Dolly P. bot im Internet sich, genauer gesagt: ihren Mutterschoß zur Benutzung durch männliche Geschlechtsorgane an. Sie ließ sich erst ersteigern und dann besteigen (so sagt man wohl in den einschlägigen nicht schwulen Kreisen).
Mindestens 6 heterosexuelle Trottel[1] haben in der Zeit vom 14.04 bis 05.05.2007 durch Ersteigern Zugang zu der Vagina von Dolly P. erlangt.
Dolly P. wurde schwanger. Und möglicherweise hatte Dolly P. es unter Inkaufnahme von Wehen und Kindergeschrei genau darauf abgesehen, denn so eine Schwangerschaft eröffnet den Zugang zu diversen Vermögenswerten. Den Vermögenswerten der Väter und des Steuerzahlers.
Dummerweise hatte Dolly P. sich nicht die Ausweise der Väter zeigen lassen und nicht die Adressen notiert. Wie ich höre, ist das in der Branche auch nicht üblich. Als sie sich genauer mit den Nutzerdaten bei dem Internetsexauktionshaus beschäftigte, stellte sie fest, dass sie dort nur die Nicknames, wie zum Beispiel Hansi und Schwanzi, ihrer Feuchtgebietsinteressenten in Erfahrungen bringen konnte. Dolly P. wollte dennoch an ‘ihr’ Geld kommen und verklagte das Auktionshaus auf Herausgabe der Adressen ihrer sechs Sexpartner.
In einem Urteil, gegeben zu Stuttgart unter dem 11.01.2008, entschied das Landgericht im Namen des hochanständigen Volkes, dass das Auktionshaus die Adressen rausrücken muss. Und zwar alle gleichzeitig. Nicht etwa er Reihe nach, bis der Papa gefunden ist, sondern alle Sechs sollen auf einen Schlag bloßgestellt werden. Naja, mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Ich finde, dass ist eine ganz nette Geschichte aus der nicht schwulen Welt; der Welt, die von Glauben- und konserv(ativ)en Gemeinschaften aller Art immer als so ‘normal’, als so sauber und gottgewollt dargestellt wird.
Da lässt sich die gute Dolly P. fleißig ficken (das Gericht ist offenbar weltfremd davon ausgegangen, dass es nur diese sechs Vorkommnisse gab, und Dolly ansonsten katholisch anständig oder burkakeusch zu Hause in der Ecke saß) und dann, nach dem das einkommensteuerlich erstrebenswerte Ziel der Vermehrung endlich erreicht wurde, müssen die Sechs nochmal antreten und die Hosen runterlassen. Getreu dem Motto, ‘der Richtige wird schon dabei’ sein.
Ach ja, liebe nicht schwule Männer: Benutzt beim nächsten Mal doch einfach ein Fickstück. Dann wird’s nicht so teuer!
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[1] Nicht, dass ich missverstanden werde: Ich habe nicht geschrieben, dass alle heterosexuellen Männer Trottel sind. Die Sechs hier erwähnten sind es aber in jedem Falle. [back]


15/07/2008 um 8:18
…gepoppt wird immer.
Egal ob life, remote oder intergalaktisch (wie treiben es wohl die Raumfahrer ?!?!?) .
Gemischt- , gleich- oder wie-auch-immer geschlechtlich.
..und wenn die Jungs zu blöd sind, sich vaginal abzocken zu lassen…dann haben sie es nicht besser verdient
!
15/07/2008 um 8:43
da kann einem doch glatt die lust vergehen.
*schlag die hand an die stirn - kopfschüttel*
wie deppert muß ma(n) sein um so´ne nummer zu schieben ????
*unglaublich aus den augen starren*
da gibt es doch so noch ganz andere risiken. wie wär´s mal mit ner imunschwäche oder geschlechtskrankheit ? soll ja auch vorkommen. und dann noch mit einer aus´m internet. ob das dann wohl seinen grund haben könnte.
23/07/2008 um 10:17
Bei vielen Heten reicht halt “ich nehme die Pille” als Grund aus um das Gummi sein zu lassen. Dabei vergessen sie oft, daß man viel leichter überprüfen kann ob einer nen Gummi benutzt als ob der Partner gesund ist und die Frau die Pille wirklich genommen hat.
Aber sowas wird ja offensichtlich noch steuerlich gefördert.
24/09/2008 um 5:47
fiel ich in die Sklaverei, die Liebe dein schönes Gesicht, sich die Zeit zu denken; vorstellbar rever; ist: durch die Phantasien fühlen und Vertrauen in dich bereit, den alten Traum, ein Mann und eine Frau zusammen, es muss aber konsistent sein leidenschaftliches, wie in der Tat bekannt, und wer mich nicht kennt! ch_benyoucef@yahoo.fr