Schwuler Freund gesucht

05/07/2009

Pinkpaper meldet:

Nearly a third of straight men say they want a gay best friend, a new survey has revealed. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Tories spendieren einen schwulen Premierminister für Großbritannien und in Polen wird alles gut

05/07/2009

Der Chef der britschen konservativen Partei (Conservative and Unionist Party), David Cameron, hat sich entschuldigt für die, zum Glück überwundene, schwulenfeindliche Gesetzgebung in Großbritannien:

Apologising for Section 28, a Conservative law introduced in the late 1980s which effectively prevented teaching about gay issues, he said: “Yes we may have sometimes been slow and yes we may have made mistakes, including Section 28, but the change has happened.”

Damit nicht genug, als Wiedergutmachung soll’s bald einen schwulen Premierminister geben: Den Rest des Beitrags lesen »


Brot und Spiele

04/07/2009

Etwas Nettes einfallen lassen haben sich die Kölner Bäckereien:

Ab Anfang Juli unterstützen Kölner Bäckereien mit dem neuen „Köln Taler“ die VIII. Gay Games Cologne 2010. Auf rotweißen Mürbegebäck-Talern werden die VIII. Gay Games Cologne 2010 künftig in Kölner Bäckereien präsent sein! Den Rest des Beitrags lesen »


Amtsgericht Moabit: Schwule sollen sich verstecken!

04/07/2009

Etwas Ungewöhnliches hat sich in Berlin ereignet. Polizei und Staatsanwaltschaft haben es tatsächlich geschafft, drei Gewalttäter vor Gericht zu stellen.

Es geschah nach einer schwul-lesbischen Geburtstagsfeier im ehemaligen Kino Kosmos in Friedrichshain: Eine Gruppe Jugendlicher beleidigt Gäste der Party, ein 23-jähriger Transsexueller und sein 25-jähriger Begleiter stellen sie zur Rede. Worte wie “Scheißschwuchteln” fallen. Später kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Am Ende haben die beiden das Nachsehen. Sie tragen Prellungen und Gehirnerschütterungen davon. Der Ältere kommt zudem mit einem Bruch des Mittelhandknochens ins Krankenhaus. Den Rest des Beitrags lesen »


Voll normal: Bierfässer, Bärte, Holzgewehre und ein ornungsmäßig verheirateter Schützenkönig

03/07/2009

SchüköNa, das wird so manchem mit Brüno-Vorurteilen geprägten Schwulenhasser gar nicht in den Kram passen:

Der BSV hat einen neuen Schützenkönig – und einen historischen noch dazu. Den Rest des Beitrags lesen »


Volker Beck auf dem Holzweg

03/07/2009

Volker Beck hat zusammen mit seinen Parteifreunden Omid Nouripour und Josef Winkler eine Denkschrift zur rechtlichen Gleichstellung des Islam in Deutschland vorgelegt.

Darin heißt es:

Wir Grüne wollen die gleichen Rechte für Musliminnen sowie Muslime und ihre Organisationen in Deutschland wie sie für Christen und Juden gelten.

Die Verfasser übersehen, dass die “Rechte für [...] Christen und Juden” nichts anderes als Sonderrechte sind, die einem modernen Verfassungsverständnis fremd sein sollten. Es gibt keinen Grund bestimmte Bevölkerungsgruppen und ihre Institutionen besser zu behandeln als andere. Den Rest des Beitrags lesen »


FDP: Macht ist wichtiger als die Interessen schwuler Menschen

02/07/2009

Die FDP macht in diesen Wahlkampfzeiten schönes Wetter und versucht, sich als schwulenfreundliche Partei darzustellen. Anzeigen in verschiedenen Szeneblättern und Äußerungen des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle über die Verfolgungen schwuler Menschen in Teilen des Auslandes sollen den Eindruck erwecken, als sei der FDP das Wohlergehen schwuler Menschen angelegen. Die tatsächliche Politik der FDP beweist anderes.

In Nordrhein-Westfalen stemmt sich die FDP schon seit Jahren gegen eine rechtliche Annäherung, geschweige denn Gleichstellung, von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Vor wenigen Tagen hatte der Landtag des Landes Baden-Württemberg darüber zu entscheiden, ob Eingetragene Lebenspartnerschaften zukünftig, wie fast überall im Bundesgebiet, in den örtlichen Standesämtern beurkundet werden sollen, oder ob sie weiterhin abgesondert von der Öffentlichkeit in den Landratsämtern oder irgendwelchen Hinterzimmern der kreisfreien Städte besiegelt werden.

Die Stimmen der FDP-Abgeordneten waren ausschlaggebend dafür, dass es bei dem Baden-Württembergischen Diskriminierungsverfahren bleibt.

In der Landtagsdebatte legt die FDP dar, warum sie die nette Anzeigenkampagne und die warmen Worte von Klein-Guido überhaupt nicht interessieren, und  begründet ihren neuerlichen Arschtritt für schwule Menschen wie folgt: Den Rest des Beitrags lesen »


Die lieben, harmlosen Evangelikalen: Morddrohungen gegen Schüler

01/07/2009

Im Internet kennengelernt, im Regenrückhaltebecken ermordet

01/07/2009

Alexander G., der seit drei Jahren in Paderborn in einer Innenstadt-Unterkunft für betreutes Wohnen lebt, hat seine Mörder in Internet-Chaträumen in der Homosexuellen-Szene kennengelernt.

Was treibt heterosexuelle Männer in Chaträume für schwule Männer?

Sex wollen sie nicht und über Sex reden wollen sie auch nicht, aber: Den Rest des Beitrags lesen »


61 % unterstützen das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehen

30/06/2009

61 vH der Befragten brachten in einer aktuellen Umfrage ihre Unterstützung für das Recht schwuler Menschen auf eine vollständig gleichberechtigte Ehe zum Ausdruck.

In Deutschland? Ach, woher denn. In Deutschland setzt doch die römisch-katholische Kirche unter Pastoralassistenz der CDU/CSU/LSU alles daran, um die Menschen nicht zur Vernunft kommenzulassen.

Nein, in einem Land, in dem die Kirche mit ihrem Genöhle nicht viel zu melden hat und in dem selbst die konservative Partei der Auffassung ist, dass schwule Menschen nicht nur notgedrungen zu respektieren, aber ansonsten zu deklassieren seinen, sondern vielmehr, von Fragen der Adoption abgesehen, die aber mehr innerparteiliche Auseinandersetzungen als Anfeindungen gegen schwule Menschen hervorruft, unterschiedslos Teil der Gesellschaft sein sollen,  ist dieses Umfrageergebnis zustande gekommen: Den Rest des Beitrags lesen »


“America is changing more quickly than the government”

29/06/2009

Queer.de klärt auf: Sexsucht unter Schwulen

29/06/2009

Schwule Männer sind in der Regel stolz auf ihr freizügiges Sexualleben. Wann wird Sex eigentlich krankhaft?

fragt queer.de und, um es vorwegzunehmen, findet die Anwort trotz Bemühens des weltbekannten Psychologen Boris Maschke nicht.

Bei der Sexsucht, so wird behauptet,

handelt es sich tatsächlich eine psychische Störung wie Alkoholsucht oder Magersucht.

Mag alles sein, aber weder Queer.de noch der Psychologe rücken damit raus, wann eine Sexsucht vorliegt. Einmal ein Tag ficken zu wollen, ist vielleicht schon zu viel, und wer das Bedürfnis hat, zweimal am Tag zu wichsen, ist vermutlich schon ein besonders schwerer Fall.  Und wer mit mehr als einem Mann Sex haben möchte, ist vermutlich unrettbar verloren. Allerdings dürfen diese Fragen unbeantwortet bleiben, denn Queer.de hat, vermutlich ohne es zu merken, mit Maschke sich eine Vertreter der Homophoben-Fraktion der Psychologengilde gesucht1.

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Timm. nur für reiche Schwule?

28/06/2009

Timm., der erste Fernsehsender für schwule Männer in Deutschland, kürzlich bei mir noch wohlgelitten, hat eine Studie in Auftrag gegeben, um sich für Werbekunden interessant zu machen.

Die Studie zeigt, dass sich Werbung in schwulen Medien lohnt und zu einem erhöhten Käuferpotenzial beiträgt: 58% der Befragten finden Unternehmen und Marken, die in schwulen Medien werben, besonders sympathisch. 39% der Befragten vertrauen Unternehmen und Marken sogar stärker, die in schwulen Medien werben.

So weit, so fragwürdig.

Es geht weiter:

Die „Double Income No Kids“-Zielgruppe verfügt über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen: In rund 70% der Zweipersonenhaushalte sind beide im Haushalt lebenden Personen berufstätig. Diese attraktive Zielgruppe bevorzugt auch beim Einkauf „schwulenfreundliche“ Marken: Rund ein Drittel aller Befragten kauft bevorzugt Marken, die in schwulen Medien beworben werden. Diese Präferenz korreliert positiv mit der Höhe des Einkommens, das heißt je höher die Einkünfte, desto stärker werden „schwulenfreundliche“ Marken gekauft.

Irrtum: Eine Marke, die in ’schwule Medien’ beworben wird, ist nicht allein deshalb schwulenfreudlich, geschweige denn macht die Werbung den Produkthersteller schwulenfreundlich. Den Rest des Beitrags lesen »


Anis Ferchichi (alias Bushido) nassgespritzt

28/06/2009

Die Sachlage ist noch unklar, Antiteilchen berichtet vom Transgenialen CSD,

Am U-Bahnhof Schlesisches Tor kam es dann zu einem Zwischenfall. Der Wortführer des Hauptwagens entdeckte an einer Imbissbude am Zugweg den Rapper Bushido und begann sofort, ihn für seine Hass Songs gegen Schwule und Lesben, lautstark zur Rechenschaft zu ziehen. Es gab ein kleines Handgemenge das die Polizei aber sehr schnell unter Kontrolle hatte. Bushido ging offensichtlich so die Muffe das er den Schutz der Polizisten regelrecht suchte. Angesichts so vieler Menschen war er eingeschüchtert und versuchte nicht die Situation weiter an zu heizen. Nach etwa 10 Minuten und unter Protest gegen den Rapper, begann sich der Marsch wieder in Bewegung zu setzen.

die Morgenpost weiß, dass am

am Rande des Umzugs, an der Skalitzer Straße in Kreuzberg, zu einem Wortgefecht zwischen dem Rapper und einer Frau gekommen sein.

Dabei habe Bushido die Frau wegen ihrer sexuellen Orientierung verbal angegriffen und massiv beschimpft. Als andere Demonstrationsteilnehmer das bemerkten, beschütteten sie Bushido mit einem Getränk.

Das kleine homophobe Großmaul hatte natürlich seine Wachhunde dabei:

Freunde des Rappers sollen daraufhin die Demonstranten mit Glasflaschen beworfen und sogar mit einer abgeschlagenen Glasflasche bedroht haben. Damit die Situation nicht weiter eskalierte, mussten Beamte der Berliner Polizei eingreifen. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde gegen Bushido eine Anzeige wegen Beleidigung gestellt.

Ferchichi, alias Bushi, im Bild mit gelber Warnfarbenjacke zu sehen, ist übrigens einer der Vorzeigekünstler des Berliner Senats.

Die polizeilichen Ermittlung werden, wie üblich in Berlin, im Sande verlaufen, denn die Wachtmeister sind ja anderweitig beschäftigt, denn es könnte ja sein, dass schwule Menschen in Berlin ganz schlimme Straftaten begehen, zum Beispiel gegen Nichtraucherschutzbestimmungen verstoßen:

Hunderte schwuler Männer feierten friedlich und ausgelassen im LaVie in der Pariser Str. 23 zum Ausklang des CSD. Zwischen 1 und 2 Uhr in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni betraten 4-5 Polizisten in Uniform die Lokalität, mit ihnen mehrere zivil Gekleidete. Angeblich ein Einsatz des Ordnungsamtes zur Überprüfung des Nichtraucher- und Jugendschutzes. Die offene Tür zum Nichtraucherbereich wird geschlossen, einige umherstehende Abfalleimer für Zigaretten entfernt. Die Polizisten geben sich grimmig, breitbeinig, geben keine Auskunft. Man solle “die Frau mit dem Klemmbrett im Arm” fragen. Nach etwa 10-15 Minuten verlässt die Einsatztruppe das Lokal.

Vor 40 Jahren: Der Aufstand

28/06/2009

Der Tag der Stonewall-Riots jährt sich nun zum vierzigsten Mal. Obschon  schwule Menschen sich nicht erst seit 1969 gegen Übergriffe des Staates wehren, ist Stonewall noch heute der Inbegriff des Widerstandes gegen staatliche Repressionen.

Gerne werden CSD-Paraden in die Tradition der Stonewall-Riots gestellt. Ist das wirklich so? Können sich die CSD-Paraden, kann sich namentlich die Parade im Rahmen des ColognePride in Köln auf eine derartige Tradition berufen? Nein, sie kann nicht.

Ich sehe einen wesentlichen Unterschied: Den Rest des Beitrags lesen »


Mit Steinen und Fackeln gegen schwule Menschen

27/06/2009

Stadtzentrum von Ljubljana

Brutaler Angriff auf Homosexuelle

Maskierte Täter stürmten mit Steinen und Fackeln ein gayfreundliches Lokal – Innenministerin verurteilt “feige Tat”

Ljubljana – Der brutale Angriff auf Homosexuelle in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Laibach), bei dem am Donnerstagabend ein bekannter slowenischer Gay-Aktivist krankenhausreif geprügelt wurde, ist in der slowenischen Öffentlichkeit schärfstens verurteilt worden. Den Rest des Beitrags lesen »


Jetzt heulen die LSU schon wieder

27/06/2009

LSU, das ist so ein richtiger Weicheierclub:

Doch der Vorsitzende der Berliner Schwulen-Union, Eike Litocha, attackiert die Klientel-Politik Wowereits: “Er übernimmt zu oft Schirmherrschaften für homosexuelle Veranstaltungen. Am vergangenen Wochenende war er auf dem Straßenfest in der Motzstraße. Und im September ist er beim Folsom Festival mit Lack und Leder.”

Nun habe ich Wowi alles andere als ins Herz geschlossen, Den Rest des Beitrags lesen »


Entreicherung – Mangelnde Homophobie als Kündigungsgrund

27/06/2009

Die Baptisten-Gemeinde in Friedrichshafen hat sich von ihrem Pfarrer Wolf Bruske getrennt. Bruske hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder dafür eingesetzt, dass Baptisten und andere Evangelikale ihre Ansichten über schwule Menschen überdenken. “Man kann die Bibel wörtlich oder ernst nehmen – beides zusammen geht nicht”, schrieb er seiner Gemeinde ins Gebetbuch. Den Rest des Beitrags lesen »


Homophobie in Litauen (aktualisiert)

26/06/2009

Hinweis auf eine Eilaktion von amnesty international:

Litauen: HOMOPHOBES GESETZ VERHINDERN!

Nachtrag (26/06/2009):

Der Litauische Präsident hat heute von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht und das Gesetz einstweilen blockiert.

Lithuanian President blocks homophobic law


Surrexit a Mortuis

26/06/2009

Charles-Marie WIDOR: Surrexit a Mortuis


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Moskauer Bürgermeister warnt vor mörderischen Christen

26/06/2009

Offenbar hat der Moskauer Bürgermeister sich mit der Frage beschäftigt, von wem in seiner Stadt welches Gewaltpotenzial ausgeht. Und er hat eine Bevölkerungsgruppe als ganz besonders gefährlich erkannt:

If they gather together, assuming they [gemeint sind friedliche schwule Menschen, StM] are allowed to hold a parade, other people will simply kill them. There are radical Christians in Moscow Den Rest des Beitrags lesen »


Medienpreis 2007/2008 der Deutschen AIDS-Stiftung – Ein Gespräch mit ondamaris

25/06/2009

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am 24.06.2009 in St. Gallen im Rahmen des 1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongress (SÖDAK 2009) ihren Medienpreis 2007/2008 verliehen. Einer der Preisträger ist Ulli Würdemann, der diesen Preis für seinen Blog ondamaris verliehen bekommen hat. SÖDAK 2009 und ondamaris – wie passt das zusammen?

Fragen und Antworten:

StM: Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ist ein eher unbekannter Preis, der von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird. Was bedeutet dieser Preis für Dich?

o: In AIDS-Kreisen ist der Medienpreis sehr bekannt, wohl auch in den Medien. Er ist einer der sehr wenigen nicht-wissenschaftlichen Preise im Bereich HIV/AIDS.
Mir scheint besonders wichtig, dass nun mit ondamaris erstmals auch ein Angebot aus dem Web 2.0 als preiswürdig erachtet wird, und zudem ein Angebot von und für Menschen mit HIV.

StM: Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongresses in St. Gallen. Auf Deinem Blog hast Du mehrere kritische Posts zur Rezeption dieses Kongresses verfasst beziehungsweise externe Stellungnahmen, wie zum Beispiel der Deutschen AIDS-Hilfe und der AIDS-Hilfe NRW wiedergegeben. Wogegen genau richtet sich die Kritik? Den Rest des Beitrags lesen »


Die Orgel muss sprechen wie ein Philosoph

25/06/2009

Hin und wieder werde ich gefragt, wie sich meine Begeisterung für die Orgelmusik und das Orgelspielen mit meiner, vorsichtig formuliert, fragenden Einstellung gegenüber allem Christlichen verträgt, stehen doch die meisten Pfeifenorgeln in christlichen Kirchen und werden meistens im Rahmen von christlichen Kultveranstaltungen eingesetzt. Den Rest des Beitrags lesen »


“Ich glaub Sie sind schwul!” – “Na Gott sei dank.”

24/06/2009

Gequirlte Hühnerkacke in ‘Die Presse’

24/06/2009

Ich bitte um Nachsicht für den Post-Titel, aber das, was manchmal in der Zeitung steht, kann ich nicht anders bezeichnen. Zeitung ist in diesem Fall ‘Die Presse’ aus Wien.

Unter der nicht weiter aufregenden Überschrift “80 Prozent der Fußballerinnen sind lesbisch” heißt es als subhead, “Der Wiener Sportsoziologe Otmar Weiß sieht in der weitverbreiteten Homosexualität im Frauensport ein Problem”. Auf die Erklärung hierfür bin ich gespannt.

Für den Wiener Sportsoziologen Otmar Weiß stellt „der hohe Anteil an Homosexuellen im Frauensport“ ein „Riesenproblem“ dar. Den Rest des Beitrags lesen »


Wo bin ich denn da wieder hineingeraten?

23/06/2009

NetRightNation bezeichnet sich selbst als “The Net Right’s Blogging HQ” und “Your Unique Portal to the Conservative Blogosphere”

red1

- also eine Gesellschaft, in der ich mich nicht wohl fühlen würde.

Und was finde ich da unter der Überschrift “Issues: Congressional Earmarks”? Den Rest des Beitrags lesen »


Die Rhein-Neckar Zeitung

23/06/2009

Die Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg berichtete am 20.06.2009 über einen nach 29 Jahren aufgeklärten Mord an einem schwulen Mann.

Wärend damals vor 29 Jahren dieser Zeitung in ihrer Berichterstattung eine schlichte Sachverhaltsschilderung genügte,

Er [das spätere Mordopfer, StM] soll sich öfters in der Nähe der Bahnhöfe in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen aufgehalten haben.

wird zu dem Fall in der aktuellen Meldung kurzerhand mitgeteilt, dass

die Tat im Homosexuellen-Milieu abgespielt Den Rest des Beitrags lesen »


Die Katholische Kirche ignoriert Schwulenfeindlichkeit

22/06/2009

Das Pamphlet im Taschenformat flatterte am Wochenende vor der Europawahl Haushalten im Bereich Übertal [Walshut-Tiengen, StM], aber auch dem katholischen Stadtpfarrer in den Briefkasten. In den „katholischen Bemerkungen zu Guido Westerwelle“ heißt es unter anderem, „einige“ hätten „gegen die beständige Lehre des heiligen Lehramts und das sittliche Empfinden des christlichen Volkes begonnen, die homosexuellen Beziehungen des Herrn Westerwelle mit Nachsicht zu beurteilen“. In den heiligen Schriften würden homosexuelle Handlungen als schwere Abirrungen dargestellt.

Der Ortpfarrer hielt es nicht für notwendig, sich namens der römisch-katholischen Kirche von dieser Schmähschrift zu distanzieren. Er tut lieber so, als wäre nichts gewesen: Den Rest des Beitrags lesen »


Eingetragene Lebenspartnerschaften im Einkommensteuergesetz

22/06/2009

Der Bundestag hat am 19.06.2009 ein Gesetz beschlossen, mit dem eingetragene Lebenspartnerschaften erstmalig im Einkommensteuergesetz erwähnt werden. Es geht um die erweiterte steuerliche Berücksichtigung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen. Selbstverständlich ist das nicht; ich berichtete über den Streit.

In der Gesetzessprache sieht das so aus: Den Rest des Beitrags lesen »


Gedankenlose Presse

21/06/2009

Bei der konservativen Presse ist es Absicht, bei den anderen Blättern hoffentlich nur Gedankenlosigkeit: In den letzten Tagen kommt kaum ein Nachrichtensender oder -blatt umhin, die aktuellen Ereignisse in Teheran als “Krawall” zu bezeichnen.

Wikipedia erklärt den Begriff Krawall wie folgt:

Im politischen Sinne bedeutet Aufruhr (auch: Krawall) eine tumultartige, gewalttätige Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch die widerrechtliche Zusammenrottung von Menschen gegen die Staatsgewalt in Straßenschlachten.

Ein Aufruhr ist gekennzeichnet durch fortgesetzte kollektive Bereitschaft einer Menschenmenge, schwere Straftaten bis hin zum Landfriedensbruch zu begehen. Ein Aufruhr kann sich zur Revolte oder zum politischen Aufstand entwickeln. Den Rest des Beitrags lesen »