Warnhinweis: Wer für den Fall der Begegnung mit außerordentlicher Dummheit Übelkeit, Brechreiz, Wutanfälle oder Ähnliches befürchtet, sollte dieses Post nicht lesen. Ich präsentiere nämlich einige Fundstücke außerordentlicher Dummheit.
Die Fundstücke stammen von der Homepage der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur“ (DVCK) e. V.
Aus den USA sind seit langem allerlei obskure Vereinigungen bekannt (vgl zB hier und hier), die sich zum Ziel gesetzt haben, ein angeblich christliches Weltbild zu verteidigen, und ein Familienideal durchzusetzen, dass sich so weder in der Bibel noch in anderen halbwegs seriösen christlichen Glaubensquellen findet. Diese Fundamentalchristen lassen neben ihren engstirnigen Glaubensauffassungen nichts gelten, was nicht in ihr kleinkariertes Normschema passt.
Auch in Deutschland gibt es diese Fundamentalisten christlicher Prägung. Zum Beispiel in Gestalt des Vereins DVCK und seiner Aktion ‘Kinder in Gefahr’. Dieser Verein und seine lebensverneinenden Sichtweisen sind nicht unbekannt und waren schon wiederholt Gegenstand der Diskussion auf verschiedenen Blogs.
Der Vereine stellt seine Aktion Kinder in Gefahr* selbst wie folgt vor:
Die Aktion KINDER IN GEFAHR gibt es seit September 1993.
Mit dieser Initiative setzt sich der Verein für den Schutz der Jugendlichen und Kinder gegen den Einfluss auf Kinder und Jugendliche von Gewalt, Sex und Pornographie im Fernsehen ein und gegen die Zersetzung der moralischen Werte in Familie und Gesellschaft.
Bis heute hat der Verein nicht gemerkt, dass er genau das betreibt, was er eigentlich bekämpfen will, nämlich die Wertezersetzung.
Die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur ( DVCK ) e.V. ist eine private Initiative ohne offizielle Bindung an Kirchen oder politischen Parteien.
Der Grund dürfte darin liegen, dass keine seriöse Institution mit diesem Verein etwas zu tun haben will. Allerdings dürfte es Bindungen an das rechtsradikale politische Spektrum geben.
Die Orientierung ist katholisch, der Tätigkeitsbereich überkonfessionell.
Mir war bisher nicht klar, dass ‘katholisch’ eine Orientierung sein kann. Ob der Verein bemerkt, dass er mit seinem Anspruch, überkonfessionell tätig zu sein, dem obersten (römischen) Katholikenführer in die Parade fährt? Denn der hat erst jüngst erklärt, dass es neben der römisch-katholischen Kirche keine anderen Kirchen gebe, und damit entfällt die Grundlage für ein überkonfessionelles Tätigwerden, weil, so Ratzingers Sicht, alle, die nicht römische Katholiken sind, Heiden sein müssen.
Die DVCK e.V. wurde 1983 gegründet. Hintergrund ist der selbstlose Schutz der geistigen, sozialen und kulturellen Werte der christlich-abendländischen Kultur und Zivilisation die von einer seit mehr als fünf Jahrhunderte anhaltenden zersetzenden Revolution nach und nach zerstört werden soll.
Gemeint ist hier der Schutz Jahrhunderte alter Dummheit und kirchlicher Verführung, sowie der Schutz des Kampfes gegen die Aufklärung. Denn wer zuviel weiß, zweifelt am Glauben (dem eigenen und dem Anderer).
Auf der Homepage verrät der Verein, was ihm alles nicht in den Kram passt.
Zum Beispiel:
[...] In der Tat argumentierten die Richter am Obersten Gerichtshof des Bundesstaates New Jersey so. Sie entschieden, dass der Staat gleichgeschlechtlichen Paaren staatliche Vorteile allein aufgrund der Tatsache, dass sie gleichartige Paare seien, einräumen müsse. Im Namen einer angeblichen Gleichheit der Beziehung ordneten sie für New Jersey die Einführung der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ oder ihres genauen Äquivalents an.
Das passt den christlichen Fundis überhaupt nicht und sie Fragen:
Warum verleiht die Regierung überhaupt zwei [verschiedengeschlechtlichen] Individuen so viele Rechte? Welches nicht wegzudenkende Interesse hat der Staat bei der Förderung der Ehe? Wie und inwiefern dient diese dem Gemeinwohl?
Ganz in göttlichen Sphären schwelgend glauben die DVCK-Leute, dass Rechte verliehen werden. Dummerweise wissen sie nicht, dass in den USA nicht die Regierung für die „Verleihung“ von Rechten zuständig ist. Eine Antwort auf ihre Fragen geben die Herrschaften nicht. Stattdessen findet sich eine Menge merkwürdiges geblubbere:
Wenn solche Rechte einfach gewährt würden, um die gegenseitige Zuneigung zwischen zwei Individuen zu erleichtern, dann läge in einer solchen Festlegung kein wirklicher Nutzen für die Gesellschaft. Der Staat ist nicht dafür zuständig, Menschen ein gutes Gefühl zu vermitteln oder das persönliche Glück zu subventionieren. Wenn das der Fall wäre, dann könnte jede Gruppe von Menschen oder könnten sogar Geschäftspartnerschaften für sich Vorteile in Anspruch nehmen.
Irgendwann kommen sie dann doch zum Kern ihres verkrampften Denkens:
In der Ehe geht es nicht um Einzelpersonen, sondern um Familien. Sie ist eine Institution, die dem Staat zeitlich vorausgeht.
Die Ehe geht dem Staat zeitlich voran? Mich würde Interessieren, wie die DVCK-Experten dann die Existenz des Staates Vatikanstadt rechtfertigen. Oder ist das dortige absolut herrschende Staatsoberhaupt vielleicht glücklich verheiratet und hat mehr Kinder gezeugt als wir denken?
In ihr kommen ein Mann und eine Frau gegenseitig überein, sich einander bis zum Tode Treue zu geben, in erster Linie im Interesse der Kinder, die ihnen geboren werden.
Aufpassen: Nicht Frauen gebären Kinder, nein sie werden ihnen geboren! Frauen sind nur ein Mittel zum Zweck. Frauenfeindlicher kann man (dieser Verein) sich nicht einlassen. Und vor diesem Hintergrund wirkt die folgende Argumentation, warum zu einer Familie immer Mann+Frau+Kind (möglichst ganz viele Kinder) gehören, und nicht etwa Mann+Mann+Kind oder Frau+Frau+Kind höchst abenteuerlich.
Also sind es die Zeugung und die Erziehung von Kindern, welche die Ehe zu einem solchen gesellschaftlichen Gut machen. Der Staat investiert dementsprechend in die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, weil er weiß, dass sie das Ideal und die bestmögliche Methode zur Absicherung seiner Zukunft durch die Zeugung und die Erziehung von Kindern ist.
Der Staat kann nichts wissen. Das Wissen können allenfalls für den Staat handelnde Personen, wie die den Gesetzgeber verkörpernden Abgeordneten haben. Und die wissen in ihrer großen Mehrheit nicht viel. Nicht mehr erstaunlich ist, dass dieser Quatschklub von der Absicherung der Zukunft des Staates spricht, nicht von der Sicherung der Zukunft der Menschen. Den Unterscheid haben sie vermutlich nicht einmal bemerkt.
In der Tat ist die traditionelle Ehe so fruchtbar, dass diejenigen, die ihren Zweck vereiteln möchten, der Natur Gewalt antun müssen, um die Geburt von Kindern zu verhindern, indem sie sich empfängnisverhütender Maßnahmen bedienen. In ihrem natürlichen Stand erzeugt die Ehe nicht nur Kinder, sondern sogar viele Kinder, die den Staat bevölkern.
Nicht die Ehe ist fruchtbar, sondern die Menschen sind es. Ob sich dieser Gottesverein bei seiner Forderung, um jeden Preis Kinder zu zeugen, mal damit beschäftigt hat, wo Kindergartenplätze, gute Schulen, später dann Ausbildungs- und Studienplätze und noch später Arbeitsplätze für all’ die vielen Kinder herkommen sollen? Wohl nicht? Aber im frühen Mittelalter waren solche Fragen ja auch irrelevant.
Im Gegensatz dazu sind gleichgeschlechtliche Verbindungen so unfruchtbar, dass diejenigen, welche die Natur umgehen möchten, entweder eine Leihmutterschaft in Erwägung ziehen oder teure und künstliche Mittel einsetzen müssen, um Adoptivkinder hervorzubringen. Von Natur aus sind solche Verbindungen nicht imstande, Kinder zu erzeugen, geschweige denn viele Kinder.
Zu Ende gedacht bedeutet diese Sentenz, dass Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, weil diese zum Beispiel verstorben sind, kein Daseinsrecht haben (vgl dazu auch die Fleisch-und-Blut-Theorie des DVCK). Fasst man jedoch ‘Fruchtbarkeit’ nicht als die Fähigkeit zweier Menschen auf, Kinder miteinander zeugen, sondern vielmehr als die Fähigkeit Kinder an- und aufzunehmen, sich um sie zu kümmern und ihnen ein Zuhause zu geben, stellen sich viele der vom DVCK herbeikonstruierten Fragen nicht. Allerdings ist geistige Offenheit dem DVCK fremd. Und in dieser Verbohrtheit bemerkt der DVCK nicht die logischen Brüche in seiner Argumentation. Ein Beispiel findet sich in dem vorstehenden Zitat. Der DVCK sieht sich als Verfechter des Natur- und Gottesrechts. Er bezeichnet aber gleichgeschlechtliche Beziehungen als Beziehungen, die von „Natur aus“ so sind, wie sie sind. Die Natur, und damit nach der DVCK-Sichtweise: Gott, hat Schwule und deren Beziehungen selbst geschaffen. Wie kann der gottesfürchtige DCVK gegen das sein, was der DVCK-Gott erschaffen hat?
Solche Partnerschaften vermögen daher nicht dem gesellschaftlichen Gut der Ehe zu entsprechen, da sie ganz einfach kein Interesse an der Zeugung von Kindern haben oder zu diesem Zweck teure, künstliche Ersatzmethoden einsetzen müssen.
Blanker Unsinn! Es gibt (relativ) mindestens ebenso viele gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die Kinder haben wollen, wie verschiedengeschlechtliche Partnerschaft mit diesem Wunsch. Es lassen sich auch genug ‘preisgünstige’ Möglichkeiten finden, diesen Wunsch zu erfüllen. Aber klar, die DVCK-Hörigen haben nur im Dunkeln in Missionarsstellung Sex und es fehlt ihnen die Kreativität, die man schwulen Menschen oft nachsagt.
Ich frage mich allerdings auch, warum Frau von der Leyen mit Leistungsprämien aller Art nachhilft, um heterosexuelle Paare zum Kinderkriegen zu bewegen. Die DVCK-Gleichung ‘Ehe = viele Kinder’ geht offenbar nicht auf.
Es sind jedoch mehr als nur Kinder, die das Wesen der Ehe ausmachen. Die bloße Fortpflanzung kann unmöglich der einzige Zweck der Ehe sein, denn diese kann auch ohne das eheliche Band erfolgen.
Gut erkannt! Seit ihr da selber drauf gekommen, oder habt ihr etwa heimlich in der BRAVO gelesen?
Die Ehe muss die bestmögliche Umgebung für das Wachstum, die Entwicklung und die Zukunft von Kindern gewährleisten, was wiederum die gegenseitige Liebe des Elternpaares vermehrt.
Jeden Tag kann im wirklichen Leben, also ausserhalb der DVCK-Scheinwelt, besichtigt werden, dass dieses Konzept gescheitert ist.
Jetzt noch die Fleisch-und-Blut-Orgie:
Die Gründe dafür sind zahlreich. Erstens sind die Kinder aus solchen Verbindungen normalerweise das Fleisch und das Blut beider Eltern, die ihre Nachkommen als Erweiterungen ihrer selbst betrachten. Solche Partnerschaften bieten einen Vater und eine Mutter, einander ergänzende Rollenmodelle, die unterschiedliche Funktionen in der Entwicklung des Kindes ausüben. Die Kinder können zusätzlich auch die intensive Zuneigung von mehreren Geschwistern als Nachkommen derselben Eltern haben.
Schade, dass sie nicht die Rolle der Frau, die sich nach diesem Weltbild ergibt, näher beschreiben. Ob den DVCK-Leuten klar ist, dass der biblische Josef, wenn er dieser DVCK-Denkweise gefolgt wäre, den legendären Jesus hätte vor die Tür setzen müssen?
Kinder werden ihrer Rollenmuster beraubt
Dasselbe kann nicht über die wenigen homosexuellen Haushalte mit Kindern ausgesagt werden. Die Bedingungen in einer traditionellen Ehe, die allgemein als für das Kind äußerst förderlich anerkannt werden, sind in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften offensichtlich nicht gegeben.
Klar, der Junge lernt, dass seine Rolle nicht die des alleinigen Ernährers, des Frauen hinterher steigenden Machos ist. Und Mädchen lernen, dass Frau-Heim-Herd keine unauflösbare Verknüpfung ist. Da gerät natürlich einiges ins wanken.
So und jetzt wird so richtig mit Dreck geworfen:
Außerdem müssen alle Kinder in solchen Partnerschaften sich den Bevölkerungsschichten anpassen, die an ungewöhnlich großen Ausmaßen von Gesundheitsproblemen, ansteckenden Volkskrankheiten, Problemen mit der geistigen Gesundheit, Alkoholismus, Drogenmissbrauch, hohen Selbstmordraten, häuslichem Missbrauch, Kindesmissbrauch und Pädophilie leiden. Da langfristig angelegte Studien bislang fehlen, kennt niemand alle Auswirkungen solcher abnormalen Verhältnisse auf die Entwicklung des Kindes genau. Im Grunde werden diese Kinder zum Meerschweinchen eines grausamen sozialen Experiments gemacht.
Fakten? Nein! Nur ein prächtiges Beispiel dafür, zu welchen Ergüssen kranke Gehirne fähig sind. Ich könnte fast darüber lachen, wenn nicht die Menschen, die hinter diesem DVCK stecken, auch Schuld daran wären, dass es Schwule gibt, die einen Ausweg aus auch von diesem DVCK geschaffenen Problemen, der Schwulenfeindlichkeit bis hin zum gewalttätigen Schwulenhass, nur in einem Selbstmord sehen. Die hohe Selbstmordrate bei jungen Schwulen findet ihre Ursache auch in den lieblosen, jede Andersartigkeit ablehnenden, kein Verständnis aufbringenden Elternhäusern, die jungen Menschen keinen Halt geben können. Diese Heuchelei, diese Scheinheiligkeit des DVCK ist es, die ich zum kotzen finde. Der DVCK mag sich auf den Kopf oder sonst wo hin stellen: Glaube ist nicht gleich Liebe. Glaube ist keine Voraussetzung für Liebe. Und aus extremen Glaubensauffassungen folgt nicht Liebe, sondern Hass. In einem Elternhaus, das den DVCK-Vorstellungen entspricht, können Kinder sich niemals so entwickeln, dass sie sich im Leben zurecht finden. Sie werden, wenn sie nicht stark genug sind, sich von den Fesseln dieser Glaubensfanatiker zu befreien, immer Abhängige bleiben. Hörige von Führern und Verführern. Sie werden gleichzeitig zu Opfern und Tätern unheilvoller Demagogie.
Die amerikanischen Freunde dieser DVCKisten haben, nachdem sie auch die Pädophilen-Karte gezogen hatten, eine kräftige Abreibung kassiert (wikisposure via Kevin Kaatz, Hervorhebungen durch mich):
The anti-homosexual hate group „Americans for Truth“ recently attacked a Nelson Garcia who is profiled on our Wiki
…The reason „Americans for Truth“ are attacking him isn’t because he’s a pedophile, but rather that he is attracted to males. They then go on to compliment Wikisposure and Perverted-Justice.com in the same article. This shows that unfortunately for them, they didn’t really do their research.
Perverted-Justice.com and our Wikisposure Project have many gay volunteers. We’re proud to have reached out to the homosexual community and even prouder still of those in the homosexual community who step forward to address the issue of pedophiles in society.
First, obviously, homosexuality has nothing to do with pedophilia. Homosexuality is a sexual orientation involving two consenting adults. That, there is nothing wrong with, not one bit.
…
Pedophilia and homosexuality have nothing to do with one another, not even on some remote out of this world scale. To slur homosexuals by comparing them to pedophiles is ignorant.
There are only two groups that will try to compare homosexuals to pedophiles. Pedophiles themselves, trying to gain sympathy… and right-wing religious organizations trying to demonize homosexuals. Not surprising, then, that so many leaders of such organizations that do so end up being pedophiles themselves. Why… oh why… would any organization appalled by homosexuals pass up attacking a pedophile over a homosexual? The answer is obvious to us.
…But those that would attack him under the guise of fighting homosexuality rather than pedophilia such as Americans for Truth are nearly as bad. To properly confront and defeat the attempts of pedophile activists, we need a united front that realizes just how dangerous pedophiles are. Unfortunately, some are too busy trying to push their political agenda against homosexuals to truly care about the growing child rape movement.
If you’re a person who supports Americans for Truth, thanks for coming by… but please don’t stay long. Hopefully this message will reach a few of you who understands that same-sex relationships have absolutely nothing to do with pedophilia, a dangerous sexual fetish.
Wikisposure Project: Anti-pedophile, not anti-homosexual.
Üblicherweise kommen von diesen Schwulenhassern dann ‘Umpolungsangebote’, aber hier überrascht der DVCK:
Die Anlage kann nicht verändert werden.
Dann noch:
Ihre Befürworter [gleichgeschlechtlicher Verbindungen] werden dagegen einwenden, dass auch die traditionelle Ehe ihre Missbräuche und ihre Ausnahmefälle kenne. Es ist wahr, dass viele diese Institution missbrauchen, indem sie sich entschließen, keine Nachkommen zu zeugen, oder weil sie die angemessene Atmosphäre für die Erziehung von Kindern nicht zu gewährleisten vermögen. Eheliche Ausnahmen oder die Ehe älterer Menschen, die zu alt sind, um noch Kinder zeugen zu können, sind andererseits jedoch unbeabsichtigte Sonderfälle, die nicht das Wesen der Ehe berühren. Weder die Unfruchtbarkeit noch die Missbräuche mancher in der Ehe verändern die Anlage der Institution oder werden zur Regel.
Viele Sonderfälle! Da scheint etwas mit der heiligen Regel nicht zu stimmen. Und Jesus soll der Legende nach ja auch regelwidrig gezeugt worden sein. Und der Ehe konnte er für sich auch nicht viel abgewinnen. Er war wohl klüger als diejenigen, die sich auf ihn berufen.
Und noch etwas: Was ist denn mit den Eheleuten, die ihren Partner oder ihre Partnerin durch Tod verlieren. Was ist wenn zB Beispiel die Mutter – von dem DVCK-Gott so gewollt- bei der Geburt stirb? Diese kranke Blutideologie des DVCK lässt als Lösung nur zu, auch das Kind zu töten, weil anders ein regulärer Zustand im Sinne des DVCK nicht erreicht werden kann.
Nun wieder der heilige DVCK:
Die Familie wird angegriffen. Im Namen der Gleichheit haben aktivistische Richter am Obersten Gerichtshof des amerikanischen Bundesstaates New Jersey entschieden, dass die Ehe, das heißt, eine stabile Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau zur Fortpflanzung und zur Bewahrung des Menschengeschlechts vor dem Aussterben, auf die gleiche Basis wie Beziehungen gestellt werden sollen, die auf homosexuellen Handlungen basieren. Lies: Nenne es nicht Ehe – nenne es vom Gericht angeordneten Wahnsinn!
Ja, es ist schon schlimm, wenn sich die USA nicht in das verblendete Weltbild der DVCKler stecken lassen.
Die ganze Argumentation gegen die Verbindung gleichgeschlechtlicher Menschen baut auf einem billigen Trick auf. Es wird ein Weltbild mit Ansichten zu Ehe und Familie konstruiert, die nur in der verklärten Betrachtung dieser Fundamentalchristen existieren, aber nicht Lebenswirklichkeit sind und es wohl auch nie waren, auch nicht im finstersten Mittelalter, in dass sich diese Christenmenschen zurück wünschen. Von diesem verzweifelt zu recht gezimmerten Weltbild Abweichungen und Abweichler zu finden, diese als pervers darzustellen und zu verurteilen, ist dann ganz leicht.
Ein anderes Thema, dieser imbezillen Menschen ist die Bravo
Es gibt unzählige Gründe kein Freund der BRAVO und ihrer Macher zu sein. Aber es sind die nackten Jungs und Mädels, die hin und wieder in dem Blättchen abgebildet sind, die den DVCK zum geistigen Amoklauf veranlassen. Hierzu gibt es einen ebenso drastisch wie treffend formulierten Beitrag auf Perspektive 2010.
Ich möchte noch kurz einen Blick auf
Was ist Gender Mainstreaming und wieso man dagegen sein muss
werfen.
Ich hatte eigentlich erwartet, hier nun klipp und klar die DVCK-Losung zu lesen, dass Frauen sich im Regelfall in der Nähe der heimischen Kochnische aufzuhalten oder, falls es dort nichts zur Versorgung des schwer arbeitenden Ehemanns und der vielen Kinder zu tun gibt, sich im Ehebett – unauffällig, damit die Kinder nichts merken – für die Gelüste Ihres Ehemanns (und nur für dessen!) bereit zu halten haben. Das trauen sich die verklemmten DVCK-Schreiberlinge dann doch nicht zu formulieren. Sich mit etwa der Hälfte der Bevölkerung (den Frauen) anzulegen, wagen sie nicht. Also geht es wieder gegen die Schwulen.
Gender Mainstreaming ist zu einem der Modeworte der Gesellschaftspolitiker und Gesellschaftsingenieure geworden, doch wenige wissen, worum es eigentlich geht
Wir sollen lernen:
In so gut wie allen Kulturen haben die Geschlechter, also Mann und Frau, unterschiedliche kulturelle Merkmale angenommen. So tragen Frauen Röcke, Männer aber nicht. Dieser Unterschied stammt nicht von den biologischen Unterschieden, sondern eben aus einer Gewohnheit. Beispiele solcher Unterschiede lassen sich leicht finden.
Jesus war, zumindest wird er in den Bildern, die ich kenne so dargestellt, alles andere als DVCK-gerecht gekleidet. Das sollte zu denken geben.
[Für die Befürworter des Gender Mainstreaming] sind aber diese kulturell entstandenen Unterschiede die Quelle der Unterwerfung der Frau unter den Mann. Dagegen soll man aber nicht mit einer Art Klassenkampf vorgehen, sondern indem man in diesen kulturell geprägten Unterschieden „Verwirrung“ stiftet, beispielsweise indem sich Männer als Frauen verkleiden, wie das Homosexuelle in den sog. Christopher Street Day Paraden tun. Die Homosexuellenverbände sind vielleicht die radikalsten Anwender dieser „Verwirrungsstrategie“, denn sie möchten auch die Grenzen zwischen den Geschlechtern aufheben und sich irgendwo dazwischen positionieren.
Das ist mir neu. Ich trete sofort aus dem LSVD aus, falls dieser sich dafür einsetzen sollte, dass ich nicht mehr Mann bin, sondern irgendetwas zwischen Mann und Frau. (Zwischen zwei Männern fühle ich mich aber durchaus wohl…)
Tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der DVCKler bietet schließlich auch
Dort versucht ein gewisser Paul Herzog von Oldenburg die Europäischen Demokratien zu diskreditieren: Unter Berufung auf einem in der Hitlerjugend groß gewordenen Menschen, der in seinem Leben zwar mehrfach die Uniform, aber niemals das Denken gewechselt hat schreibt er:
Es macht sich Stück für Stück „die Diktatur des Relativismus“ breit, die Kardinal Ratzinger in seiner Ansprache vor dem Konklave, das ihn zum Papst gewählt hat, angeprangert hat.
Eine Diktatur, die den Menschenrechten und der Demokratie den Vorrang über jedes religiöse Prinzip einräumt. Auf Grund der Tatsache, dass sie gewählt wurden, können sie die schlimmsten Ungerechtigkeiten im Namen der Mehrheit erzwingen.
So findet die Furcht ihren Ausdruck, die Erzkatholiken davor haben, dass die Menschen mehr und mehr durchschauen, welches Unheil der Katholizismus in 2000 Jahren der Menschheit beschert hat und sich nun von ihm abwenden. Die Abwendung vom Katholizismus und das Streben nach mehr Gleichberechtigung und nach einem friedlichen Miteinander wird als Ungerechtigkeit dargestellt. So etwas muss zwangsläufig einer Sichtweise entspringen, die nur sich selbst für gerecht hält.
Hitler wurde auch demokratisch gewählt und seine Gesetzgebung unter Einhaltung der Vorschriften durchgezogen.
Hier wird nun versucht, die Geschichte so zu verdrehen, dass es den DVCKlern in den Kram passt. Hitler hat keines seiner Staatsämter durch Wahlen erreicht, die als demokratisch bezeichnet werden könnten. Wer das behauptet, verkennt das Wesen einer Demokratie und weiß nichts über die Umstände, unter denen die Nazis ihre erschreckende Macht erlangt haben. Vielmehr hat Hitler die letzen demokratischen Wahlen, denen er sich gestellt hat, verloren. Richtig ist allerdings, dass Hitler und seine Partei Rückhalt und Unterstützung in weiten Teilen der Bevölkerung gefunden haben. Und das dürften nicht bei den Schwulen und Lesben der damaligen Zeit gewesen sein, sondern vielmehr bei einem nicht geringen Teil der katholischen Bevölkerung. Richtig ist, dass die römisch-katholische Amtskirche in Deutschland und im Vatikan die Nazis nach Kräften gefördert und sich als Steigbügelhalter für Hitler betätigt hat. Richtig ist, dass die römisch-katholischen Bischöfe (Graf von Gahlen, Bischof von Münster, war der erste) einen Treueeid in die Hand der Hitlerregierung geschworen haben. Richtig ist, dass der Vatikan mit dem Reichskonkordat dem Naziregieme den kirchlichen Segen gegeben hat. Richtig ist das die katholische Zentrumspartei dem Ermächtigungsgesetz ohne Not zugestimmt hat. Bei der Beantwortung der Frage, wie es zur Nazi-Herrschaft kommen konnte, sollte der DVCK bei dem (fortdauernden) Verschulden der römisch-katholischen Kirche anfangen.
Es ließen sich auf der Homepage des DVCK noch viele Beispiele für die schwulenfeindliche und zutiefst menschenverachtende Haltung dieser (Un-)Christen finden. Die vorstehenden Beispiele sollen aber genügen, um deutlich zu machen, welche Gefahr für Kinder von diesem Verein und seinen Aktivitäten ausgeht. In den Händen dieser Leute sind Kinder wirklich in Gefahr!
Die christliche Mythologie kennt, um Überhaupt bestehen zu können, neben dem Erlöser auch den Antichristen. Mir scheint, dass sich im DVCK mehr antichristliches als christliches Gedankengut verkörpert.
Der Verein gibt für Werbung und Bauernfängerei eine Menge Geld aus. Irgendwie muss dieses Geld wieder herein kommen, und da das Spendenaufkommen wohl begrenzt ist, schreckt der Verein vor nichts zurück. Auf der Homepage des Vereins
fand ich folgende Werbeeinblendung:
China neuerdings als mustergültiger DVCK-Staat? Wohl kaum. Christen haben in China nicht viel zu melden. Aber im Grunde passt das ja zur Haltung des DVCK: Menschen entmündigen, zur Unselbständigkeit erziehen, sie in ein Schema pressen und ihnen einen Aberglauben aufzwängen. Und Kinderarbeit passt wohl auch ins Konzept des DVCK. Dann haben die Kinder wenigsten keine Zeit, sich über Sexualität, vielleicht gar über Homosexualität, zu informieren.
Dieser Verein wirbt auch für Spenden. Wohlweißlich erwähnt er auf seine Homepage nicht, dass Spenden an diesen Verein nicht steuerlich abzugsfähig sind. Spenden können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie zur Förderung mildtätiger, kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher und der als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen Zwecke dienen. Keine diese Voraussetzungen erfüllt der Verein.
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*Der Verein DVCK und seine Aktion ‘Kinder in Gefahr’ darf nicht verwechselt werden mit dem Verein ‘Kinder in Gefahr eV‘.

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28/11/2007 um 2:59 |
hängen offenbar mit Tradition, Familie Eigentum (TFP) zusammen, einer internationalen ultrarechten katholischen Organisation, die der Meinung ist, dass seit dem 14. Jahrhundert alles bergab gegangen ist und in den 1960ern-1980ern für ihre aktive Unterstützung lateinamerikanischer Militärdiktaturen bekannt war
02/12/2007 um 5:03 |
Ja, diese gemeingefährliche Vereinigung gibt es auch in Deutschland.
http://www.tfp-deutschland.de/
09/09/2008 um 12:04 |
[...] Kinder in Gefahr! [...]
02/12/2008 um 9:36 |
Der Staat gibt der Ehe aber die Vorrechte und Schutzrecht weil es im Interesse der Gemeischaft (der Staat) ist, das Kinder geboren werden.
In übrigen verstehe ich nicht warum Du über die Ehe und die „wichtigkeit“ dieser so empört bist, gleichzeitig für die Schwulenehe bist..
Wenn die Ehe doch so altertümlich und altmodisch ist.. Wozu wird sie dann von Schwulen gewollt?
Schwule zeugen keine Kinder, und darum ist es keine Ehe.
03/12/2008 um 9:39 |
@ ad:
???
Ich empöre mich, wenn überhaupt, dann über diesen merkwürdigen Verein.
Seit wann können Schwule keine Kinder zeugen? Wenn die nicht schwulen Menschen nicht mehr ausreichend Kinder zeugen können, bitte ich um Mitteilung und ich werde diese Aufgabe auch noch übernehmen.
03/12/2008 um 8:28 |
@ ad:
und ich möchte TheGayDissenter gerne dahin gehend ergänzen dass Ihre äußerung die option aufwirft, auch heterosexuellen paaren die kinderlos sind / blieben den ehe-status zu verweigern / wieder abzuerkennen. das fände ich eine überlegenswerte lösung
03/12/2008 um 10:44 |
@ ondamaris:
Damit könnten die Ehebewahrer vermutlich sogar leben. Wichtig ist denen doch, dass nicht einer auf den Gedanken kommt, verheirateten Eltern, die ihre Kinder in Kühlschränke und Kellerverliese sperren, verwahrlosen lassen, misshandeln,… der Ehestatus abhanden kommt. Denn nur die Schwulen sind die Bösen.
11/02/2009 um 11:12 |
[...] Hihi: Gerade noch gefunden. Eine schöne Gesamtzerlegung der Ideologie von “Kinder in Gefahr” bei “The Gay Dissenter” [...]
24/03/2009 um 6:05 |
[...] Das vergreiste Kardinalpriester Janis Pujats, der in Riga (Lettland) als Erzbischof herumdattern darf, hat angeblich ein Interview gegeben. ‘Angeblich’ deshalb, weil dieses Interview mit einem Abgesandten von kathnews.de geführt worden sein soll. Kathnews wird von Paul Herzog von Oldenburg (”Die Guillotine beginnt zu fallen“) und einer Meute von vorkonziliaren Dumpfgeistern, die er um sich gescharrt hat, betrieben. Herzog von Oldenburg, der übrigens einmal auf der Liste der britischen Thronfolger stand, aber wohlweislich von eben dieser gestrichen wurde, taucht von Zeit zu Zeit aus den Sümpfen des römisch-katholischen Universums auf, um entweder die Menschenrechte abschaffen zu wollen oder geistloses zur Steuerpolitik zu verbreiten. Aufgefallen ist mir dieser Herr Herzog, der sich gerne anmaßend als Herzog ausgibt, schon früher im Zusammenhang mit einer anderen extremen christlichen Gilde: Kinder in Gefahr! [...]
26/05/2009 um 8:56 |
AUTSCH! Das tut jha richtig weh! Sachma, iss Frau von der Layen auch in dem verein mit drin, ich meine bei dem müll, den sie so vonsich gibt wäre das ja zu vermuten oder?
13/10/2009 um 8:02 |
[...] Mariens Hilfe Der Blogger Sven’s Welt zu einem weiteren geistigen Amoklauf der Aktion Kinder in Gefahr: [...]