Volker Pispers in den Mitternachtsspitzen:
Volker Pispers in den Mitternachtsspitzen:
Jetzt dreht er völlig durch:
Der frühere Beatles-Musiker Paul McCartney hat zu einem „fleischfreien Montag“ aufgerufen, um die Umwelt zu schützen. Am Wochenende werde sowieso zu viel gegessen, Den Rest des Beitrags lesen »
Über den Schwulen Männerchor Zürich – Schmaz:
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, schreibt unser Grundgesetz vor. Alle Staatsgewalt, so heißt es weiter, geht vom Volke aus (und kehrt nie zu ihm zurück). Sie wird, so steht es geschrieben, vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
Mir ist in der Vergangenheit verschiedentlich vorgehalten worden, ich würde unserer, der deutschen Demokratie nicht genügend Wertschätzung entgegen bringen. Der Vorhalt ist richtig.
Das Volk übt Gewalt aus, in Wahlen und Abstimmungen. Früher, ich meine sehr viel früher, war das anders. In einer Zeit, als das Volk seine Gewalt durch das gegenseitige Einschlagen von Köpfen ausgeübt hat, kam es darauf an, dass man möglichst viele Gleichgesinnte um sich scharrte, um auf die Gruppe der Andersgesinnten einzuschlagen. Um Macht zu haben und auszuüben, mussten die sich zum Führen des Volkes berufenen also mit möglichst vielen Mitläufern und -schlägern umgeben. Wer die meisten Menschen um sich scharrte, konnte, jedenfalls bis zur Erfindung der Massenvernichtungswaffen, annehmen, siegreich aus den gewalttätigen Auseinandersetzungen hervorzugehen. Die Mehrheit siegte. Die Minderheit wurde, je nach Belieben der Mehrheitsführers entweder ausgelöscht, versklavt oder durfte mehr oder weniger unterdrückt weiterexistieren.
Heute verfährten man anders: Man fasst die Gruppen zusammen und die sich zum Führen berufen Fühlenden lassen darüber abstimmen, wer denn nun führen soll. Das Ergebnis ist das Gleiche: Wer die meisten Menschen um sich scharren kann, gewinnt die Abstimmung; die Mehrheit siegt. Und die Minderheit? Naja, wir sind mittlerweile soweit, dass die Minderheiten nicht mehr ausgelöscht werden, im vergangenen Jahrhundert war das auch in Deutschland noch anders, aber unterworfen, ausgebeutet und unterdrückt werden sie weiterhin. Den Rest des Beitrags lesen »
Schaut man sich die Parteiprogramme der CDU und CSU an, hört man den Sonntagsreden der Frau auf unserer Bundeskanzel zu und beobachtet man deren Realpolitik, dann lassen sich, neben der Tatsache genereller Hilflosigkeit, drei politikbestimmende Prämissen feststellen.
Erstens ist der Bürger zu kontrollieren, möglichst lückenlos.
Zweitens sind unter der Vorspiegelung legitimer Politikziele bestimmte Verhaltenweisen der Bürger zu verbieten und zu unterbinden, die bei genauem Hinsehen nichts mit den vorgeblichen Politikzielen zu tun haben.
Drittens sind Bürger nicht erst bei einer nachgewiesenen Strafstat, sondern bereits auf Verdacht zu bestrafen.
Wie das funktionieren kann und soll, ist anhand der Aktivitäten der CDU-Häuser von der Leyen und Schäuble zur Internetüberwachung und Filterung gegenwärtig zu beobachten. Den Rest des Beitrags lesen »
Von meinem Büro, in einem der hässlichsten Bürohochhäuser Kölns, aus kann ich den Rhein sehen. Stromabwärts, über die Zoobrücke hinweg nach Mülheim hinüber. Wenn das Wetter es erlaubt, nutze ich meine Mittagspause und gehe ans Rheinufer. So auch heute. Die Sonne hat das fiese Wetter der letzten Tage vertrieben und ich habe mich, wie so oft, an die Böschung gesetzt. Machmal mache ich die Augen zu und träume, ich säße an der Thames. *seufz* Man kann nicht alles haben.
Manche Männer haben allerdings zuviel. Es ist wohl ein ungeschriebenes Gesetz, dass sich, sobald ein paar Sonnenstrahlen die Luft erwärmen, diejenigen, die es sich am wenigsten erlauben können, als erste sich die Klamotten vom Leib reißen. Den Rest des Beitrags lesen »
Mein Freund meinte, die Küchenarbeitsplatte wäre für Sex nicht geeignet. Ich war anderer Ansicht…
Jetzt sitzen wir zur Regenerierung vor der Flimmerkiste. 43 Programme, und nix Gescheites dabei. Hätt’ ich doch nur ‘ne Cam mitlaufen lassen, dann könnten wir nochmal…
Was haben denn die anderen so erlebt? Den Rest des Beitrags lesen »
Hin und wieder hüpfen Menschen auf dem Mond herum. Warum, weiß niemand so genau. Welche Sprache sprechen diese Menschen dort eigentlich? Oder, präziser formuliert: Welche Sprache sollten sie dort sprechen? Welche Sprache ist die Amtssprache des Mondes?
Nun, dazu wäre zunächst einmal zu klären, wer darüber zu entscheiden hat, welche Sprache auf dem Mond die amtliche ist. Es gibt Theoretiker, die meinen, weil der erste Mensch auf dem Mond ein US-Amerikaner war, gehöre, entgegen dem Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, der Mond zum us-amerikanischen Staatsgebiet. Nehmen wir einmal an, es wäre so. Die Amtssprache der USA wäre dann auch die Amtssprache auf dem Mond.
Die Amtssprache der USA ist englisch. In der us-amerikanischen Verfassung und ihren Zusätzen steht das zwar nicht, aber es steht auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nichts davon, dass in Deutschland deutsch Amtssprache ist. In verschiedenen einfachgesetzlichen Regelungen, ist allerdings festgelegt, dass für bestimmte Behördenzweige deutsch die zu sprechende und zu schreibende Sprache ist (zum Beispiel der § 87 der Abgabenordnung für den Bereich der Finanzverwaltung: “Amtssprache ist deutsch”). Aber auch ohne diese Regelung würde in deutschen Ämtern deutsch gesprochen und nicht etwas chinesisch oder türkisch oder englisch.
In den USA gibt es auf Bundesebene keine gesetzliche Regelung des Sprachgebrauchs für Behörden. Den Rest des Beitrags lesen »
Ich habe auf dieser Seite eine kleine Süßigkeit versteckt – keine Eier, die hat ja jeder selber.
Wer sie findet, darf sie vielleicht küssen.
Vor ein paar Tagen habe ich gefragt, ob ich das kürzlich von mir auserwählte neue Blogdesign beibehalten oder zu einem neuen, kurz vorgestellten, anderen Theme wechseln soll. Verbunden war das mit der Möglichkeit, an einer Abstimmung teilzunehmen. Den Rest des Beitrags lesen »
Erheben Sie sich!
Die Angelegenheit ist ernst. Ich durchlebe die härtesten und schwierigsten Tage meines Bloggerdaseins. Vor wenigen Tagen habe ich nach langwierigen und komplizierten Planungsarbeiten diesem Blog ein neues Theme verpasst. Andreas04 heißt das Ganze; vermutlich weil der Entwickler Andreas heißt und Schalke-Fan ist.
Seitdem nimmt das Nörgeln kein Ende. Dem einen passt die Orange-Blau-Mischung nicht, der nächste jammert weil die Zeilenumbrüche nicht an der richtigen Stelle seien, der eine kommt mit drei Columns nicht klar, der andere will’s lieber in schwarz-weiß, … Die Liste der Einwände ist lang und schwerwiegend.
Damit Ruhe ist, wird ein Arbeitskreis gegründet abgestimmt.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Den Rest des Beitrags lesen »
Auf der Suche nach etwas ganz Anderem fiel mir ein Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 13.10.2005 in die Hände beziehungsweise auf den Bildschirm. Darin heißt es:
Nach den Feststellungen des angefochtenen Urteils [des Landesgerichts Hamburg vom 21.01.2005] betrat der Angeklagte, der ebenso wie das spätere Opfer L in einem Männerwohnheim lebte, in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August 2004 mindestens zehnmal dessen Zimmer und versetzte L eine Vielzahl von Faustschlägen, Tritten und Schlägen mit einem mit Eiswürfeln gefüllten Handtuch. Auch führte er drei- bis viermal eine Plastikflasche in den Anus des homosexuellen Opfers ein und zog heftig an dessen Penis. L verstarb noch in derselben Nacht an den Folgen der erlittenen schweren Verletzungen. Der Angeklagte hat die Tat im Wesentlichen eingeräumt, sich aber darauf berufen, betrunken gewesen zu sein.
Das Landgericht Hamburg hatte den Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil wegen irgendeiner juristischen Kinderkacke (der Hamburger Richter habe die Winkelzüge des Verteidigers des besonnenen [sic!] Angeklagten nicht ernst genommen) auf und verwies die Sache an eine andere Strafkammer des Landgerichts Hamburg zurück. Aber darum geht jetzt nicht.
Ich weiß nicht mehr, warum ich mich mit diesem Beschluss beschäftigt habe; ob die Schilderung des grausamen Mordes es war oder der Hinweis auf die Homosexualität des Opfers.
L. Wer war dieser L, dessen Leben so ein furchtbares Ende gefunden hat? Vor Ort in Hamburg wäre vielleicht mehr herauszufinden. Google liefert nur ein paar kurze Presseberichte über die Ereignisse in dem Männerwohnheim: Den Rest des Beitrags lesen »
Seit sechs Jahren bietet die Berliner PayGay GmbH Kreditkarten speziell für schwule Menschen an. Das Spezielle daran ist die optische Gestaltung der Kreditkarten, entweder in pink-purple oder in schwarz mit stilisiertem Regenbogen, und die Benefitpartner, die wiederum alle einen speziellen Bezug zu schwulen Menschen haben (sollen).
Herausgeber der Kreditkarten ist die Berliner Bank AG & Co KG, die auch die Abwicklung betreibt.
Warum? Ein kleiner Exkurs:
Ich wähle meine Vertragspartner sehr bewußt aus. Wenn ich nicht gerade auf einen Monopolanbieter, wie zum Beispiel dem hiesigen Wasserversorungsunternehmen, angewiesen bin, scheiden explizit schwulenfeindliche Unternehmen von vornherein als Erbringer von (Dienst-)Leistungen für mich aus. Auch Unternehmen, die HIVpositive Menschen diskriminieren, kommen als Vertragspartner nur in unausweichlichen Situationen in Betracht. Zwar sind diskriminierende Haltungen nicht immer leicht und einwandfrei festzustellen; hin und wieder gelingt es aber doch, wie zum Beispiel im Falle der DEVK Versicherungen oder der ACE Europe Versicherung.
Für alle übrigen Unternehmen gilt: Bei gleich gutem Leistungsangebot entscheide ich mich für das schwulenfreundliche(re) Unternehmen – soweit feststellbar. Schwulenfreundlich heißt nun nicht, dass schwule Menschen dort besser behandelt werden, sondern schlicht und ergreifen genau so, wie alle anderen auch. Festmachen lässt sich das zum Beispiel an der diversity policy des Unternehmens (zum Beispiel Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit verschiedengeschlechtlichen Ehen in Bezug auf Mitarbeiter und Kunden). Derartiges herauszufinden ist nicht immer ganz einfach (in den USA hilft zum Beispiel der Buyers Guide, im Vereinigten Königreich der Workplace Equality Index), deshalb begrüße ich sehr das Vorhaben von ILGA Europe, einen International Business Equality Index zu erstellen.
Die Berliner Bank ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank AG und diese ist immerhin Träger des Max-Spohr-Preises. Der gayfriendly-Test war also bestanden.
Geblendet von der Aussicht auf eine Kreditkarte im black-rainbow Design und auf all die vielen Benefits habe ich der Frage des gleichguten Leistungsangebots nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Den Rest des Beitrags lesen »
Ich habe meinem Blog einen Neuanstrich verpasst. Das Ganze ist firefox-optimiert. Eventuelle Darstellungsmängel im Internet Explorer bitte ich mit Herrn Gates zu besprechen.
Zum Samstag eine kleine Blogschau:
johannes89.de schreibt über ‘Schwule sind wie Alkoholiker’
Das bibelfanatische Christen nicht immer ganz dem Zeitgeist entsprechen, dürfte hinlänglich bekannt sein – in einer solch pervers von der Realität entfernten Art und Weise ist mir das bisher jedoch noch nie untergekommen.
Nergis’ Welt hat einen Witz über Männer und ihre (schwulen) Söhne
„MTVs Exposed“.“MTV Exposed“ ist eine Sendung in der einE Single zwei Menschen des anderen oder gleichen Geschlechts dated und das dabei gesprochene von einer „Lügendektorsoftware“ überprüft wird.Am Ende gesteht der/die Single das die beiden KanditInnen überprüft worden sind und die Überraschung ist extrem groß.Nun war heute ein männlicher Kanditat da und die Übersetzung konnte für einen seinen männlichen Freund,der die Lügendektorsoftware überwacht, nicht Freund sondern immer nur Kumpel übersetzten.Da kommt sie wieder durch die Angst vor den „Schwulen“. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Kaufhauskette Galeria Kaufhof hat mitgeteilt, ab April 2009 keine Videospiele, die mit einem USK 18-Siegel versehen sind, mehr zu verkaufen. Als Grund wurde der Amoklauf an der Realschule in Winnenden genannt.
Ob es hilft? Ob zwischen Killerspielen und den Ereignissen in Winnenden ein unmittelbarer und unlösbarer Zusammenhang besteht, bleibt fraglich.
Bemerkenswert ist die Reaktion von Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware eV (BIU): Den Rest des Beitrags lesen »
Der nordrhein-westfälische Finanzminister Helmut Linsen hat Folgendes der Presse mitteilen lassen:
Das Kabinett hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Tarifabschluss für die Tarifbeschäftigten der Länder zum 1. März 2009 auf die Beamten, Versorgungsempfänger und Anwärter des Landes zu übertragen. „Ein entsprechender Gesetzentwurf ist bereits in Vorbereitung. Damit setzen wir die Zusage, die Beamten nach der diesjährigen Tarifrunde nicht schlechter zu behandeln als die Tarifbeschäftigten eins zu eins um“, sagte der nordrhein-westfälische Finanzminister, Helmut Linssen am Mittwoch in Düsseldorf.
So weit, so gut. Eins zu eins. Eins sollte doch eigentlich gleich eins sein, oder? Den Rest des Beitrags lesen »
pinknews macht auf eine ‘Studie’ aufmerksam. 60 Menschen wurden befragt, was sie über Schwule, Farbige, Asiaten denken. Dass dabei herausgekommen ist, dass schwule Menschen diejenigen sind, denen am häufigsten mit Ablehnung begegnet wird überrascht nicht; die Glaubensgemeinschaften trichtern es den Menschen ja ein. Interessanter finde ich, dass von diesem 60 Menschen Den Rest des Beitrags lesen »
Ein 17-jähriger Amokläufer hat in einer Realschule und in einem Einkaufsmarkt in Baden-Württemberg 15 Menschen getötet. Nach einem Schußwechsel mit der Polizei tötete er sich selbst.
In den USA gehören solche Amokläufe schon fast zu den alltäglichen Ereignissen. Die Politiker geben sich regelmäßig schockiert und der Öffentlichkeit werden die Täter als verschrobene Einzelgänger oder Menschen in extremen persönlichen Situationen dargestellt. Ob hinter den jeweiligen Tatmotiven, soweit sie überhaupt aufklärbar sind, nicht ein genereller Systemfehler steckt, wird jedenfalls nicht öffentlich diskutiert.
Auch der Baden-Württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger offenbart in einer ersten Erklärung, dass er nicht die Absicht hat, grundsätzliche Fragen zu stellen Den Rest des Beitrags lesen »
Weiß jemand, was Proszenium bedeutet? Nein? Macht nichts, ich wusste es bis vor kurzem auch nicht.
Mit dem Wissen ist das so eine Sache. Eigentlich wissen wir Menschen nicht viel – gemessen an dem, was es zu wissen gibt. Ganz genau wissen wir aber, was andere hätten wissen müssen. Wir brauchen dieses Wissen, um anderen die Schuld in die Schuhe schieben zu können. Und wir haben es schon immer gewusst. Zum Beispiel haben wir schon immer gewusst, dass das mit dem U-Bahn-Bau in Köln nicht gut gehen würde. Ich habe es auch gewusst. Dieses Wissen brauchen wir, um deutlich zu machen, dass irgendetwas, zum Beispiel der Einsturz des Archivgebäudes in Köln, hätte verhindert werden können, wenn wir nur rechtzeitig gefragt worden wären. Es hat uns aber niemand gefragt, also können wir hinterher, wenn’s passiert ist, immer gut sagen, wir hätten schon immer gewusst, dass es passieren würde. Im Grunde ist es sogar nur passiert, weil man uns nicht gefragt hat. Oft wissen wir aber gar nicht, was genau passiert ist. Nehmen wir noch mal den Gebäudeeinsturz hier in Köln. Da hieß und heißt es, das historische Stadtarchiv sei eingestürzt. Das stimmt aber gar nicht. Den Rest des Beitrags lesen »
Die dunkle Qualmwolke, die ein Großbrand auf dem Gelände einer Kölner Brauerei heute Morgen über die Stadt ziehen ließ, kündigte wie ein Fanal das drohende Unheil an: In Köln ist heute gegen 14 Uhr das im Jahr 1971 errichtete Gebäude des Stadtarchivs eingestürzt. Die Trümmer sind teilweise in eine Baugrube für die Nord-Süd-Stadtbahn gerutscht. Die ersten Meldungen von bis zu 30 Todesopfern scheinen sich glücklicherweise nicht zu bewahrheiten.
Wahr ist aber, dass das historische Archiv der Stadt Köln zu den bedeutendsten Kommunalarchiven Europas gehört. Unter den Archivalen befinden sich über 65000 Urkunden ab dem Jahr 922, 26 Regalkilometer Akten, 104000 Karten und Pläne und 50000 Plakate, 800 Nachlässe (darunter der von Heinrich Böll) und Sammlungen.
Befinden? Befanden! Den Rest des Beitrags lesen »
Ach, ich hätte diesem Post so viele Überschriften geben können. ‘Der andere Mann’ zum Beispiel. Denn der Mann, der von diesem Post ‘betroffen’ ist, ist anders, als er sich selber sieht. Es sieht in seinem Gesicht nicht gerne das, was ich als Spuren der Geschichte bezeichnen möchte. Er hat dafür andere, drastischere Begriffe, die aber nicht zutreffend sind. Vielleicht benutzt er einfach den falschen Spiegel – ja, das wird es sein.
Geschichte! Er hat eine Geschichte, eine spannende Geschichte. Wer kann das schon von sich sagen? Den Rest des Beitrags lesen »
Das zentrale und die Schlagzeilen beherrschende Thema des diesjährigen Kölner Karnevals war die Frage, ob die Pappmascheevariante der Frau Bundeskanzlerin mit entblößten Brustwarzen durch die Straßen der Stadt gekarrt werden darf oder nicht. Nach anderen Meldungen muss man in der hiesigen Presse ein wenig suchen:
Polizistin erlitt Gehirnerschütterung
„Ein neuer karnevalistischer Hooliganismus“
In den in diesen Berichten genannten Zahlen sind die Einsätze der Bundespolizei nicht enthalten.
Das WDR-Fernsehen ging in seiner Berichterstattung nur kurz auf die Gewaltexesse ein und schunkelte dann lieber wieder mit angeheiterten Reportern zur Berichterstattung über das stadtweite Saufgelage. Den Rest des Beitrags lesen »
Nicht nur der Kölner CSD hat eine Anständigkeitscharta, andernorts gibt es sie auch.
Aber der Reihe nach:
Als ich im Januar aus dem Alten Europa in die Neue Welt reiste, machte ich mich natürlich mit den Einreisebestimmungen vertraut. Unter anderem muss bei der Einreise eine Zollerklärung auf dem Formular CBP Declaration Form 6059B abgegeben werden. Ausdrücklich gefragt wird auf dem Vordruck nach landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln. Nun hatte ich einen Beutel mit 500 g Erdnüssen, geröstet und gesalzen, handelsübliche Verpackung, bei mir.
Es gab drei Möglichkeiten: Den Rest des Beitrags lesen »
Zwischen meinem gestrigen Post ‘Halsschmerzen im Arsch‘ und meinem Valentinstaggeschenk scheint eine Verbindung zu bestehen.
Dr S: “Taaaach.”
TGD: “Guten Tag.”
Dr S: “Wat is?”
TGD: “Mein Hintern schmerzt.”
Dr S: “Dat schau ich mer mal an.”
TGD: “Ähm…”
Dr S: “Ich bin da nit fies vör.”
TGD: “Soll ich nicht erstmal erzählen, …”
Dr S: “Ich kann mer scho denkn, wie et passiert is.”
TGD: “Es ist ja gar nichts passiert!”
Dr S: “Ach, un warum tut et dann weh?”
TGD: “Das will ich ja von Ihnen wissen.”
Dr S: “Woher soll ich dat denn wissen?”
TGD: “Gerade wollten Sie noch nachgucken!” Den Rest des Beitrags lesen »