Der verengte Blick

Bill Kaulitz von Tokyo Hotel wundert sich nicht darüber, dass er aufgrund seines Aussehens für schwul gehalten wird.

Die meisten haben dieses klischeemäßige Denken: Schminke plus gemachte Haare ist gleich schwul. Ich wollte ja genau das Statement setzen, dass es halt nicht so ist. Jeder kann machen, was er möchte. Das eine muss mit dem anderen nichts zu tun haben”, so der 18-Jährige.

Peter Tatchell hat sich etwas intensiver mit der eingeschränkten Sichtweise und der damit einhergehenden beschränkten Auffassungsgabe macher Menschen auseinander gesetzt:

Straight male machismo underpins all tyranny

 

 

2 Antworten zu “Der verengte Blick”

  1. samstagisteingutertag sagt:

    Irgendwas stimmt an der Verlinkung nicht (ein “http” zuviel, glaube ich), aber ich habe den Text trotzdem gefunden. Danke für den Hinweis. Beim Lesen schien mir Tatchells Verweis auf die “gay imitators” nicht unwichtig, und natürlich, dass Tatchell doch mal wieder von gays redet. Hatte er uns nicht alle bis vor kurzem in die Tonne gepfeffert als rückständiges Auslaufmodell, das sich im toleranten Mainstream auflöst? Na, als Gegenmodell zum str8 macho dient es dann also doch irgendwie. Bleibt die Hauptfrage: Wann ist ein Mann ein Mann :-)

  2. TheGayDissenter sagt:

    Danke für den Hinweis, ich habe den Link korrigiert. :)

    Peter Tatchell’s Äußerungen sind ein Geflecht von Selbstwidersprüchen. Das macht ihn unheimlich (sympatisch).

    Tja, die ‘Hauptfrage’ stellen sich eigentlich nur diejenigen, die die selbstgefundene Antwort gegen andere Menschen verwenden wollen. Möglicher Gedankengang: “Ich bin ein Mann, weil ich doof bin, Du bist kein Mann, weil Du schwul bist.” ;)

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