Yusuf darf nicht zum Arzt – jedenfalls nicht in Großbritannien

Sheikh Yusuf al-Qaradawi, eine Ikone für homophobe Islamisten, ist krank. Da das allmächtige Wesen, an das er glaubt, ihm nicht hilft, wollte er sein Heil in Großbritannien suchen.

Zur (Vor-)Geschichte siehe bei Gay West: Yusuf muss zum Arzt

Nach einigem hin und her hat die Regierung ihrer Majestät nunmehr entschieden, das Yusuf sich gefälligst woanders einen Arzt suchen soll:

Explaining the reasons for the visa refusal, a Home Office spokeswoman said: “The UK will not tolerate the presence of those who seek to justify any acts of terrorist violence or express views that could foster inter-community violence.”

Ich begrüße diese Entscheidung. Bedauerlich ist allerdings, dass die britische Regierung Männern, die dem selben Wertesystem wie dieser al-Qaradawi huldigen, außerordentlich zuvorkommend begegnet, wenn es denn nur gut für’s Geschäft ist.

Eine Antwort zu “Yusuf darf nicht zum Arzt – jedenfalls nicht in Großbritannien”

  1. Vom Umgang mit Diskriminierern « The Gay Dissenter sagt:

    [...] Yusuf al-Qaradawi, der nicht nur durch außerordentliche Schwulenfeindlichkeit aufgefallen ist. Ich begrüsse diese Entscheidung. Peter Tatchell ist jedoch anderer Meinung. Er [...]

Einen Kommentar schreiben