In Japan bieten verschiedene Mobilfunkbetreiber eine Filtersoftware an, mit der Eltern verhindern können, dass ihre Kinder via Handy auf pornografische Seiten im Internet zugreifen können.
Allerdings: Die Mobilfunkanbieter haben, ohne dass dazu eine gesetzliche oder ähnliche Verpflichtung bestanden hätte, auch alle LGBT-Seiten in den “Jugendschutz” einbezogen. Offenbar hat man dort merkwürdige Ansichten darüber, was sich hinter LGBT verbirgt.
Dass mit dieser pauschalen Sperrung von Internetseiten auch der Weg zu Cominig-Out-Hilfen verbaut wird, ist offenbar der allgemeinen Ignoranz zum Opfer gefallen.