Ondamaris hat in der Vergangenheit mehrfach über die Veröffentlichung der Schweizerischen Eidgenössischen Kommision für Aidsfragen (EKAF) zur Infektiösität unter einer erfolgreichen HAART-Therapie und die Reaktion beziehungsweise Nicht-Reaktionen hierauf berichtet. Insbesondere deutsche Präventionsstellen tun sich mit dem Statement aus der Schweiz unglaublich schwer. Zuletzt hat sich die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Elisabeth Pott, zu diesem Thema geäußert. Ondamaris schreibt:
Frau Professor Dr. Elisabeth Pott befasste sich in ihrer Rede zur Eröffnung der Frankfurter ‘Ethik-Konferenz’ am 19. Juni 2008 auch mit dem Statement der Eidgenössischen Aids-Kommission und den Folgen für die Prävention. Mit den Risiken, weniger den Chancen. Welche Gefahren bewegen Frau Professor Pott? Nun, das sagte sie recht deutlich. Gefährlich seien am Statement der EKAF die -so wörtlich- “Entwarnungs-Effekte”.
Es soll also weiterhin gewarnt, und nicht entwarnt werden. Was bedeutet dieses ‘warnen’. Nun, mit der Warnung vor einem Infektionsrisiko und, im Kontext der Äußerung von Frau Pott, einem Infektionsträger, also einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen, soll die Verantwortlichkeit klar bestimmt werden. Pott warnt hier vor Menschen, nämlich den HIV-positiven Menschen mit erfolgreicher Therapie, und macht so deutlich, dass bei eventuell doch vorkommenden Übertragungen genau diese Menschen verantwortlich zu machen sind.
Diese Sichtweise ist nicht nur unethisch, sie ist auch schon im Ansatz fehlerhaft.
Wenn Menschen miteinander interagieren, sei es im Straßenverkehr, sei es beim Geschlechtsverkehr, bringt das Risiken mit sich. Diese Lebensrisiken sind vielfältig. Gleichwohl werden bestimmte Risiken im Alltagsleben nicht mehr besonders erwähnt oder wahrgenommen, teilweise schlichtweg ignoriert, während andere Risiken schamlos dramatisiert werden. HIV ist so ein überzogen dargestelltes Risiko. Und ich kann mich nach wie vor des Eindrucks nicht erwähren, dass mit dem Einschlagen auf HIV-positive Menschen, wohl wissend, dass keine Deckungsgleichheit besteht, die Gruppe der schwulen Menschen getroffen werden soll. Jedenfalls wird allzu gerne der Eindruck erweckt, als ginge von schwulen Menschen ein besonderes Lebensrisiko aus. Auf diese Art und Weise wird schlagzeilenträchtig von Risiken abgelenkt, die die Gesamtbevölkerung in weitaus größerem Ausmaß tangieren.
Ein paar Beispiele, die ich zwar nicht mit Zahlen belegen kann, die aber dennoch das Problem verdeutlichen:
Es gibt Menschen, die mit Grippeerkrankungen oder grippeähnlichen Infekten öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Durch Husten oder Niesen stecken sie in vollbesetzten Bussen oder Bahnen in kurzer Zeit eine Vielzahl von anderen Menschen an. Der volkswirtschaftliche Schaden durch die dadurch hervorgerufene Verminderung der Arbeitskraft und die Krankheitskosten dürfte immens sein. Dennoch warnt niemand vor diesen Infektionsträgern und es wird niemand für die Weiterverbreitung von Grippe- oder Erkältungskrankheiten verantwortlich gemacht, obgleich das Infektionsrisiko drastisch verringert werden könnte, wenn die erkrankten Menschen einfach ein paar Tage zu Hause bleiben würden. Im Gegenteil: Sie werden gelobt, weil sie sich trotz der schlimmen Erkältung zur Arbeit schleppen.
Nicht wenige Menschen meinen, nachdem sie den ganzen Sommer über bequem vor dem Fernseher saßen, im Winterurlaub das große Skiass geben zu müssen. Die Verletzungsquote bei diesen und anderen Hobbysportlern ist hoch und der volkswirtschaftliche Schaden durch oftmals lange Genesungszeiträume dürfte ebenfalls erheblich sein. Auch hier warnt niemand.
Die Teilnahme am Straßenverkehr bringt, wir können es jeden Tag in den Medien mitverfolgen, unüberschaubare Risiken mit sich. Selbst wenn alle Verkehrsteilnehmer sich umsichtig und der jeweiligen Verkehrssituation angepasst verhalten, lassen sich Unfälle nicht vermeiden. Zudem vergeht kein Tag ohne durch leichtfertiges, grob fahrlässiges oder sogar vorsätzliches Verhalten verursachte Unfälle, oft mit Todesfolge. Die Kölner Justiz hatte in der Vergangenheit mehrfach sogenannte Ringraser abzuurteilen - und ließ es regelmäßig bei milden Strafen bewenden. Offensichtlich werden Risiken, wenn sie der Gruppe der Autofahrer zuzuordnen sind, als unvermeidbar, beziehungsweise hinnehmbar bewertet.
Jeder kennt diese Risiken des Alltagslebens. Wer aus dem Haus geht, weiß dass er sich dabei Erreger von Erkältungskrankheiten einfangen kann und wird in etwa ermessen, was das für ihn bedeutet. Sport birgt Verletzungsrisiken, auch dass ist allgemein bekannt. Wer am Straßenverkehr teilnimmt, weiß dass es durch eigenes oder fremdes Verschulden zu Unfällen mit tragischen Folgen kommen kann. All diese Risiken nehmen wir in kauf, die einen mehr und die anderen weniger; wir lassen uns nicht dazwischen reden. Wenn wir eine Straße überqueren, auf der sich Fahrzeuge nähern, gehen wir das Risiko eines Zusammenstoßes ein. Mal erscheint dieses Risiko groß, mal erscheint es klein. Manche Menschen sind risikoscheu und warten, bis kein Fahrzeug mehr in Sichtweite ist, andere lieben den Nervenkitzel und lassen die Fahrzeuge näher kommen, bevor sie loslaufen. Einem Außenstehenden steht es nur begrenzt zu, dieses Verhalten als vernünftig oder unvernünftig zu beurteilen. Ich habe hierzu meine Sicht der Dinge in ’selbst schuld’ dargelegt.
Risiken sexueller Interaktion sind jedoch nicht allgemein bekannt. Sie werden im Alltag nicht ‘erlebt’. Zwar wird viel über Sex geredet (meistens dummes Zeug) und Pornos sind allgegenwärtig: Nicht aber Informationen über STIs (sexuell transmitted infections). Hier findet die Präventionsarbeit ihre Aufgabe. Anders als in Bezug auf den Straßenverkehr oder Erkältungskrankheiten wird in den Familien oder im Freundeskreis über STIs kein Wissen weitergegeben. Verkrampften Weltanschauungen und Glaubensauffassungen ist es geschuldet, dass dieses wichtige Themengebiet in der Schamecke versteckt wird. Es gilt Aufklärungsarbeit zu leisten, nicht nur, aber insbesondere in den Schulen.
Es ist jedoch nicht Aufgabe der Prävention, nicht Aufgabe der BzgA und anderer, Entscheidungen zu treffen, die den höchstpersönlichen Lebensbereich betreffen. ‘Aufklären’ ist etwas anderes als ‘warnen’. Wer aufklärt, der informiert, wer ‘warnt’ ersetzt allzu oft fehlendes Wissen durch einen Glaubenssatz.
Wer informiert, hilft persönliches Risikomanagement zu betreiben, wer warnt, ohne Kondom zu ficken, verführt, das Gegenteil zu tun.
Die Warnungen und Ratschläge eines mir vertrauten Menschen, von dem ich annehmen kann, dass er es gut mit mir meint, berücksichtige ich. Professorale Sprüchlein jedoch sind höchst verdächtig - insbesondere dann, wenn sie wie im Fall Pott eine einseitige Verantwortungsverlagerung vornehmen.
Wer trägt denn bei konsensualem Sex, bei dem keiner der Beteiligten grob fahrlässig oder vorsätzlich schädigendes Verhalten im Sinn hat, die Verantwortung für die Gesundheit der Beteiligten?
Jeder für sich selbst!
Ich meine die Überschrift dieses Posts ernst! Und ich füge hinzu: Ich will ohne Gummi ficken!
Ich will aber auch gesund bleiben. Ich darf im Moment mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, jedoch nicht mit Sicherheit, davon ausgehen, keine STIs zu haben. Ich halte nichts von den Horrorszenarien, die über STIs und die durch sie verursachten Erkrankungen (aus ‘Gründen der Warnung’?) gezeichnet werden. Vieles davon entspricht wohl nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Es gibt Krankheiten, vor denen ich viel mehr Angst habe, als vor einer HIV-Infektion. Dennoch nehme ich STIs nicht auf die leichte Schulter, denn auf die vielen großen und kleinen Probleme, nicht nur gesundheitlicher Natur, auch im Verhalten der lieben Mitmenschen, verzichte ich gerne.
Konkret bedeutete das vor der EKAF-Veröffentlichung für mich: Wenn ich davon ausgehen konnte, dass mein Sexpartner definitiv (!) keine STIs hat, kam ungeschützter Sex in betracht. Diese Voraussetzung hat bisher nur einer erfüllt. Allein die mündliche Versicherung eines mir ansonsten unbekannten Mannes reichte mir nicht. Hatte ich also keine Gewissheit, blieb es bei risikolosem oder risikoarmem Sex. Beim Sex mit jemandem, von dem ich wusste, dass er HIV-positiv ist, galten ohnehin die gebräuchlichen Safer-Sex-Regeln. Ich will nicht verschweigen, dass der Sex mit HIV-positiven Männern oft der angenehmere war; nicht zuletzt, weil es keine Diskussionen über die Benutzung von Kondomen gab. HIV-negative Männer, und die, die sich dafür halten, verstehen oft nicht, was das mit dem Gummi soll. Da aber ausschließlich ich selbst für meine Gesundheit verantwortlich bin, bestimme auch ich allein, welchen Risiken ich mich aussetze, und welchen nicht.
Was ändert nun die EKAF-Mitteilung? Nun, ich kann mich bei HIV-positiven Männern, mit denen ich Sex habe, nach deren Therapiestand erkundigen. Bekomme ich die Antwort, dass die Therapie erfolgreich verläuft und Viren nicht nachweisbar sind, kann ich vorsichtig fragen, ob der Betreffende, zu risikobehafteteren Spielereien bereit wäre. Vorsichtig fragen! Denn: In so einer Situation stelle ich wohl das ‘größere Risiko’ dar. Ein HIV-positiver Mann kennt seine gesundheitliche Situation aufgrund regelmäßiger medizinischer Untersuchungen meistens recht gut. Ich jedoch kann nur auf einen Zustand zu einem zurückliegenden Stichtag verweisen. Was in der Zwischenzeit passiert ist, ob ich mich mit irgendetwas infiziert habe, weiß ich im Zweifel gar nicht. Ich setze also meinen HIV-positiven Sexpartner dem Risiko einer Mehrfachinfektion, der Übertragung einer anderen STI oder sonstigen, für ihn möglicherweise gefährlichen Infektionen aus. Nicht er ist das Risiko, ich bin es!
“Du bist HIV-positiv? Willst Du Sex mit mir?”, so wäre es richtig!
Alle Safer-Sex-Maßnahmen und auch eine erfolgreiche HAART-Therapie mit Virenlast unter der Nachweisgrenze können nach heutigem Kenntnisstand die Möglichkeit eine HIV-Übertragung nicht vollständig vermeiden. Das Risiko, dauerhafte, schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigung durch einen Unfall im Straßenverkehr oder beim Sport oder als Opfer einer Gewalttat zu erleiden, dürfte jedoch ungleich größer sein, als das es zu einer HIV-Übertragung kommt.
Risikomanagement bedeutet nicht nur, Risiken zu vermeiden, sondern auch Risiken bewusst einzugehen. Dass eine wie das andere ist nur informierten, nicht aber verängstigten Menschen möglich.


25/06/2008 um 9:08 Uhr nachmittags
ganz einfach DANKE
26/06/2008 um 12:50 Uhr nachmittags
“Du bist HIV-positiv? Willst du Sex mit mir?”, ein schöner Satz, den ich mir öfters wünschen würde. Klasse! Allerdings muss man aufpassen, dass er nicht durch ein paar “schwarze Schafe missbraucht” wird, die über ihren Gesundheitsstatus nicht genau Bescheid wissen, und somit den Partner einem Risiko aussetzen, bloss um sich nicht den Fick zu vermasslen. Dies gilt nicht nur für Schwule, sondern auch für Heteros oder Bisexuelle. Bei einem ONS ist das schwierig.
26/06/2008 um 4:49 Uhr nachmittags
Großartig! Wenn ich auch bei der Überschrift zunächst einen Schreck bekam
Wie ja hier und anderenorts schon mehrfach erwähnt und wie von Kalle angedeutet, gehen besonders Heteros oft unbewusst recht hohe Risiken ein. Da wird der Gummi in erster Linie mit Empfängnisverhütung denn mit Schutz vor STD’s in Verbindung gebracht. Das sollte auch zeigen, dass es wirklich mehr Bedarf zur Aufklärung als zur Warnung vor den Krankheiten gibt. Vielleicht sollte die BZgA sich nochmal überlegen, vor welchem Hintergrund sie denn Plakate mit Obst in Lümmeltüten aufhängt.
27/06/2008 um 10:07 Uhr nachmittags
[...] “Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit dir!” - schreibt TheGayDissenter in einem sehr lesenswerten Post … das sich mit Sex mit HIV-Positiven und -Negativen, Risikomanagement und persönlichen Entscheidungen befasst. Klicken! Bookmarken These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages. [...]
28/06/2008 um 6:44 Uhr vormittags
[...] Ein super Beitrag hierzu fand ich bei TheGayDissenter [...]
01/07/2008 um 8:13 Uhr nachmittags
wie bringt man den inhalt des ekaf papiers und prävention unter einen hut? überhaupt nicht weil es eine unterschiedliche klientel anspricht.
die einen - hiv positive die eine haart nehmen - deren vl dokumentiert unter der nachweislast ist und die frei von std´sind . . . . .
karl und karin mustermann für die hiv immer noch (wenn sie ein paar tage älter als 30 sind) und auch wieder ( für die erste bzw zweite generation nach hiv (1985) ) ein buch mit vielen unbekannten ist.
vielleicht sind die geburtswehen der dah und anderer organistaion deshalb so verkrampfhaft schmerzlhaft weil man versucht fisch und fleisch in einen topf zu werfen . . .von der spanischen, thailändischen und indonesischen küche mal abgesehen.
hiv positive haben ein recht darauf das neue erkenntnise und informationen öffentlich kommuniziert werden - sie diesbezüglich AUFGEKLÄRT werden . ungeachtet offener fragen die natürlich bauchschmerzen bereiten - besonders denjenigen die sich besonders der aufklärung/prävention wie dah und bzga verschrieben haben. diese bauchschmerzen gehören nun mal zum tagesgeschäft derer die sich diesen organisationen verschrieben haben. das hiv positive mit einbezogen werden sollten liegt in der natur der sache. 25 jahre pers erfahrung und pers auseinandersetzung sind ein nicht zu unterschätzender fundus.
das die präventnion nicht mehr zeitgemäß ist zeigen u.a. die ansteigenden hiv neuinfektionen. besonders wenn man dem rki glauben schenken darf das ein nicht unerheblicher %satz der neuinfizierten mit vollbild aids erstmals zum arzt gehen. das zeigt mir das die prävention - an diesen wie auch an anderen menschen vorbeigeht - gegangen ist. auch hier sollte man auf den erfahrungsfundus der hiv positiven zurrückgreifen. nicht frau dr. pott ist in der scene unterwegs sondern idr die hiv positiven, mitarbeiter der aidshilfen. streetworker - egal ob gay oder hetero.
togehter we can . . . .und das schließt alle ein . . . . dah - bzga - hiv positive
01/07/2008 um 11:25 Uhr nachmittags
@ Dennis:
Du hast mit Deiner Beschreibung der Gemengelage gewiss recht. Aber vergiss am Ende nicht die (mutmaßlich) HIVnegativen, und zwar die, die es genau wissen wollen und sich nicht mit einfachen Parolen abspeisen lassen.
02/07/2008 um 12:20 Uhr vormittags
Ein sehr guter Beitrag. Es erschreckt mich immer wieder, wenn ich erfahre, wie beschämend un- bzw. fehlinformiert gerade die “jungen Menschen” heute sind. Und das, wo nie so viel und so breit gefächert über Sex gesprochen wurde. (In allen Medien.) Wenn man an die ungezählten Teenie-Schwangerschaften denkt… (”Aber wenn die Frau oben ist, kann sie doch nicht schwanger werden!”) …oder eben an die HIV-Problematik (”Das kann ich gar nicht kriegen, ich bin ja nicht schwul.”) …oder daran, dass Syph, Tripper und Co. immer mal wieder gerne auf dem Vormarsch sind und scheinbar niemand was davon gehört hat. Da schaudert’s einen doch.
02/07/2008 um 10:05 Uhr vormittags
@TGD
ich denke das hierin die Problematik liegt - zu meinen das man ALLE Aspekte unter einen Hut - in einem Statement unterbringen müßte. dieser anspruch ist derart hoch und schon in sich unrealistischd as jeder daran zerbricht.
das die prävention heute nicht mehr zeitgemäß ist darin so denke ich sind sich alle einige. prävention aufgebaut auf angst vor hiv - vor dem sterben ist realitätsfremd
das ekaf papier bringt ein statement klar und eindeutig zum ausdruck. eine kontrolliert funktionierende haart bei diskordanten paaren mit kinderwunsch. das sollte so kommuniziert werden
die sich daraus ergebenden fragen wie sich der inhalt des ekaf paiper in bezug auf homosexuelle unter einer kontrolliert funktionierenden haart verhält -ist ein weiterer aspekt auf den man sich separat einlassen sollte. hier kommt zwangsläufig die frage ins spiel - wie gut ist man informiert. isnofern kann es hier schon bezüge zu einer neuen zeitgemäßen prävention geben.
je länger sich der prozeß - die geburt der dah bzgl eines statements und der seit erscheinen des ekaf papiers stattfindenden diskussionen hinzeiht umso klarer wird mir eines.
es wird nur über das prinzip - einen schritt nach dem anderen - funktionieren.
und - das ist nun mal realität - man muß einfach realisieren das es viele geben wird die nicht verstehen wollen der können. ich meine nicht jeder der einen führerschein hat bedeuted das er/sie auch tatsächliche weiß was er tut wenn er/sie am steuer eines fahrzeges sitzt. .
insofern frage ich mich schon wie man - was das thema hiv betrifft - zu der meinung kommt - das man alles zu 100 prozentig kommunizieren kann . . . . . oder eben gar nicht.
hiv ist wie das leben - ist auch das Leben . . . und das leben ist nun mal nicht schwarz - weiß . . .
26/07/2008 um 12:09 Uhr nachmittags
[...] Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit Dir! [...]
31/07/2008 um 6:04 Uhr nachmittags
[...] wäre, wenn ich das schweizerische Recht richtig verstehe, der Ansatzpunkt für die EKAF-Verlautbarung, denn HIV-positive Menschen, die um ihre Infektion wissen und sich in einer erfolgreichen Therapie [...]
09/09/2008 um 6:04 Uhr nachmittags
[...] Der verantwortungsvolle Umgang mit den Mitmännern spielt sich nicht in latexverklebten Schwänzen… [...]
22/09/2008 um 10:40 Uhr vormittags
Ein sehr guter Beitrag, der meinen Horizont erweitert hat.
Vielen Dank!
02/10/2008 um 6:19 Uhr vormittags
ja im wesentlichen gut betrachtet, auch wenn ich persönlich - allerdings auf grund meiner eigenen lebenssituation *- kaum etwas mit der thematik anfangen kann. was mir dazu einfällt ist die positiv offensive umgangsart mit der thematik.
und um eventuell noch etwas den horizont futter zu geben setzte ich mal diesen link ( http://video.google.de/videoplay?docid=-540883055146933990 ) hier ein, welcher mir auch noch mal nachdenklichkeiten beschert hat.
( *außer in meinem beruflichen umfeld, wo ich aber aufgrund gründlicher und umfassender sicherheitvorkehrungen mich ausreichend geschütz sehe. selbst hier ist das risiko größer sich andersartige und zumeist wesentlich böswilligere sache einzufangen. dann aber fast ausschließlich nur durch den unsachgemäßen umgang dritter. )
03/10/2008 um 1:34 Uhr nachmittags
@ gokui:
Nach dem, was Du dazu schriebst, werde ich wohl besser keine fast zwei Stunden Zeit mit dem Video vertrödeln…
http://gokuhisigns.wordpress.com/2008/09/30/noch-mal-nachgeharkt/
03/10/2008 um 10:25 Uhr nachmittags
och so letztendlich ist das video tatsächlich fast zwei stunden lang - aber so ganz uninteressant ist es doch nicht. jedenfalls besser als das abendprogramm - eine andere perspektive, auch zur thematik.
23/11/2008 um 12:01 Uhr nachmittags
[...] Erklärung ist bedeutsam. Jedenfalls beeinflusst sie mein Leben mit HIV, mein Leben mit HIVpositiven Menschen. Aber es gibt Menschen und Institutionen, denen passt das, was die Schweizer da sagen, nicht. Sie [...]