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	<title>Kommentare zu: Selbst schuld</title>
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	<description>The Gay Dissenter</description>
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		<title>Von: „Ich hab HIV, willst du auch?“ &#171; The Gay Dissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-3214</link>
		<dc:creator>„Ich hab HIV, willst du auch?“ &#171; The Gay Dissenter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 10:03:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und AIDS können offenbar nicht ohne die Klärung der Schuldfrage erörtert werden. Und so erfahren wir: Benjamin (31) wurde im Alter von 22 Jahren vergewaltigt und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und AIDS können offenbar nicht ohne die Klärung der Schuldfrage erörtert werden. Und so erfahren wir: Benjamin (31) wurde im Alter von 22 Jahren vergewaltigt und [...]</p>
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		<title>Von: Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit Dir! &#171; The Gay Dissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-2122</link>
		<dc:creator>Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit Dir! &#171; The Gay Dissenter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:37:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Jeder kennt diese Risiken des Alltagslebens. Wer aus dem Haus geht, weiß dass er sich dabei Erreger von Erkältungskrankheiten einfangen kann und wird in etwa ermessen, was das für ihn bedeutet. Sport birgt Verletzungsrisiken, auch dass ist allgemein bekannt. Wer am Straßenverkehr teilnimmt, weiß dass es durch eigenes oder fremdes Verschulden zu Unfällen mit tragischen Folgen kommen kann. All diese Risiken nehmen wir in kauf, die einen mehr und die anderen weniger; wir lassen uns nicht dazwischen reden. Wenn wir eine Straße überqueren, auf der sich Fahrzeuge nähern, gehen wir das Risiko eines Zusammenstoßes ein. Mal erscheint dieses Risiko groß, mal erscheint es klein. Manche Menschen sind risikoscheu und warten, bis kein Fahrzeug mehr in Sichtweite ist, andere lieben den Nervenkitzel und lassen die Fahrzeuge näher kommen, bevor sie loslaufen. Einem Außenstehenden steht es nur begrenzt zu, dieses Verhalten als vernünftig oder unvernünftig zu beurteilen. Ich habe hierzu meine Sicht der Dinge in &#8217;selbst schuld&#8217; dargelegt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Jeder kennt diese Risiken des Alltagslebens. Wer aus dem Haus geht, weiß dass er sich dabei Erreger von Erkältungskrankheiten einfangen kann und wird in etwa ermessen, was das für ihn bedeutet. Sport birgt Verletzungsrisiken, auch dass ist allgemein bekannt. Wer am Straßenverkehr teilnimmt, weiß dass es durch eigenes oder fremdes Verschulden zu Unfällen mit tragischen Folgen kommen kann. All diese Risiken nehmen wir in kauf, die einen mehr und die anderen weniger; wir lassen uns nicht dazwischen reden. Wenn wir eine Straße überqueren, auf der sich Fahrzeuge nähern, gehen wir das Risiko eines Zusammenstoßes ein. Mal erscheint dieses Risiko groß, mal erscheint es klein. Manche Menschen sind risikoscheu und warten, bis kein Fahrzeug mehr in Sichtweite ist, andere lieben den Nervenkitzel und lassen die Fahrzeuge näher kommen, bevor sie loslaufen. Einem Außenstehenden steht es nur begrenzt zu, dieses Verhalten als vernünftig oder unvernünftig zu beurteilen. Ich habe hierzu meine Sicht der Dinge in &#8217;selbst schuld&#8217; dargelegt. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Glaubensfragen - Glauben oder Fragen? &#171; The Gay Dissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-1490</link>
		<dc:creator>Glaubensfragen - Glauben oder Fragen? &#171; The Gay Dissenter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 21:39:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - Glauben oder&#160;Fragen?  Vor einiger Zeit schrieb mir jemand ins Blogstammbuch: und noch eine allgemeine bemerkung, die du mir hoffentlich nicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8211; Glauben oder&nbsp;Fragen?  Vor einiger Zeit schrieb mir jemand ins Blogstammbuch: und noch eine allgemeine bemerkung, die du mir hoffentlich nicht [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-610</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:07:31 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Bloggerfreunde hier :-)

Möchte euch auf eine wichtige Rede hinweisen und habe dazu diesen Nachtrag in meinen Blog eingefügt. Damit er nicht überlesen wird, hier noch mal der ausdrückliche Hinweis:

Anlässlich des WAT 2007 hat Michael Bohl, Leiter der Beratungsstelle der AIDS-Hilfe Frankfurt, in der Paulskirche eine Rede - http://www.frankfurt-aidshilfe.de/pdf/2007/Reden/Rede_Bohl.pdf - gehalten, die sehr!! lesenswert ist. Er kommt zu dem Schluss: “…in Deutschland wird es allerhöchste Zeit, dass wir HIV auf den sprichwörtlichen Boden der Tatsachen herunterholen, hierdurch Menschen mit HIV und AIDS von den konsequenterweise oft bodenlosen Zuschreibungen entlasten und auf diese Weise schließlich den Weg bereiten für ein offenes und nicht ausgrenzendes Kommunizieren.”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bloggerfreunde hier <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Möchte euch auf eine wichtige Rede hinweisen und habe dazu diesen Nachtrag in meinen Blog eingefügt. Damit er nicht überlesen wird, hier noch mal der ausdrückliche Hinweis:</p>
<p>Anlässlich des WAT 2007 hat Michael Bohl, Leiter der Beratungsstelle der AIDS-Hilfe Frankfurt, in der Paulskirche eine Rede &#8211; <a href="http://www.frankfurt-aidshilfe.de/pdf/2007/Reden/Rede_Bohl.pdf" rel="nofollow">http://www.frankfurt-aidshilfe.de/pdf/2007/Reden/Rede_Bohl.pdf</a> &#8211; gehalten, die sehr!! lesenswert ist. Er kommt zu dem Schluss: “…in Deutschland wird es allerhöchste Zeit, dass wir HIV auf den sprichwörtlichen Boden der Tatsachen herunterholen, hierdurch Menschen mit HIV und AIDS von den konsequenterweise oft bodenlosen Zuschreibungen entlasten und auf diese Weise schließlich den Weg bereiten für ein offenes und nicht ausgrenzendes Kommunizieren.”</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-538</link>
		<dc:creator>ondamaris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 18:50:59 +0000</pubDate>
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		<description>bin gespannt!
&#039;gutes sterben&#039; - schwieriges thema. das sterben, das ich bisher miterlebt habe, war manchmal ziemlich elendig. allerdings kenne ich auch den fall, dass jemand &#039;erfüllt und ruhig aus dem leben gegangen ist&#039;. seltener, erstrebenswerter &#039;glücksfall&#039; ...
aber ... warten wir deinen beirtag ab, bin gespannt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bin gespannt!<br />
&#8216;gutes sterben&#8217; &#8211; schwieriges thema. das sterben, das ich bisher miterlebt habe, war manchmal ziemlich elendig. allerdings kenne ich auch den fall, dass jemand &#8216;erfüllt und ruhig aus dem leben gegangen ist&#8217;. seltener, erstrebenswerter &#8216;glücksfall&#8217; &#8230;<br />
aber &#8230; warten wir deinen beirtag ab, bin gespannt &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-535</link>
		<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 17:21:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-535</guid>
		<description>Hm, angeregt durch Michael&#039;s Kommentar und Deinen heutigen Post bei Ondamaris werden ich, wenn ich mich aus den moralischen Verstrickungen befreit haben, mich mit dem &#039;Guten Sterben&#039; beschäftigen. Ich bin gespannt, ob unsere Ansichtigen da auch &#039;ähnlich sind&#039;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, angeregt durch Michael&#8217;s Kommentar und Deinen heutigen Post bei Ondamaris werden ich, wenn ich mich aus den moralischen Verstrickungen befreit haben, mich mit dem &#8216;Guten Sterben&#8217; beschäftigen. Ich bin gespannt, ob unsere Ansichtigen da auch &#8216;ähnlich sind&#8217;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-534</link>
		<dc:creator>ondamaris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 16:47:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-534</guid>
		<description>das &quot;fehlen unterschiedlicher meinungen&quot; bezog sich in meinem kommentar auch eher auf die (angenehme) vermutung, dass wir in sachen glücksbegriff scheinbar recht ähnliche vorstellungen haben :-)
und ... das mit dem &#039;zurückschrecken&#039;, na stellen sie mal ihr licht nicht so unter den scheffel, bei so durchdachten posts hier ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das &#8220;fehlen unterschiedlicher meinungen&#8221; bezog sich in meinem kommentar auch eher auf die (angenehme) vermutung, dass wir in sachen glücksbegriff scheinbar recht ähnliche vorstellungen haben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
und &#8230; das mit dem &#8216;zurückschrecken&#8217;, na stellen sie mal ihr licht nicht so unter den scheffel, bei so durchdachten posts hier <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-wink.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-531</link>
		<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 15:58:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-531</guid>
		<description>@ Ulli:

Nun, die Diskussion wird daran scheitern, dass ich nicht genug Leser habe (also jetzt mal gemessen an der Weltbevölkerung ;) ) und dass es den meisten so geht wie mir. Hier und da mal einen Kommentar zu einem eher belanglosen Post absetzen, kostet nicht viel Zeit und Mühe. Aber einen langen Post lesen, darin in Bezug genommene Sites lesen, vielleicht das ein oder andere im Lexikon ober bei Wikipedia nachlesen, das kostet viel Zeit. Dann noch über das Gelesene nachdenken, es verstehen und anschließend einen Kommentar schreiben, mit dem man sich nicht blamiert, das kostet Mühe. Ich schrecke davor auch meistens zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ulli:</p>
<p>Nun, die Diskussion wird daran scheitern, dass ich nicht genug Leser habe (also jetzt mal gemessen an der Weltbevölkerung <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) und dass es den meisten so geht wie mir. Hier und da mal einen Kommentar zu einem eher belanglosen Post absetzen, kostet nicht viel Zeit und Mühe. Aber einen langen Post lesen, darin in Bezug genommene Sites lesen, vielleicht das ein oder andere im Lexikon ober bei Wikipedia nachlesen, das kostet viel Zeit. Dann noch über das Gelesene nachdenken, es verstehen und anschließend einen Kommentar schreiben, mit dem man sich nicht blamiert, das kostet Mühe. Ich schrecke davor auch meistens zurück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-525</link>
		<dc:creator>ondamaris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 09:18:28 +0000</pubDate>
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		<description>@ stefan:
schöner glücks-begriff, zustimmung ...
reizt mich ja, jetzt eine philosophische diskussion über glück, glückseeligkeit und maßhalten zu führen - allein, dafür sollte man vertreter unterschiedlicher meinungen haben, die scheinen zu fehlen ... welch glückliche fügung :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ stefan:<br />
schöner glücks-begriff, zustimmung &#8230;<br />
reizt mich ja, jetzt eine philosophische diskussion über glück, glückseeligkeit und maßhalten zu führen &#8211; allein, dafür sollte man vertreter unterschiedlicher meinungen haben, die scheinen zu fehlen &#8230; welch glückliche fügung <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-520</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 08:33:42 +0000</pubDate>
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		<description>@ TheGayDissenter:

I absolutly agree!! Nix mehr hinzuzufügen. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDissenter:</p>
<p>I absolutly agree!! Nix mehr hinzuzufügen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-513</link>
		<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 22:40:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-513</guid>
		<description>@ Michael:

Lass mich auf Deinen Kommentar von gestern mit ein paar Sätzen von Theo Kars antworten:

&quot;Glück musst du eigenhändig, eigenständig und aus eigener Kraft erwerben. Dazu braucht es eine Strategie, Mut und Nüchternheit, in Kombination mit unablässiger Wachsamkeit, Selbstbeherrschung und Energie.&quot;

&quot;Ein vernünftiger Mensch [...] weiß auch, dass er nicht immer nur Glück haben kann, Etwas, das ihm durch eine Laune des Schicksals in den Schoß gefallen ist, kann ihm ebenso schnell wieder genommen werden. Ist er, wenn sich das Blatt wendet, noch stark genug, Rückschläge zu verkraften, ohne unglücklich zu werden? Ihm ist klar, dass nicht die Anzahl der Erfolgserlebnisse oder Gegenschläge über das Glück eines Menschen entscheidet, sondern die Art und Weise, wie er mit ihnen umgeht. Jede glückliche Fügung hat auch ihre Schattenseite, jeder Misserfolg auch sein Gutes. Ein vernünftiger Mensch forscht bei allem, was ihm an Gutem und Schlechtem widerfährt, unverzüglich nach der Schatten- beziehungsweise nach der Sonnenseite, so dass er sich gegen das Negative wappnen und das Positive für sich nutzen kann. So wie er nicht über die Stränge schlägt, wenn ihn die Glücksgöttin mit einem Geschenk bedenkt, wird er sich durch unverdiente Misserfolge nicht entmutigen lassen. Epikur wagt sogar die Behauptung, dass es besser ist, &#039;[...] bei richtiger Überlegung vom Zufall betrogen als bei falscher von ihm begünstigt zu werden -  denn es ist besser, dass bei unserem Handeln der richtige Entschluss infolge eines Zufalls zu einem Misserfolg führt, als wenn wir uns falsch entschieden und trotzdem durch den Zufall einen Erfolg herbeiführten.&#039;&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael:</p>
<p>Lass mich auf Deinen Kommentar von gestern mit ein paar Sätzen von Theo Kars antworten:</p>
<p>&#8220;Glück musst du eigenhändig, eigenständig und aus eigener Kraft erwerben. Dazu braucht es eine Strategie, Mut und Nüchternheit, in Kombination mit unablässiger Wachsamkeit, Selbstbeherrschung und Energie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ein vernünftiger Mensch [...] weiß auch, dass er nicht immer nur Glück haben kann, Etwas, das ihm durch eine Laune des Schicksals in den Schoß gefallen ist, kann ihm ebenso schnell wieder genommen werden. Ist er, wenn sich das Blatt wendet, noch stark genug, Rückschläge zu verkraften, ohne unglücklich zu werden? Ihm ist klar, dass nicht die Anzahl der Erfolgserlebnisse oder Gegenschläge über das Glück eines Menschen entscheidet, sondern die Art und Weise, wie er mit ihnen umgeht. Jede glückliche Fügung hat auch ihre Schattenseite, jeder Misserfolg auch sein Gutes. Ein vernünftiger Mensch forscht bei allem, was ihm an Gutem und Schlechtem widerfährt, unverzüglich nach der Schatten- beziehungsweise nach der Sonnenseite, so dass er sich gegen das Negative wappnen und das Positive für sich nutzen kann. So wie er nicht über die Stränge schlägt, wenn ihn die Glücksgöttin mit einem Geschenk bedenkt, wird er sich durch unverdiente Misserfolge nicht entmutigen lassen. Epikur wagt sogar die Behauptung, dass es besser ist, &#8216;[...] bei richtiger Überlegung vom Zufall betrogen als bei falscher von ihm begünstigt zu werden &#8211;  denn es ist besser, dass bei unserem Handeln der richtige Entschluss infolge eines Zufalls zu einem Misserfolg führt, als wenn wir uns falsch entschieden und trotzdem durch den Zufall einen Erfolg herbeiführten.&#8217;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-511</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 18:58:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-511</guid>
		<description>In einem Beitrag der 3Sat-Kulturzeit von heute wurde der Gedanke geäussert,  dass es &quot;eine[r] neue Kultur des Helfens [bedarf] gegen den Zeitgeist, der uns glauben machen will, dass ein Leben in Krankheit ... eigentlich wertlos ist.&quot; Diese neue Kultur lebt z.B. schon in der Hospizbewegung.

Ich fühle mich durchaus sehr von diesem Thema angesprochen, auch wenn es bei mir nun erst mal gar nicht ums Sterben geht. Dass es für manche Menschen undenkbar oder gar auch provokativ zu sein scheint, dass ein Leben mit HIV auch mit Lebensfreude gelebt werden kann, spiegelt doch auch besagten Zeitgeist wieder, der das Leben mit HIV entwertet und mit besagtem &quot;Selbst schuld&quot; ausgrenzen will aus der Bürgergemeinschaft. 

Das Script des 3Sat-Beitrages ist nachzulesen hier:
http://www.3sat.de/kulturzeit/ 
&quot;Auf der Suche nach dem guten Tod&quot;, Sendung vom 18.1.2008</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Beitrag der 3Sat-Kulturzeit von heute wurde der Gedanke geäussert,  dass es &#8220;eine[r] neue Kultur des Helfens [bedarf] gegen den Zeitgeist, der uns glauben machen will, dass ein Leben in Krankheit &#8230; eigentlich wertlos ist.&#8221; Diese neue Kultur lebt z.B. schon in der Hospizbewegung.</p>
<p>Ich fühle mich durchaus sehr von diesem Thema angesprochen, auch wenn es bei mir nun erst mal gar nicht ums Sterben geht. Dass es für manche Menschen undenkbar oder gar auch provokativ zu sein scheint, dass ein Leben mit HIV auch mit Lebensfreude gelebt werden kann, spiegelt doch auch besagten Zeitgeist wieder, der das Leben mit HIV entwertet und mit besagtem &#8220;Selbst schuld&#8221; ausgrenzen will aus der Bürgergemeinschaft. </p>
<p>Das Script des 3Sat-Beitrages ist nachzulesen hier:<br />
<a href="http://www.3sat.de/kulturzeit/" rel="nofollow">http://www.3sat.de/kulturzeit/</a><br />
&#8220;Auf der Suche nach dem guten Tod&#8221;, Sendung vom 18.1.2008</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-507</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 21:38:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-507</guid>
		<description>@ TheGaydissenter

apropos Glück: 

Auf einiges im Leben habe ich Einfluss, da bin ich gerne aktiv und nutze meine Getaltungsmögllichkeiten. Anderes liegt nicht in meinem Einflussbereich. Dies anzuerkennen, bedeutet nicht, passiv zu sein, sondern realistisch, man kann es auch &quot;weise&quot; nennen. Das Wort &quot;Glück&quot; scheint bei verschiedenen Menschen eben unterschiedliche Aspekte zu wecken. Ich will da nicht breit drüber philosophieren. lieber am zentralen Thema hier bleiben...

Es gibt genetisch bedingte Ursachen (beim HIV und bei eigenen Immunsystem) ob die HIV-Infektion rasch oder langsam verläuft. Darauf habe ich keinen Einfluss.
Ob und mit welchen mit Nebenwirkungen ich auf die Medikamente reagiere, darauf habe ich keinen Einfluss.
Es ist mein Glück, dass heute die Therapien da sind, die wirken. Heute, wo ich sie brauche. Es gab andere Zeiten, und in anderen Ländern sieht es immer noch so aus wie bei uns vor 15 Jahren...
Ich habe in meinen ersten Jahren mit HIV so viele wunderbare und kämpferische Menschen erlebt, die vieles an Methoden, Therapien, gesundheitsfördernder Lebensweise ausprobiert haben - sie leben nicht mehr. Andere, die sich um alles so etwas nicht kümmerten und ein eher &quot;stressvolles&quot; Leben lebten, lebten länger. 

Wir können uns freuen, dass es wirksame HIV-Medikamente gibt und sie für uns zugänglich sind. Wir können uns mit den HIV-Positiven solidarisieren, die noch keine gesicherte Versorgung haben und auf unterschiedlichsten Ebenen aktiv werden.  Es gibt keinen Grund für Selbstzufriedenheit, es gibt noch gut was zu tun. Packen wirs an!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGaydissenter</p>
<p>apropos Glück: </p>
<p>Auf einiges im Leben habe ich Einfluss, da bin ich gerne aktiv und nutze meine Getaltungsmögllichkeiten. Anderes liegt nicht in meinem Einflussbereich. Dies anzuerkennen, bedeutet nicht, passiv zu sein, sondern realistisch, man kann es auch &#8220;weise&#8221; nennen. Das Wort &#8220;Glück&#8221; scheint bei verschiedenen Menschen eben unterschiedliche Aspekte zu wecken. Ich will da nicht breit drüber philosophieren. lieber am zentralen Thema hier bleiben&#8230;</p>
<p>Es gibt genetisch bedingte Ursachen (beim HIV und bei eigenen Immunsystem) ob die HIV-Infektion rasch oder langsam verläuft. Darauf habe ich keinen Einfluss.<br />
Ob und mit welchen mit Nebenwirkungen ich auf die Medikamente reagiere, darauf habe ich keinen Einfluss.<br />
Es ist mein Glück, dass heute die Therapien da sind, die wirken. Heute, wo ich sie brauche. Es gab andere Zeiten, und in anderen Ländern sieht es immer noch so aus wie bei uns vor 15 Jahren&#8230;<br />
Ich habe in meinen ersten Jahren mit HIV so viele wunderbare und kämpferische Menschen erlebt, die vieles an Methoden, Therapien, gesundheitsfördernder Lebensweise ausprobiert haben &#8211; sie leben nicht mehr. Andere, die sich um alles so etwas nicht kümmerten und ein eher &#8220;stressvolles&#8221; Leben lebten, lebten länger. </p>
<p>Wir können uns freuen, dass es wirksame HIV-Medikamente gibt und sie für uns zugänglich sind. Wir können uns mit den HIV-Positiven solidarisieren, die noch keine gesicherte Versorgung haben und auf unterschiedlichsten Ebenen aktiv werden.  Es gibt keinen Grund für Selbstzufriedenheit, es gibt noch gut was zu tun. Packen wirs an!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-504</link>
		<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 20:31:05 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dennis:

Du siehst das so, ich sehe das so. Eine handvoll anderer Menschen sieht das auch so. Aber die breite Mehrheit sieht es nicht so. Wir können das nicht ändern, diejenigen, die es ändern könnten (oder manche Problem ezumindest entschärfen könnten), wollen das gar nicht, weil dann womöglich ihre eigene Aura des Rechtschaffenheit angekratzt würde.

Das mit der Gruppenzugehörigkeit ist ein typisches menschliches Phänomen. Einerseits will man selbst zu einer Gruppe gehören (der Gruppe der Starken, der Sieger natürlich), denn wer steht schon gerne alleine für sich und seine Auffassungen ein. Nicht selten werden die eigenen Auffassungen dann der Gruppenzugehörigkeit geopfert und man richtet sich nach den Ansichten des Anführers. Anderseits werden anderen Menschen einfach einer Gruppe (Schublade) zugeordnet, weil man sich dann nicht mehr mit dem Individuum auseinander setzen muss. 

@ Michael:

Ein gutes Leben, so wie ich es verstehe, ist nicht die Folge von Glück. Glück ist nichts, was von außen auf das eigene Leben einwirkt (das sind eher zufällige Umstände, die schnell mit Glück verwechselt werden). Glück ist etwas, was aus dem eigenen Leben entsteht, wenn man es richtig anstellt. Jemand, der darauf wartet, dass das Glück &#039;ihm hold ist&#039;, wird nicht glücklich werden. Jemand, der darauf wartet, dass ein anderer Mensch ihn glücklich macht, wird vergeblich warten. Mit einer Menge Selbstbetrug kann man sich selbst Glück vorgaukeln. Ein gutes Leben, so wie ich es verstehe, beinhaltet sehr wohl das Streben nach Glück; aber wie dieses Glück aussieht, muss jeder in realistischer Einschätzung der eigenen Möglichkeiten für sich definieren. 

@ Carsten (wenn ich mich richtig erinnere)

Ich habe Stefan &quot;Kroski&quot; nicht abgeseift. Es liegt mir sehr fern, jemanden, der sich hier ernstnehmbar zu Wort meldet, abzuseifen (außerdem mache ich das nur unter der Dusche oder in der Badewanne und ich habe Grund zu der Annahme, das Stefan weder den einen noch den anderen Ort mit mir zusammen aufsuchen wird). Eine klar formulierte Replik ist kein Abseifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dennis:</p>
<p>Du siehst das so, ich sehe das so. Eine handvoll anderer Menschen sieht das auch so. Aber die breite Mehrheit sieht es nicht so. Wir können das nicht ändern, diejenigen, die es ändern könnten (oder manche Problem ezumindest entschärfen könnten), wollen das gar nicht, weil dann womöglich ihre eigene Aura des Rechtschaffenheit angekratzt würde.</p>
<p>Das mit der Gruppenzugehörigkeit ist ein typisches menschliches Phänomen. Einerseits will man selbst zu einer Gruppe gehören (der Gruppe der Starken, der Sieger natürlich), denn wer steht schon gerne alleine für sich und seine Auffassungen ein. Nicht selten werden die eigenen Auffassungen dann der Gruppenzugehörigkeit geopfert und man richtet sich nach den Ansichten des Anführers. Anderseits werden anderen Menschen einfach einer Gruppe (Schublade) zugeordnet, weil man sich dann nicht mehr mit dem Individuum auseinander setzen muss. </p>
<p>@ Michael:</p>
<p>Ein gutes Leben, so wie ich es verstehe, ist nicht die Folge von Glück. Glück ist nichts, was von außen auf das eigene Leben einwirkt (das sind eher zufällige Umstände, die schnell mit Glück verwechselt werden). Glück ist etwas, was aus dem eigenen Leben entsteht, wenn man es richtig anstellt. Jemand, der darauf wartet, dass das Glück &#8216;ihm hold ist&#8217;, wird nicht glücklich werden. Jemand, der darauf wartet, dass ein anderer Mensch ihn glücklich macht, wird vergeblich warten. Mit einer Menge Selbstbetrug kann man sich selbst Glück vorgaukeln. Ein gutes Leben, so wie ich es verstehe, beinhaltet sehr wohl das Streben nach Glück; aber wie dieses Glück aussieht, muss jeder in realistischer Einschätzung der eigenen Möglichkeiten für sich definieren. </p>
<p>@ Carsten (wenn ich mich richtig erinnere)</p>
<p>Ich habe Stefan &#8220;Kroski&#8221; nicht abgeseift. Es liegt mir sehr fern, jemanden, der sich hier ernstnehmbar zu Wort meldet, abzuseifen (außerdem mache ich das nur unter der Dusche oder in der Badewanne und ich habe Grund zu der Annahme, das Stefan weder den einen noch den anderen Ort mit mir zusammen aufsuchen wird). Eine klar formulierte Replik ist kein Abseifen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-502</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 17:37:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-502</guid>
		<description>@michael

wieviel kritik verträgt die BzgA der Blog WAT ? Sehr wenig - anders kann ich mir das nichteinstellen meines Komentares zu deine Arikel nicht erkläre. Aus diesem grund habe ich den kommentar auch auf dem Blog von ondamaris zur sicherheit noch einmal eingestellt. 

solches verhalten finde ich nicht nur äußerst bedauerlich sondern es zeigt mir das &quot;etablierte organisationen&quot; nicht nur in meinen augen unglaubwürdirg sind sondern nicht bereit andere meinungen zu toleriren. von einer kritischen  auseinandersetzen mal ganz zu schweigen . . .  

schade . . .so wird der graben innerhalb der menschen die hiv + sind immer mehr vergrößert und die von dir beschworene solidarität ab absurdum geführt. 

Solidarität ist nicht teilbares Elementarteilchen für menschliches Zusammenleben. Dies gilt es zu bewahren und leidenschaftlich zu verteidigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@michael</p>
<p>wieviel kritik verträgt die BzgA der Blog WAT ? Sehr wenig &#8211; anders kann ich mir das nichteinstellen meines Komentares zu deine Arikel nicht erkläre. Aus diesem grund habe ich den kommentar auch auf dem Blog von ondamaris zur sicherheit noch einmal eingestellt. </p>
<p>solches verhalten finde ich nicht nur äußerst bedauerlich sondern es zeigt mir das &#8220;etablierte organisationen&#8221; nicht nur in meinen augen unglaubwürdirg sind sondern nicht bereit andere meinungen zu toleriren. von einer kritischen  auseinandersetzen mal ganz zu schweigen . . .  </p>
<p>schade . . .so wird der graben innerhalb der menschen die hiv + sind immer mehr vergrößert und die von dir beschworene solidarität ab absurdum geführt. </p>
<p>Solidarität ist nicht teilbares Elementarteilchen für menschliches Zusammenleben. Dies gilt es zu bewahren und leidenschaftlich zu verteidigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: CZimmer</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-499</link>
		<dc:creator>CZimmer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 07:44:28 +0000</pubDate>
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		<description>ich halte es nicht für problematisch, wie TGD mit der Kirche, egal welcher umgeht. gar nicht gefallen hat mir wie er in &quot;ein schwieriger fall&quot; argumentierte. dafür war es spitzenmäßig wie er diesen kroski abgeseift hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich halte es nicht für problematisch, wie TGD mit der Kirche, egal welcher umgeht. gar nicht gefallen hat mir wie er in &#8220;ein schwieriger fall&#8221; argumentierte. dafür war es spitzenmäßig wie er diesen kroski abgeseift hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heike</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-495</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 16:21:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-495</guid>
		<description>@hofrath  ich muss stefan in schutz nehmen. über formulierungen kann man immer streiten ob angemessen oder nciht. aber er unterschiedet und macht deutlich wen er meit. nur wenige wissen, dass die römisch-katholische kirche die stefan immer esplizit nennt, nicht die ganze katholische welt umfasst. es gibt da noch die altkatholiken, die vieles anders sehen als die römisch-katholischen. und stefan schreibt immer ausdrücklich römisch-katholisch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hofrath  ich muss stefan in schutz nehmen. über formulierungen kann man immer streiten ob angemessen oder nciht. aber er unterschiedet und macht deutlich wen er meit. nur wenige wissen, dass die römisch-katholische kirche die stefan immer esplizit nennt, nicht die ganze katholische welt umfasst. es gibt da noch die altkatholiken, die vieles anders sehen als die römisch-katholischen. und stefan schreibt immer ausdrücklich römisch-katholisch</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-494</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 15:11:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-494</guid>
		<description>Als Blogautor meines Post auf WAT freue ich mich zu sehen, was an Diskussion entsteht. Kompliment an TheGayDissenter für den Start-Text. Er vertieft an Stellen, regt zum Nachdenken an und bereichert. Sehr empfehlenswert!!

Mir ist immer ein freier Blick auf den konkreten Menschen vor mir wichtig. Jeder geht mit Lebensereignissen unterschiedlich um, nicht jedem gelingt eine kreative Bewältigung. Manchmal gehört auch einfach eine Portion Glück dazu, &quot;trotzdem&quot; ein gutes Leben führen zu können. Auch wenn, - oder gerade auch weil ich mit meinem Statement der Normgeellschaft gegen den Strich bürste, bleibe ich von meiner Grundüberzeugung her der Solidarität verpflichtet. 

Solidarität ist nicht teilbares Elementarteilchen für menschliches Zusammenleben. Dies gilt es zu bewahren und leidenschaftlich zu verteidigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Blogautor meines Post auf WAT freue ich mich zu sehen, was an Diskussion entsteht. Kompliment an TheGayDissenter für den Start-Text. Er vertieft an Stellen, regt zum Nachdenken an und bereichert. Sehr empfehlenswert!!</p>
<p>Mir ist immer ein freier Blick auf den konkreten Menschen vor mir wichtig. Jeder geht mit Lebensereignissen unterschiedlich um, nicht jedem gelingt eine kreative Bewältigung. Manchmal gehört auch einfach eine Portion Glück dazu, &#8220;trotzdem&#8221; ein gutes Leben führen zu können. Auch wenn, &#8211; oder gerade auch weil ich mit meinem Statement der Normgeellschaft gegen den Strich bürste, bleibe ich von meiner Grundüberzeugung her der Solidarität verpflichtet. </p>
<p>Solidarität ist nicht teilbares Elementarteilchen für menschliches Zusammenleben. Dies gilt es zu bewahren und leidenschaftlich zu verteidigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-493</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 23:20:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-493</guid>
		<description>@thegaydissenter

in diesem zusammenhang - warum wird mit homosexualität immer der bezug - durch die gegend vögeln +hiv + selbst dran schuld bzw is kein wunder - hergestellt?

gleiches gilt für den nachbarn den &quot;penner&quot; der alkoholiker der mit ner leberzirrhose in die klinik eingeliefert wurde: kein wunder, der steht ja schon ab 9.00 uhr morgens am büdchen und säuft sich die hucke voll . . . .

vom manager oder banker alkoholiker, vom arzt der tablettenabängig ist etc wird man nicht in dieser weise sprechen . . höchstens hinter vorgehaltener hand und dann mit einem seufzer des verstehens . . . ach ja der arme . . . .

auch ich kann mich von gedankenlosigkeit - von verletzungen die ich anderen so zufüge nicht freisprechen  . . . . trotz des bewußt seins das ich verletzte - ich nict möchte das man mir so begegnet weil es sich einfach nicht gut anfühlt . . .

dieses muster - diese konditionierung - dieses programm das bei jedem von uns auf der inneren festplatte gespeichert ist und atomatisch abläuft ist ei progamm das wir schon jahrhunderte wenn nicht jahrtausende in uns tragen bzw uns von generation zu generation weitervererbt wurde. 

In dem Film Philadelpa sate enzel Washington diesen Satz der sich mir wie kein zweiter eingebrannt hat:

Dies ist das Wesen der Diskriminierung.
Meinungsbildung über andere Menschen, die nicht auf individuellen Leistungen beruht, sondern vielmehr auf Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit vermeintlichen Eigenschaften.

Dieser Satz bzw der Sinn wird seit Jahrhunderten schon verwendet stellt man sich doch durch eine solche Aussage immer über einen anderen Menschen, grenzt sich von anderen ab um sich als der bessere Mensch hervorzuheben - darzustellen.   

Wir bzw man ist nicht in erster Linie Schwul, Mann,Hetero, Frau, schwarz, evangelisch, Jude etc sondern immer erst Mensch . . . und dann kommt der im grunde genomen unerhebliche Rest . . . . ;)

Dieses Muster das zur Vereinsamung führt  - dieses sich nicht um den anderen kümmern die du ansprichst die nehme ich in erschreckendem Maße auch wahr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@thegaydissenter</p>
<p>in diesem zusammenhang &#8211; warum wird mit homosexualität immer der bezug &#8211; durch die gegend vögeln +hiv + selbst dran schuld bzw is kein wunder &#8211; hergestellt?</p>
<p>gleiches gilt für den nachbarn den &#8220;penner&#8221; der alkoholiker der mit ner leberzirrhose in die klinik eingeliefert wurde: kein wunder, der steht ja schon ab 9.00 uhr morgens am büdchen und säuft sich die hucke voll . . . .</p>
<p>vom manager oder banker alkoholiker, vom arzt der tablettenabängig ist etc wird man nicht in dieser weise sprechen . . höchstens hinter vorgehaltener hand und dann mit einem seufzer des verstehens . . . ach ja der arme . . . .</p>
<p>auch ich kann mich von gedankenlosigkeit &#8211; von verletzungen die ich anderen so zufüge nicht freisprechen  . . . . trotz des bewußt seins das ich verletzte &#8211; ich nict möchte das man mir so begegnet weil es sich einfach nicht gut anfühlt . . .</p>
<p>dieses muster &#8211; diese konditionierung &#8211; dieses programm das bei jedem von uns auf der inneren festplatte gespeichert ist und atomatisch abläuft ist ei progamm das wir schon jahrhunderte wenn nicht jahrtausende in uns tragen bzw uns von generation zu generation weitervererbt wurde. </p>
<p>In dem Film Philadelpa sate enzel Washington diesen Satz der sich mir wie kein zweiter eingebrannt hat:</p>
<p>Dies ist das Wesen der Diskriminierung.<br />
Meinungsbildung über andere Menschen, die nicht auf individuellen Leistungen beruht, sondern vielmehr auf Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit vermeintlichen Eigenschaften.</p>
<p>Dieser Satz bzw der Sinn wird seit Jahrhunderten schon verwendet stellt man sich doch durch eine solche Aussage immer über einen anderen Menschen, grenzt sich von anderen ab um sich als der bessere Mensch hervorzuheben &#8211; darzustellen.   </p>
<p>Wir bzw man ist nicht in erster Linie Schwul, Mann,Hetero, Frau, schwarz, evangelisch, Jude etc sondern immer erst Mensch . . . und dann kommt der im grunde genomen unerhebliche Rest . . . . <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dieses Muster das zur Vereinsamung führt  &#8211; dieses sich nicht um den anderen kümmern die du ansprichst die nehme ich in erschreckendem Maße auch wahr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-492</link>
		<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 21:50:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ hofrath

Okay, ich werde da mal drüber simmelieren.

@ Dennis

Es ist leider so, dass vieles aus Gedankenlosigkeit schnell daher gesagt und geschrieben (!) wird (ich schließe mich da nicht aus), was andere verletzt. Oft ist es aber auch so, daß bestimmte unscheinbare Worte ganz bewußt gesagt werden, um zu verletzten.

Ich möchte noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam machen und an Deinen Kommentar von 4:21 pm anknüpfen:

Es ist auch die schwule &#039;community&#039; (ich mag dieses Wort gar nicht, habe aber gerade kein besseres zur Hand), die mit dem &#039;selbst schuld&#039; und allem, was daran hängt, schnell bei der Hand ist. Nicht selten kommt es vor,  dass jemand, der gerade mit der Diagnose HIV+ konfrontiert wurde, plötzlich alleine dasteht. All&#039; die vielen Freunde sind plötzlich weg. &#039;Selbst schuld&#039;, &#039;Kein Wunder, dass dem das passiert ist.&#039; Manchmal haben die lieben Freunde auch nichts besseres zu tun, als die &#039;Neuigkeit&#039; in alle Welt hinaus zu posaunen. &#039;Hast Du schon gehört, der xy .... Aber das war ja klar, der hat ja auch mit jedem...&#039;  Das ist das &#039;selbst schuld&#039; in seiner erbärmlichsten Form. Und es ist so einfach, denn damit wird die Verantwortung auf den Betroffenen abgeschoben und man muss sich nicht weiter kümmern.

Ist es verwunderlich, dass jemand, in dessen Empfindungen das Leben gerade in hunderttausend Scherben zerbricht (es muss gar nicht HIV sein, es gibt genug andere Ereignisse, die jemanden am Boden zerstört sein lassen können), der aber keinen Halt in der gewohnten Umgebung und bei den scheinbar (!) vertrauten Menschen findet, anfällig ist für Bauernfängereien aller Art? Gerade extreme christliche Gruppierungen stehen hier Gewehr bei Fuß und warten nur darauf, mentale Krisen auszunutzen und Menschen mit scheinbar schlüssigen Ideologien einzuwickeln. In einer Lebenskrise greift man schnell nach einem Erlösung versprechenden Aberglauben, ohne zu merken, dass dadurch alles nur noch viel schlimmer wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ hofrath</p>
<p>Okay, ich werde da mal drüber simmelieren.</p>
<p>@ Dennis</p>
<p>Es ist leider so, dass vieles aus Gedankenlosigkeit schnell daher gesagt und geschrieben (!) wird (ich schließe mich da nicht aus), was andere verletzt. Oft ist es aber auch so, daß bestimmte unscheinbare Worte ganz bewußt gesagt werden, um zu verletzten.</p>
<p>Ich möchte noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam machen und an Deinen Kommentar von 4:21 pm anknüpfen:</p>
<p>Es ist auch die schwule &#8216;community&#8217; (ich mag dieses Wort gar nicht, habe aber gerade kein besseres zur Hand), die mit dem &#8217;selbst schuld&#8217; und allem, was daran hängt, schnell bei der Hand ist. Nicht selten kommt es vor,  dass jemand, der gerade mit der Diagnose HIV+ konfrontiert wurde, plötzlich alleine dasteht. All&#8217; die vielen Freunde sind plötzlich weg. &#8216;Selbst schuld&#8217;, &#8216;Kein Wunder, dass dem das passiert ist.&#8217; Manchmal haben die lieben Freunde auch nichts besseres zu tun, als die &#8216;Neuigkeit&#8217; in alle Welt hinaus zu posaunen. &#8216;Hast Du schon gehört, der xy &#8230;. Aber das war ja klar, der hat ja auch mit jedem&#8230;&#8217;  Das ist das &#8217;selbst schuld&#8217; in seiner erbärmlichsten Form. Und es ist so einfach, denn damit wird die Verantwortung auf den Betroffenen abgeschoben und man muss sich nicht weiter kümmern.</p>
<p>Ist es verwunderlich, dass jemand, in dessen Empfindungen das Leben gerade in hunderttausend Scherben zerbricht (es muss gar nicht HIV sein, es gibt genug andere Ereignisse, die jemanden am Boden zerstört sein lassen können), der aber keinen Halt in der gewohnten Umgebung und bei den scheinbar (!) vertrauten Menschen findet, anfällig ist für Bauernfängereien aller Art? Gerade extreme christliche Gruppierungen stehen hier Gewehr bei Fuß und warten nur darauf, mentale Krisen auszunutzen und Menschen mit scheinbar schlüssigen Ideologien einzuwickeln. In einer Lebenskrise greift man schnell nach einem Erlösung versprechenden Aberglauben, ohne zu merken, dass dadurch alles nur noch viel schlimmer wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://stevenmilverton.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-491</link>
		<dc:creator>ondamaris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 19:58:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/01/14/selbst-schuld/#comment-491</guid>
		<description>blog ist repariert ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>blog ist repariert &#8230;</p>
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