Britische Innenministerin: “Schwule sind im Iran sicher”

Dass die Britische Innenministerin Jacqui Smith meinen Blog liest, erwarte ich nicht ernsthaft. Aber ich hatte schon angenommen, dass sie halbwegs über das Geschehen auf unserem Planeten informiert ist. Vielleicht ist sie ja auch informiert, und diese Äußerung offenbart nur ihre unglaubliche Ignoranz:

Ms Smith said there was no “real risk” of gay men and lesbians being discovered by the Iranian authorities or “adverse action” being taken against those who were “discreet” about their behaviour.

She added: “With particular regard to Iran, current case law handed down by the Asylum and Immigration Tribunal concludes that the evidence does not show a real risk of discovery of, or adverse action against gay and lesbian people who are discreet about their sexual orientation.”

Schwule haben aus Sicht dieser Labour-Politikerin nur dann ein Lebensrecht, wenn sie sich still verhalten, sich möglichst im Schrank verkriechen, und schon gar nicht im öffentlichen Raum zeigen.

Die Flagge-Zeigen-Aktion des Britischen Außenministeriums erscheint vor diesem Hintergrund in einem sehr zweifelhaften Licht.

Eine Antwort zu “Britische Innenministerin: “Schwule sind im Iran sicher””

  1. Entscheidungen in Großbritannien « Steven Milverton sagt:

    [...] die vom der britischen Regierung im Zusammenhang mit Asylfragen gerne vertretene Auffassung, schwule Männer sollten einfach auf gleichgeschlechtlichen Sex verzichten, dann passiere ihnen auch … nicht goutiert. Ich bin gespannt, wie es in diesem Fall [...]

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