Die römischen Katholiken in Österreich haben einen Familienbischof. Ein Familienbischof ist jedoch kein Bischof, der verheiratet ist und Kinder hat, sondern ein Bischof, der gegen das Verheiraten und das Kinder haben ist. Klaus Küng ist so ein Menschenfeind. In einem Interview mit ‘diepresse.com’ gibt er neben den üblichen Tiraden, die des Zitierens nicht wert sind, folgenden bemerkenswerten Satz von sich:
Daher freut man sich über jeden, der den Äußerungen von Seiten der Kirche zustimmt.
Ob dem hochmerkwürdigen Katholikenführer klar ist, wen er sich da ins Boot holt?
Ja, es ist ihm klar. Denn er nennt seine Kampfgenossen selber: Die Faschistische Partei Österreichs (FPÖ) und die katholisch evangelikal gemischte Rechtsaußenpartei “Die Christen“. Aber auch Antisemiten stimmen den Äußerungen der Kirche zu (Stichwort: Karfreitagsgebet), schwule Männer aufhängende und Frauen steinigende Islamisten stimmen der Küng’schen Kirche zu, die Nazis waren und die Neonazis sind begeisterte Kirchenzustimmer, ist doch die römisch-katholische Ideologie der nationalsozialistischen artverwandt. Das kommunistische Regime auf Kuba prügelt Arm in Arm mit den dortigen Katholiken auf die Schwulen und Lesben des Landes ein. Kriegsverherrlicher und Waffenhersteller stimmen den Waffen und Soldaten segnenden Äußerungen der Kirche gerne zu. Afrikanische Diktatoren freuen sich über jedes hilfreiche Wort der Kirche im Kampf gegen die Kondombenutzung. Sicher wird es Küng auch freuen zu hören, dass argentinische Militärmachthaber sich bei der Kirche erkundigt haben, wie Völkermord am besten zu bewerkstelligen ist - und praktischen Rat und Mitwirkung erfahren haben.
Eine schöne Kirche haben Küng & Co, die um die Zustimmung von Mördern, Antidemokraten und Kriegstreibern heischt.

