… so lautet der letzte Satz eines Beitrags des bildungspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Sascha Steuer, in Der Tagesspiegel:
Die jüngsten Übergriffe machen uns Angst
Nachdem SPD und Die Grünen in Berlin unter Sehrohrtiefe auf Tauchstation gegangen sind und deshalb nicht bemerken, was auf den Straßen von Berlin vor sich geht, ist es beruhigend zu lesen, dass es doch noch Politiker gibt, die die zunehmende Gewalt gegen schwule Menschen in Berlin bemerken und nicht die Forderung aufstellen, schwule Männer müssten sich an die Einwanderungskultur anpassen.
06/11/2008 um 10:31 |
http://www.queergedacht.de/93/koran-gegen-regenbogen
schrieb ich im April vorigen Jahres.
06/11/2008 um 11:32 |
dem kann ich mich nur anschließen.
06/11/2008 um 11:43 |
[...] dort anzurufen. edith sagt: passend zu dieser meldung der artikel im tagesspiegel, gefunden beim gaydissenter. ebenso lesenswert:[berlin] bvg streikt zum dritten malnachtrag zum bvg-warnstreik [...]
07/11/2008 um 5:28 |
“Wer sich mit dem Gedanken trägt, diese Bank zu überfallen, sollte sich entscheiden, die Schalterhalle zu verlassen.”
Nicht mein Humor.
07/11/2008 um 2:00 |
@ Hans-Georg:
Ein sehr guter Text. Danke!
Ich weiche allerdings insofern von Deiner Auffassung ab, als ich nicht der Ansicht bin, dass andere sich generell meinen Lebensvorstellungen anpassen müssen. Andere sollen ruhig nach ihren Lebensvorstellungen leben, sofern diese Lebensvorstellungen nicht beinhalten, dass sie in mein Leben eingreifen können oder mich zwingen können, nach ihren Lebensvorstellungen zu leben oder meinen, ihre Lebensvorstellungen seien gegenüber meinen vorrangig.
@ DINshredder:
Erheblich ertragreicher als eine (diese) Bank zu überfallen ist es allerdings, eine (diese) Bank zu übernehmen.
07/11/2008 um 2:41 |
@ TGD
…in welchem Falle dieser hilflos fromme Wunsch an Albernheit dann wirklich nicht mehr zu übertreffen wäre…
07/11/2008 um 6:07 |
“Jeder aber, der seine eigene Kultur, seine eigenen Regeln, seine eigenen ungeschriebenen Gesetze über die unsrigen stellt, seine Kultur und Religion grundsätzlich für wertvoller die unsrige hält, hat in Deutschland keinen Platz”
weiter oben im Artikel. Da muss ja die halbe katholische Kirche und CDU/CSU auswandern.
07/11/2008 um 10:51 |
@ hephai:
Ich weiß nicht genau, warum Steuer auf “ungeschriebene” Gesetze abstellt. Da steckt ein Trick hinter, damit CDU/CSU und Katholiken bleiben dürfen…
09/11/2008 um 4:16 |
[...] Wer sich daran stört, wer nicht bereit ist . . . [...]
10/11/2008 um 9:21 |
Sorry mal, aber ist es nicht gerade die CDU, die immer wieder mit Rechtslastigen und Homophoben Auftritten für Schlagzeilen sorgt?
War es nicht Nitsche, der etwas von “Multikultischwuchteln” erzählte und waren es nicht die CDU/CSU-Länder, die gegen die Homoehe wetterten und auch heute noch weitergehende Gleichstellungen verhindern?
Also warum sollte ich dann gerade in dieser Frage einem CDU-Abgeordneten oder gar der LSU glauben?
10/11/2008 um 10:06 |
Ja, es ist die CDU. Deshalb erscheint es mir durchaus bemerkens- und hervorhebenswert, wenn einzelne Funktionäre dieser Partei postiv auffallen.
Und, auch das sollte man nicht übersehen. Von den Bundesländern, die in Sachen Gleichstellung am weitesten sind, gehören auch CDU (mit-)regierte Länder, wie Hamburg und Niedersachen. Es lohnt sich also schon, genau hinzuschauen, wer in dieser Partei was sagt.
LSU geht allerdings gar nicht.
11/11/2008 um 12:02 |
[...] gegen Schwule? Gibt’s nicht! Bei uns doch nicht! Angestoßen durch den CDU-Politiker Sascha Steuer scheint in der Stadt Berlin nun doch eine Debatte über die zunehmende, beziehungsweise zunehmend [...]
18/11/2008 um 12:03 |
[...] reagiert damit auf einen Hinweis des CDU-Politikers Sascha Steuer, wonach der Stammtisch gegen Homophobie sich nicht zum Erfolgsmodell [...]