Kein Halloween in San Francisco’s Castro District

Die NYT berichtet heute ausführlich darüber, dass in diesem Jahr in der Castro Street keine große Halloween-Party stattfindet.

This Halloween, the Glindas, gladiators and harem boys of the Castro – along with untold numbers who plan to dress up as Senator Larry E. Craig, this year’s camp celebrity – will be celebrating behind closed doors. The city’s most popular Halloween party, in America’s largest gay neighborhood, is canceled.

Die Trauer über diese Entscheidung ist groß

For many in the Castro District, the cancellation is a blow that strikes at the heart of neighborhood identity, and it has brought soul-searching that goes beyond concerns about crime.

Ich hätte zwar eh keine Gelegenheit teilzunehmen, aber ich find’s sehr schade. Solche Parties, Mann mag dazu stehen wie Mann will, sind ein Teil schwuler Kultur, schwulen Lebens. Ich jedenfalls betrachte sie als Bestandteil meiner schwulen Identität. Sie sind nicht der wichtigste, schon gar nicht der entscheidende Teil, aber wenn solche Veranstaltungen, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr stattfinden, empfinde ich es so, als ginge ein Teil meiner Identität verloren. Und dass schwulenfeindliche Gewalttätigkeiten ein Grund für die Absage sind, schmerzt sehr. Zurückweichen vor dem Hass der Anderen ist auf Dauer keine Lösung! Denn dann finden wir uns irgendwann “im Schrank” wieder. Und dahin will ich nicht zurück.

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