesitzers

Pantisano hat daher für Samstag ab 13 Uhr eine Demonstration vor dem “Habibi” (Oranienstraße 30) angemeldet. An diesem Tag findet auch das schwul-lesbische Straßenfest statt.

Pantisano hatte bereits zuvor eine Demo gegen die Eisdiele Dolce Freddo organisiert, nachdem der italienische Besitzer Schwule und Lesben beleidigt und angegriffen hatte.

mitorganisiert hat?

Nun, die queer.de weiß nichts über ihn, zumindest verrät sie nichts, und ich weiß auch nichts (es kann natürlich sein, dass alle Welt bestens weiß, wer Alfonso Pantisano ist und ich, Mainstreammedien- und Werbungverweigerer, der einzige bin, er nichts mitbekommen hat). Gays.de hat mit Alfonso Pantisano gesprochen, bedauerlicherweise haben sie nicht viel miteinander gesprochen. Was weiß denn das Internet? Den Rest des Beitrags lesen »


Ahmadinedschad: Es gibt doch schwule Männer im Iran

20/06/2009

Vor zwei Jahren überraschte uns der iranische Präsident Ahmadinedschad mit dem Hinweis, es gäbe im Iran keine schwulen Männer. Nun, nachdem er von sich behauptet der Sieger der Präsidentschaftswahl im Iran zu sein, räumt er ein, dass es ihm und seinen Handlangern und denjenigen, dessen Handlanger er ist, nicht gelungen ist, alles schwule Männer im Iran hinzurichten: Den Rest des Beitrags lesen »


Dumme EMMA

20/06/2009

EMMA, eine der wohl überflüssigsten Periodika auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt, äußert sich zum Thema CSD in Köln:

Denn der Christopher Street Day – einst ausgelöst von der Gegenwehr homosexueller Männer, die als “Tunten” nicht nur von der Polizei schikaniert, sondern auch von der eigenen Community verachtet wurden – muss sich in Zeiten von Homo-Ehe und schwulen Bürgermeistern (auf die lesbischen Bürgermeisterinnen warten wir noch) tatsächlich die Frage stellen, ob er überhaupt noch Sinn macht.

Offenbar wird bei EMMA das Tagesgeschehen nicht verfolgt, warum auch, schwulenfeindlicher Unsinn ist zeitlos, sonst wäre den Frauen des politischen Periodikums für Frauen nicht entgangen, dass Zürich eine lesbische Stadtpräsidentin hat. Sicher, die EMMA-Frauen hätte noch die für ihre Verhältnisse geistige Höchstleistung vollbringen müssen, zu erkennen, dass das Amt der Stadtpräsidentin dem einer (Ober-)Bürgermeisterin entspricht.

Wie “der Christopher Street Day” sich eine Frage stellen kann, wird das ewige Geheimnis der EMMAs bleiben.

Und wenn ja, welchen?

Wie wäre es, statt rumzustänkern, mit einer Antwort auf die Frage? Aber das ist für die weibliche Periode, Verzeihung, für das weibliche Periodikum, zuviel verlangt. Den Rest des Beitrags lesen »


Angela Merkel hammerhart

19/06/2009

[Angela Merkel] berichtet von ihrem Gespräch mit den Lesben und Schwulen in der CDU, „hammerhart“:
„Unglaublich nette Menschen“, denen sie dann habe erklären können, dass sie nicht gleichgeschlechtlich heiraten dürften. Den Rest des Beitrags lesen »


Schwusos: “Wir sind begeistert vom neuen Regierungsprogramm der SPD” (aktualisiert)

19/06/2009

Die Schwusos jubeln:

Anlässlich des am Sonntag einstimmig vom SPD-Bundesparteitag beschlossenen Regierungsprogramms erklärt der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar:

Ich jubele nicht mit und frage vielmehr, ob die Damen und Herren Schwusos die Realpolitik der SPD zur Kenntnis nehmen und das Regierungsprogramm überhaupt gelesen haben.

Wir sind begeistert vom neuen Regierungsprogramm der SPD. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten machen deutlich, dass Homosexualität und Homophobie keine Themen am Rande der Gesellschaft mehr sind.

Nun, auf ihrer Wahlkampfhomepage verkündet die SPD ihre acht zentralen Ziele für Deutschland. Homosexualität und Homophobie tauchen darin nicht auf. Den Rest des Beitrags lesen »


Kein Recht auf Glück?

18/06/2009

Homosexuelles Paar wird bedroht

Wie kann so etwas heutzutage noch sein? Und das in einer angeblich so toleranten Stadt wie Köln!

Ich frage mich, wie die Mär vom toleranten Köln entstanden ist.