Das real existierende Christentum

Die Filmemacher Ricarda Hinz und Jacques Tilly haben ein virtuelles Streitgespräch um Karlheinz Deschners «Kriminalgeschichte des Christentums» zusammengestellt. Getrennt aufgenommene Aussagen zahlreicher Kirchenvertreter und Kirchenkritiker wurden zu einer inhaltlichen Diskussion zusammengeführt. Hinz und Tilly begleiteten Deschner ein Jahr lang bei seiner Arbeit und auf Lesereisen in Deutschland und der Schweiz. Dabei sammelten sie auch spontane Reaktionen seines Publikums.

Der Film ist in voller Länge auf googlevideo verfügbar.

Hochinteressant! Inbesondere die Beschwichtigungs- und Schönredeversuche der ‘Christen’, namentlich christlicher Funktionäre, die an Heuchelei und Bigotterie nicht zu überbieten sind, und das verzweifelte Unternehmen, Deschner aus Rache ebenfalls zu kriminalisieren, sind ein Genuss.

Teil 1

Teil 2

(Via SkepTicker. Herrn Günter Pagel sei für seinen Hinweis auf den Post auf SkepTicker gedankt.)

 

2 Antworten zu “Das real existierende Christentum”

  1. entdinglichung sagt:

    leider ist Deschner, was seinen Umgang mit Quellen angeht, nicht allzu genau und teilweise arg selektiv … was jedoch auch für die meisten seiner (v.a. katholischen) KritikerInnen gilt … in der groben Tendenz liegt Deschner in aller Regel mit seinen Thesen meistens richtig; eine ehrliche Aufarbeitung der eigenen Geschichte steckt bei den meisten Kirchen (trotz einiger richtiger Schritte wie jenenm oder jenem) noch in den Kinderschuhen

  2. TheGayDissenter sagt:

    @ entdinglichung:

    Deschner liegt wohl nicht nur in der groben Tendenz richtig; er arbeitet ja nicht unprofessionell. Und genau deshalb erntet er ja die in dem Film gut dokumentierten wütenden Reaktion von kirchlicher Seite.

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