Kein Geld mehr für die Armen – die Schwulen sind schuld

Die römisch-katholische Kirche hat sich wieder etwas Neues einfallen lassen.

In Portland, US-Bundesstaat Maine, gibt es eine Organisation (Preble Street), die sich um Obdachlose kümmert. Die Organisation hat regelmäßig Zuschüsse von der dortigen römisch-katholischen Diözese erhalten. Nun wagte es Preble Street, sich nicht streng katholisch zu verhalten; sie machten nicht mit bei der Kampagne der römisch-katholischen Kirche für einen Verfassungszusatz, der gleichgeschlechtliche Ehen verbietet. Die Diözese erklärte:

Preble Street violated its grant agreement by supporting Maine’s “No on 1″ campaign last fall

und strich kurzerhand ihre Zuwendungen.

(via Truth Wins Out)

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4 Antworten auf Kein Geld mehr für die Armen – die Schwulen sind schuld

  1. mySCOUT!com sagt:

    Gegen den Strom schwimmen, kostet manchmal das Leben :-) Wer wüsste das nicht besser als die Kirche – jeder nur ein Kreuz.

  2. Ralf sagt:

    Sollte es wirklich noch eines Beweises bedurft haben, dass die kath. Kirche statt Nächstenliebe Nächstenhass praktiziert – hier ist er.

  3. Gunnar sagt:

    Die katholische Kirche ist ja nicht demokratisch. Und so erwartet sie von den von ihr Begünstigten, daß diese in ihr Lied mit einstimmen, frei nach dem Motto: “Wes’ Brot ich eß, des Lied ich sing…” Der Wahrheit nicht förderlich, aber wann war die Kirche je daran interessiert?

    Mir fallen dazu Begriffe wie Nötigung ein.

  4. wenn der Verein stattdessen einen am Genozid 1994 in Ruanda beteiligten Pfarrer angestellt hätte, wäre das nicht passiert: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2010/mar/29/pope-catholics-rwanda-genocide-church

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