Le Grand Orgue Aristide Cavaillé-Coll de Saint-Sulpice de Paris

Eine der besten Orgeln, wenn nicht sogar die beste Orgel auf unserem Planeten: Die Große Orgel von Aristide Cavaillé-Coll in der Pariser Kirche Saint Sulpice. Die Orgel geht auf ein Instrument aus dem Jahr 1781 von Francois-Henri Cliqout zurück. Unter Verwendung eines großen Teils des alten Pfeifenwerks baute Cavaillé-Coll im Jahre 1862 sein größtes Opus: Eine Orgel mit 100 Registern auf fünf Werken. 1934 machte die Kirchengemeine Widor zwei weitere Register (eingebaut von Mutin) zum Geschenk. Seitdem ist diese Orgel nahezu unverändert ‘im Dienst’.

Die Kirche hat eine bemerkenswerte Organistentradition. Charles-Marie Widor war 64 Jahre lang Organist an der großen Cavaillé-Coll-Orgel, ohne jemals offiziell ernannt worden zu sein, Marcel Dupré folgte ihm für 38 Jahre und der gegenwärtige Organist, Daniel Roth, ist seit nunmehr 23 Jahren im Amt.

Daniel Roth,  titulaire du Grand-Orgue, erklärt ’seine’ Orgel:

Carol Williams spielt Tournemire, Te Deum:

Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin, Organiste Titulaire adjointe, improvisiert:

Daniel Roth spielt ‘Basse de Trompette’ (1er Livre) von Marchand:

Eine spitzenmäßige Improvisation von Xaver Varnus:

Widor spielt Widor (Aufnahme von 1932!):

8 Antworten zu “Le Grand Orgue Aristide Cavaillé-Coll de Saint-Sulpice de Paris”

  1. Clamix sagt:

    Endlich: Orgel-Content! :-)

  2. axyron sagt:

    Hier eine äußerst gelungene Präsentation der Wanamaker-Orgel, der größten spielbaren Orgel der Welt, 5 Stockwerke hoch und mit über 28.000 Pfeifen:

    http://de.youtube.com/watch?v=vpndmFW0c5Q

  3. TheGayDissenter sagt:

    @ axyron:

    Das ist jetzt gemein. Die Wanamaker-Orgel wollte ich im nächsten Orgelcontent behandeln.

  4. ondamaris sagt:

    ich bin immer wieder beeindruckt… besonders von widor …

  5. TheGayDissenter sagt:

    @ ondamaris:

    Ja, Widor ist schon klasse. Auch sein sonstiges musikalisches Schaffen ist nicht zu verachten. Und sein Lebenslauf ist auch ein Bemerkenswerter. Mal schauen, wenn ich Zeit finde, gibt’s einen Widor-Post.

  6. ondamaris sagt:

    bin gespannt :-)

  7. axyron sagt:

    Na, was denn?
    “Fis E D A” ist nächstes Orgelcontent und tatsächlich nicht die Wanamaker-Orgel?
    Nur, weil ich so gemein war?

    Ich kann aber noch gemeiner:

    ORGELSONATE VON JULIUS REUBKE !

    Über die werden wir jetzt auch nichts mehr erfahren, weil Monsieur TGD wieder eingeschnappt sind…

  8. TheGayDissenter sagt:

    @ axyron:

    Wanamaker gibt’s erst, wenn ich sicher bin, dass es wirklich die größte spielbare Orgel ist.

    Und Reubke ist ja ablebensbedingt nicht über seinen 94. Psalm hinausgekommen. Ist vielleicht mal in Zusammenhang mit dem deutsch-romantischen Orgelbau zu erwähnen.

Eine Antwort hinterlassen