Wirres Zeug aus dem Vatikan

29/12/2008

Ratzinger stellt sich gegen die Schöpfung

27/12/2008

Kurz vor Weihnachten, ich erwähnte es bereits, hat der Ex-Hitlerjunge Ratzinger, gegenwärtig als Führer der römischen Katholiken angestellt, einmal mehr deutlich gemacht, wie er sich die Zukunft der Menschheit vorstellt.

Verbal wunderschön verpackt, wie wir es von Ratzinger kennen, inhaltlich aber ganz die alte Nazi-Schule, lässt er wissen

„Sie hat eine Verantwortung für die Schöpfung und sie muss diese Verantwortung auch öffentlich zur Geltung bringen. Und dabei darf sie nicht nur die Umwelt, das Wasser und die Luft, als gemeinsames Gut aller schützen. Die Kirche muss auch den Menschen schützen vor der Selbstzerstörung. Es ist eine im rechten Sinne verstandene Ökologie des Menschen notwenig.“

und meint damit nichts anderes, als dass die Menschheit zu säubern sei von schwulen Menschen, aber auch von anderen, die dem überkommenen Weltbild Ratzingers nicht entsprechen.

Zur Erläuterung fügt die Kirchenpresse hinzu:

Es sei keine altmodische Metaphysik, wenn die Kirche von der Natur des Menschen als Mann und Frau spreche und davon, dass diese Ordnung respektiert werden müsse. Nicht auf die Stimme Gottes hören, die sich in der Sprache der Schöpfung zeige, würde zur Selbstzerstörung des Menschen führen und damit zur Zerstörung von dem Werk, das Gott selber gemacht hat.

Gehen wir im Folgenden einmal von der, zugegeben recht abwegigen Annahme (!!) aus, dass es diesen Schöpfer ‘Gott’ und die von Ratzinger beschworene Schöpfung gäbe. Passen homosexuelle Menschen in diese Schöpfung? Passt Ratzinger in diese Schöpfung?

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Impfungen und Versicherungen sind ein Zeichen dafür, dass man Gott misstraut.

26/12/2008

Päpstlicher Weihnachtsarschtritt für schwule Katholiken

23/12/2008

Alle Jahre wieder erhalten pünktlich zum Fest der Liebe die schwulen Katholiken (gemeint sind die römisch-katholischen) ihre besonderen Weihnachtsgrüße vom Papst:

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“The arsehole Bishop of Rochester”

22/12/2008

What did the aide say about the Bishop …?

Die Entschuldigung war unnötig!


Gebete erhört

20/12/2008

Im Juli hatte ich mich zu einem nicht näher bestimmten Glauben bekannt:

Ich bin bekehrt! Ja, wirklich! Ab sofort glaube ich! Woran? Ist doch egal, an Gott oder sonst irgendeinen Quatsch.

Anlass war das Schicksal der Miss Lillian Ladele (LL). LL ist so eine Art Standesbeamtin (Registrar of Birth, Deaths and Marriages) im Londoner Stadtbezirk Islington (London Borough of Islington). Sie war oft krank und wohl auch recht arbeitsscheu. Als das Parlament in Westminster eine der verschiedengeschlechtlichen Ehe weitgehend angenäherte Verpartnerungsmöglichkeit für verschiedengeschlechtliche Paare geschaffen hat (Civil Partnership), sah LL zusätzliche Arbeit auf sich zukommen, denn die Bezirksvertretung für Islington hatte den Standesbeamten auch die Beurkundungs- und Verwaltungsaufgaben in Zusammenhang mit den Civil Partnerships übertragen. Das passte der LL überhaupt nicht. Ein vernünftiger Grund, sich dieser lästigen Aufgabe zu entledigen, fiel ihr nicht ein, und ständig neue Krankschreibungen waren auf Dauer auch keine Lösung. Also entsann sie sich, dass sie von einem gewissen ‘Gott’ gehört hatte, der etwas gegen Schwulen-Ehen haben soll und teilte ihren entzückten Kollegen mit: “Hallo, ich glaube an Gott. Deshalb mache ich das nicht mit diesen Civil Partnerships. Ihr müsst meine Arbeit mit erledigen”.

Als ihr Arbeitgeber sie daraufhin entließ, zog LL vor das zuständige Arbeitsgericht und bekam recht. Nicht sie habe Schwule diskriminiert, sondern sie sei vielmehr von ihrem Arbeitgeber und ihren Arbeitskollegen diskriminiert und gemobbt worden. Es sei unverständlich, dass der Borough of Islington gegen LL und nicht gegen die (schwulen) Arbeitskollegen von LL vorgegangen sei.

Ich habe daraufhin angefangen zu beten, dass die britische Justiz doch noch zur Vernunft kommt. Und tatsächlich, es hat gewirkt.

Das zuständige Appelationsgericht (Employment Appeal Tribunal - EAT) hält das erstinstanzliche Urteil für konfus (vgl Tz 48 und 69 des EAT-Urteils), zerreißt es förmlich in der Luft und erkennt zu recht für Recht:

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Hey Kölle - do bes e Jeföhl

19/12/2008

Auf der offiziellen Tourismuswebsite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es jetzt spezielle Hinweise für schwule Deutschlandbesucher. Auf das die schwulen Jungs und Männer zahl und insbesondere reich nach Deutschland strömen:

Germany’s gay & lesbian culture is legendary and needs to be experienced first hand to be believed. On the next few pages we would like to give you a taste of Germany: a Germany whose many faces will surprise you; one that combines traditions with the modern, art with culture, partying, gastronomy and shopping in a whole new way.

Es gibt also doch noch ein anderes Deutschland…

The people of Cologne love their city - and you can sense this. Nowhere else are people’s ties to their city as celebrated as they are here. No other metropolis has so many songs written about it, and so many musicians, who sing their anthems with a typical local flavor: “Hey Kölle - do bes e Jeföhl” (”Hey Cologne - you are a feeling”). Cologne also has its own beer - Kölsch a light, top-fermenting beer. The beer-brewing tradition in Cologne dates back to the year 873. Today the “Kölsch-Konvention” manages which beer may be named Kölsch.

Above all Cologne has its own right wing party, called ‘pro Köln’, hat man vergessen zu erwähnen. Das ist aber vielleicht ganz gut so, denn sonst würde womöglich ein ganz spezielles schwules Publikum nach Köln gelockt.

Und weiter:

Cologne is not the German gay and lesbian capital for nothing. Every tenth inhabitant of Cologne claims to be attracted to members of their own sex. The locals are down to earth, sometimes slightly off-hand, communicative, optimistic and tolerant. Cologne’s cosmopolitan attitude allows for an easygoing life in the cathedral city. Women, walking hand in hand or male couples kissing in the street don’t cause a stir.

Gemeint ist offenbar: Mann bekommt gegebenenfalls ein paar auf die Schnauze und das regt niemanden auf.

Es gibt genug Menschen, die alles daran setzen, dass mit dem “easygoing life”, falls es das überhaupt in Köln gibt, bald Schluss ist. Zum Beispiel dieser wahnwitzigen Günter Wallraff:

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Diskriminierung: Gegenmaßnahme Schwangerschaft!

17/12/2008

Zunächst war ich etwas erstaunt, als ich auf canada.com las:

Gay teenagers at higher risk for pregnancy: Study

Aha, eine Studie. Wie schön!

The University of British Columbia study looked at adolescent health surveys of 1992, 1998, and 2003, which were random studies of about 70,000 students in Grades 7 through 12 in public schools across the province of B.C.

Bitte kurz innehalten:

70000 Schüler, verteilt auf drei Jahre (1992, 1998 und 2003) macht je Jahr 23333 Befragte, davon geschätzt die Hälfte männlichen Geschlechts, macht 11666, davon sind vielleicht 5 % schwul (oder auch nicht), macht 583. 

So, was hat lead author Elizabeth Saewyc denn nun herausgefunden?

Among boys, the numbers were also higher that same year for gay teenagers, with 9.6 of gay males and 11.6 per cent of bisexual teen boys reporting involvement with a pregnancy, compared with 1.5 per cent of heterosexual young men [Die vH-Sätze beziehen sich offenbar auf das Jahr 2003, TGD].

In absoluten Zahlen:  Im Jahr 2003 haben von den männlichen Studienteilnehmern 56 schwule Jungs Mädels geschwängert und mindestens 167 hetero- und bisexuelle Jungs haben das Gleiche gemacht. Ich frage mich, wer hat das alles so genau nachgehalten und aufgezeichnet?

Die Mär von den schwulen Männern, die nicht zur Arterhaltung beitragen, ist jedenfalls widerlegt.

Nun dachte ich immer, schwule Jungs lassen die Finger von Frauen (jeden Alters), aber Elizabeth Saewyc meldet aus Vancouver:

It is a common misconception that gay boys don’t have sex with girls.

Ok, da habe ich vorschnell von mir auf andere geschlossen.

“We assume that sexual attraction, sexual behaviour and sexual identity are going to be 100 per cent consistent for people. And that’s not the case. Especially not for teenagers,” she said from Vancouver.

Nun gut (oder auch nicht), wenn das aber so ist, woher weiß Lizbeth dann, wie viele “gay males” und “bisexual teen boys” an ihrer Studie teilgenommen haben?

“So they may know who they’re attracted to. They may identify. But they’re not necessarily only going to be having sex with their same gender.”

Aha, und warum hat ein schwuler Junge, der sich zu Jungs und Männern sexuell hingezogen wird, Sex mit Frauen?

Gay and lesbian teens may have sex with members of the opposite sex for a variety of reasons. Some do it to hide, to deflect the abuse that they see inflicted on gay, lesbian and bisexual teens. They call it “camouflage.”

The report suggests that for youth, the stigma of being gay may lead to engaging in heterosexual dating and sex as a form of “camouflage” to avoid being identified as homosexual.

“Those who experience harassment and discrimination may choose pregnancy involvement as a way to deny their orientation, to prevent further enacted stigma,” the report suggests.

Eine interessante Theorie. Die Evangelikalen und Rechtskonservativen werden die Sache natürlich umdrehen und behaupten, die schwulen Jungs seien schuld daran, dass so viele minderjährige  Frauen schwanger werden. Nicht die Diskriminierung schwuler Menschen führe zu unüberlegtem Sexualverhalten, sondern das unüberlegte Sexualverhalten sei zu geißeln und die für die Zeit nach dem Ableben angedrohten Höllenqualen seien den schwulen Menschen möglichst schon zu Lebzeiten zu bereiten. Das widerum sei keine Diskriminierung, sondern Gottes Wille.

Allerdings können tatsächliche oder befürchtete Diskriminierungserfahrungen nicht der alleinige Grund für die heterosexuellen Eskapaden der schwulen Jungs sein, denn

Only 18.4 per cent of gay teenage boys who were involved in getting a woman pregnant said they had experienced discrimination, while 60.4 per cent of those who were not involved in pregnancy said they had not been discriminated against.

Aber auch hierfür hat Lizzy eine Erklärung:

“For some, it may be that they’ve been told that this is abnormal and wrong and they may think: ‘Well, if I just have sex with enough opposite-gender people that will cure me,”‘ Saewyc said.

For some, it’s curiosity - ‘Well, how do I know I’m really gay until I’ve tried and decided no, I really don’t like that?”‘

Und dann noch:

Other explanations for the higher rates of pregnancy may be the higher number of gay and lesbian youth who live on the streets. The study finds that street youth - those who have run away from home, for example - are at higher risk for teen pregnancy, in part because survival sex or sexual exploitation can increase the frequency of sex and make it difficult to negotiate contraception and safer sexual practices.

Schön, dass die Jungs trotzdem artig zur Schule gehen, sich an Studien beteiligen, über ihr Sexualleben Auskunft geben und offenbar Buch über nachweislich reproduktive Sexakte führen.

Elizabeth Saewyc macht zusammen mit ihrem Team zu Recht darauf aufmerksam, dass schwule Jungs nach wie vor auch und gerade in ihrer jeweiligen Altergruppe erhebliche Probleme haben. Verbale und pysische Gewalt sind nicht selten. Ich habe keine Zweifel daran, das manch ein schwuler Junge meint, er könne durch Heterosex diese Diskriminierungen abwenden. Anzutreffen ist dieses Tarnverhalten auch bei erwachsenen Menschen. Dass es dabei zu ungewollten und gewollten Schwangerschaften kommt, zeigt den Erfolg der kirchlich verwirrten Gesellschaft, zeigt den Mißerfolg der aufgeklärten Gesellschaft.

Zweifel habe ich allerdings an dem Zahlenwerk der Studie.

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Quellen:

Discrimination and Abuse Linked to Higher Rates of Pregnancy Among LGB Teens: UBC Study

Gay teenagers at higher risk for pregnancy: Study

Gay, lesbian, bisexual teens at higher pregnancy risk than straight peers


Gegenanzeige

16/12/2008

Vor wenigen Tagen habe ich über eine ganzseitige Zeitungsanzeige berichtet, die Mormonen, Evangelikale & Co in der New York Times haben erscheinen lassen. Wayne Besen (Truth wins out) rückt nun mit einer ebenso großen Zeitungsanzeige in der Salt Lake Tribune (Utah) die Dinge zurecht:

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Der Erdbeerschorsch erklärt die Finanzkrise

15/12/2008

via KStA.TV

Jaja, der heilige Zorn meines Lieblingsschorsches ist eher heilige Dummheit - oder heilige Demenz.

Das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zum Geld hat der Focus schon vor mehr als 10 Jahren instruktiv beleuchtet:

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Familienzerstörende Schwule

14/12/2008

Vor kurzem hat ein britischer Polizist seinen Job verloren, weil er dienstliche Einrichtungen und das dienstliche Kommunikationssystem während seiner Arbeitszeit benutzte, um gegen schwule Kollegen zu hetzen. Zunächst wurde er verwarnt und mit einer Disziplinarstrafe in Höhe von rund einem halben Monatsgehalt belegt. Es half alles nichts, seine homophoben Ausfälle hörten nicht auf. Schließlich sah sein Arbeitgeber keine andere Möglichkeit mehr, den innerdienstlichen Frieden zu erhalten, als diesen Polizisten aus dem Dienst zu entfernen. Vgl hierzu auf GayWest:

Warum kultureller Pluralismus bei der britischen Polizei nicht erwünscht ist

Jetzt fängt der Polizist an zu flennen. Erst gibt er sich verständnisvoll gegenüber schwulen Menschen, denen er selbstverständlich nie etwas tun würde,

I don’t have any worries with what people do in their private lives – if they are gay, that’s fine. I haven’t gone after anyone maliciously.

um dann schwule Menschen für sein persönliches Unglück veranwortlich zu machen:

A Christian policeman who was sacked [...] said that the decision to dismiss him is “destroying” him and his family.

Nur um es klarzustellen:

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Vernünftige Katholiken

13/12/2008

Ach, ich freue mich immer wieder zu lesen, dass es römische Katholiken gibt, die nicht nach der Pfeife ihrer (erz-)bischöflichen Vorturner tanzen. So jetzt in Schottland:

The leader of Scotland’s Roman Catholics has resigned as chairman of an adoption agency because it plans to comply with the law.

Cardinal Keith O’Brien stood down as president of St Andrew’s Children’s Society after it said it will comply with the Sexual Orientation Regulations.

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Boykott-Fieber

11/12/2008

Ein beliebtes Mittel evangelikaler Christen anderen Menschen ihre prähistorischen Ansichten aufzuzwingen ist es, alles mögliche zu boykottieren. Zu allererst wird das vernünftige Denken boykottiert. Dies führt dann dazu, dass sich Unternehmen - wie Procter & Gamble,  Ford, IKEA und McDonalds -  in schöner Regelmäßigkeit wahnwitzigen evangelikalen Forderungen ausgesetzt sehen, denen mittels Boykottaufrufen Nachdruck verliehen werden soll.

Diese Boykottiererei scheint nun auch schwule Aktivisten in den USA erfasst zu haben und es wird alles und jeder boykottiert, der auch nur ansatzweise mit schwulenfeindlichem Verhalten in Verbindung gebracht werden kann. Während gezielte, wohlbegründete und gut kommunizierte Boykottaktionen durchaus die gewünschte Wirkung entfalten können, scheint es im Moment so, als würden sich die Freunde in den USA in kleinteiligen Boykotten verzetteln. Ich habe jedenfalls längst den Überblick verloren, wer oder was gerade aus welchem Grund boykottiert werden soll.

Unterdessen boykottieren die Evangelikalen natürlich auch fleißig weiter:

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Im Darkroom zu kurz gegriffen

10/12/2008

Ich mag keine Darkrooms. Jedenfalls nicht so wirklich. Ich sehe ganz gerne, wen ich anfasse und wen ich besser nicht anfasse. Außerdem finde ich, dass die Augen beim Sex eine Rolle spielen: Sich anschauen, mit den Augen sprechen, mit den Augen Gefühle vermitteln. Aber um Gefühle gehts im Darkroom ja gar nicht, vielmehr ums Fühlen - und das kann Mann ja auch im Dunkeln. Wenn Mann nichts sieht, greift Mann jedoch manchmal zu kurz und dann muss Mann es nochmal versuchen. In der Schweiz, in Zürich, darf Mann jetzt so viele Versuche wagen, wie Mann will. Ganz offiziell! Sagt das Obergericht daselbst:

Darkrooms in Lokalen für Schwule sind nicht illegal.

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Bischof will sich seinen Schwulenhass bezahlen lassen

08/12/2008

Aus einer Meldung auf 10 %:

Eine ganze Reihe von führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Bereichen der Politik, der Kirche aber auch der Medien beleidigen und verunglimpfen wiederholt Lesben, Schwule und Trangender ohne deswegen irgendwelche rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.

Mehrere Personen in Führungspositionen aus Politik und Kirche, Person des öffentlichen Lebens, aber auch einige aus dem medialen Bereich, beleidigen auf brutale und erbarmungslose weise, Lesben Schwule und Trangender, frei von jeglicher rechtliche Konsequenz für sie.

Neuestes Beispiel sind die Äußerungen des Metropoliten (Bischof) von Piräus Herrn Serafim, der die Schwulen als „moralisch abgestumpfte mit psychopathologischen Aberrationen und psychisch kranke, mit dem zwanghaften drang ihre psychopathologische Aberrationen zu befriedigen und die das Rohr zu Beseitigung der Ausscheidungen als Lebenshochwertig (zum Lebensmittelpunkt) erhoben haben” bezeichnete. [Anm TGD: Im englischen Text lautet diese Passage: "The latest example is the bishop of the Piraeus, Seraphim, who in an article maligned gays as ‘morally corrupt, obsessed with satisfying their psychopathological deviation and who have made a life value out of the faeces elimination tract'."]. Der Hass des Herrn Serafim gegenüber den Schwulen ist so groß, das er nicht zögert, die haltlosen Aussagen eines mutmaßlichen Mörders zu unterstutzen.

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Muslimische Großmutter vertreibt Weihnachtsmann

06/12/2008

So geschehen bei Selfridges in London:

It was a case of heave-ho rather then ho, ho, ho last week, when retail giant Selfridges fired their resident Santa Claus – for asking visitors to sit on his knee.

Gay Andrew Mondia, 33, was sacked just three days into his jolly job, after a Muslim grandmother complained that his behaviour was unacceptable.

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Jetzt karten sie nach, die Mormen, Evangelikalen und sonstigen Radikalen

06/12/2008

Sie haben die Abstimmung über Proposition 8 in Kalifornien gewonnen und damit klargemacht, dass schwule Menschen nur Menschen zweiter Klasse sind. Über 20 Millionen Dollar haben allein die Mormonen springen lassen, um den schwulen Menschen ein in der dortigen Verfassung verankertes Recht, nämlich das Recht auf Eheschließung, wegzunehmen. Aber das genügt ihnen nicht. In einer kostspieligen Kampage, im Rahmen derer auch ganzseitige Anzeigen in der New York Times

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Schwule Katholiken

04/12/2008

Der Vatikan hat scharfen Widerspruch erhoben gegen die von allen EU-Staaten unterstützten französischen Bemühungen, im Rahmen der UNO eine generelle (weltweite) Aufhebung der Strafbarkeit von Homosexualität zu erreichen.

Heuchlerisch lässt Ratzinger verkünden:

Der Vatikan begrüße zwar jede Initiative zum Schutz der Menschenrechte und verwerfe jegliche Form der Diskriminierung gegen Homosexuelle.

Frankreichs Initiative bei der UNO könne jedoch als politische Erklärung betrachtet werden, mit der man eine Kategorie von Menschen vor der Diskriminierung beschützen wolle, ohne zu berücksichtigen, dass man damit neue Formen von Diskriminierung einführe, sagte der Vatikan-Vertreter bei der UNO, Bischof Celestino Migliore, nach Angaben italienischer Medien vom Dienstag.

„Länder, die die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen nicht anerkennen, könnten unter Druck gesetzt werden, sollte die UNO Frankreichs Dokument annehmen“, so der Bischof.

Das ist so krank.

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Die Prinzessin Diana Bibel

03/12/2008

The Guardian berichtet:

A gay version of the Bible, in which God says it is better to be gay than straight, is to be published by an American film producer.

New Mexico-based Revision Studios will publish The Princess Diana Bible – so named because of Diana’s “many good works”, it says – online at princessdianabible.com in spring 2009. A preview of Genesis is already available, in which instead of creating Adam and Eve, God creates Aida and Eve.

“And the Lord God caused a deep sleep to fall upon Aida, and she slept: and he took one of her ribs, and closed up the flesh instead thereof; and the rib, which the Lord God had taken from woman, made he another woman, and brought her unto the first. And Aida said, ‘This is now bone of my bones, and flesh of my flesh: she shall be called Woman, because she was taken out of me. Therefore shall a woman leave her mother, and shall cleave unto her wife: and they shall be one flesh.’ And they were both naked, the woman and her wife, and were not ashamed.”

Mit einigem Entsetzten stellt sich mir die Frage:

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Maßt Euch nicht an, anzunehmen, dass jeder heterosexuell ist

01/12/2008

Die römisch-katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat ihren Priestern und Pfarrgemeinden ein Faltblatt zugesandt mit dem Titel:

What is life like if you or someone in your family is gay or lesbian in their sexual orientation? …and what can your parish family do to make a difference?

Darin wird für römisch-katholische Verhältnisse unter der Rubrik ‘Aufgaben für die Pfarrgemeinden’ wahrhaft Fortschrittliches verkündet:

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Lambda Instanbul wird nicht verboten

30/11/2008

Im Mai 2008 hat ein Instanbuler Zivilgericht die Organisation Lambda Instanbul verboten.

Nun hat ein Appelationsgericht diese Entscheidung kassiert. Leider weiß ich nicht, welche Stellung dieses Gericht im türkischen Justizsystem hat und ob die Entscheidung anfechtbar ist.