Homophobie killt

Homophobie ist, ich muss es gewiss nicht erklären, ein weit verbreitetes Phänomen.

Und nicht selten ist sie tödlich:

Carlos Garcia de Leon ist Zahnarzt in Mexiko City. Er zum Beispiel erzählt:

Wir leben in einer Macho-Kultur. Homosexualität gilt hier in Mexiko als ‘weibliches’ Verhalten. Die Leute sagen: Du bist mehr Frau als Mann. Du bist kein richtiger Macho, kein richtiger Mann - also bist Du weniger wert.

Manche Männer können es nicht ertragen, zu erkennen, dass sie homosexuell sind. Sie haben Sex mit einem Mann und gleichzeitig einen Hass auf alle Homosexuellen. Und dann kann es passieren, dass sie den anderen umbringen. Ich glaube, sie wollen sich so reinigen.

Das ist der direkte Weg des Mordens. Es gibt aber auch einen indirekten Weg, den dieser Artikel beschreibt:

Africa: Homophobia fuelling the spread of HIV

Und wieder, in der einen wie der anderen Situationsschilderung bleibt nichts anderes, als die Dummheit der Menschen, den religiös vernebelten Verstand zu beschreien.

Über die zunehmende Gewalt in den USA berichtet 365.com:

Report: Anti-gay violence on rise

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