Österreich: Homo-Frankenstein und Hetero-Enten

In Österreich müssen sich vernünftig denkende Menschen einmal mehr von einem mustergültigen Vorzeigemann (nicht schwul – Abbildung hierbeleidigen lassen.

Der Kärntner Nationalratsabgeordnete und stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann, Karlheinz Klement, lässt jüngsten Äußerungen zufolge kein gutes Haar an der Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen.

Hinter der Gender-Politik stecke “ein Frankenstein-Projekt”, sagt Klement. Er kritisiert, dass im Zuge eines “social Re-Engineerings” Buben zu Mädchen gewandelt werden sollten.

Klement betont, dass er “schöne Frauen” liebe.

“Wir müssen wir uns vor Feministinnen und Homos fürchten”, ist sich Klement sicher. Homosexualität sei für ihn “nicht normal, sondern wider die Natur.” Auch im Tierreich, etwa bei Enten, würde sie nicht vorkommen, auch wenn dies immer wieder behauptet würde. “Homosexualität ist eine Kultur des Todes”, schließt Klement.

Erst Mitte Mai hatte Klement gewarnt: “Es kann nicht sein, dass eine Frauenministerin, eine Justizministerin und ein Sozialminister unser Land in einen Käfig voller Gendernarren verwandeln. Buben, die vermehrt ohne Vater aufwachsen, haben keine Chance ein positives, maskulines Selbstbild zu entwickeln.”

In der Aussendung zum Vatertag hatte Klement geschrieben: “An 364 Tagen im Jahr werden wir Männer sowieso gemahnt und gegängelt. Wir sollen besser zuhören, im Sitzen die Blase zu leeren, im Haushalt helfen, sensibler sein und geduldige Liebhaber sein.” Deshalb sollten am die Väter am Vatertag einmal “echte Männer” sein dürfen.

Hier noch eine Detailaufnahme von dem “echten Mann” Klement: 

 Hirn

2 Antworten zu “Österreich: Homo-Frankenstein und Hetero-Enten”

  1. oliverritter sagt:

    Ich finde derlei Aussagen von Klement eine einzige Frechheit. Zahlreiche Parteien protestieren bereits gegen diese Diffamierung, aber ich denke, dass dies Klement nur noch mehr “motivieren” wird, derartigen Schwachsinn zu produzieren

  2. TheGayDissenter sagt:

    Es bliebt nur zu hoffen, dass denjenigen, die vielleicht noch unschlüssig sind, was sie von der FPÖ halten sollen, klar wird, was das für ein Verein ist und hoffentlich eine abstoßende Wirkung eintritt.

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